Sonntag, Dezember 31, 2006

Gewinner 2006

Und passend zum Jahresende die vermutlich intelligenteste Feststellung eines Kunden:

Ich habe versucht Aufnahmen draussen im dunkeln zu machen, nur leider sowie keine Lichtquelle vorhanden ist kann man auch nicht wirklich was erkennen.


Herzlichen Glückwunsch - hier ist dein Schild.

Sonntag, Dezember 24, 2006

Fröhliche Weihnachten!

Ab 1.1.2007 geht es weiter - rutscht gut rein und feiert schön!

Mittwoch, Dezember 20, 2006

BCCAfh - Episode 4

Der BCCAfH war äusserst zufrieden mit sich selber. Noch nie konnte er Wichteln leiden, aber dieses Mal würde er es allen zeigen.
Die komplette Belegschaft hatte sich auf der Weihnachtsfeier bereits total zugedröhnt, jetzt konnte der Spass beginnen.

Chef: "Soo, geschätzte Kollechen, dange für dieses erffff...fffolgreiche Jahr (blafasel), und nu zum amüsanten Teil des Abends - dem Wichteln! Herr BCCAfH, möchten Sie nicht anfangen?"


War klar. Der kleine Popanz macht sich jedes Jahr einen Spass daraus, mich als Ersten zu wählen, weil er genau weiss, wie ich Weihnachten verabscheue.
Das mag an der geringen Integration von nackten Frauen und Haien mit Laserkanonen auf ihren Köpfen liegen, aber egal. Ich mag es halt nicht.

BCCAfH: "Gerne doch, Boss. Zuerst mal möchte ich anmerken, dass ich mir dieses Jahr besonders viel Mühe gegeben habe. Ich habe wirklich für die komplette Vorgesetztenriege Geschenke besorgt. Also, fangen wir doch gleich mit Ihnen an - für Sie habe ich ein Set Reizwäsche besorgt. Bitteschön."

Er ist verwirrt, der Alkohol trübt wohl seine Sinne.

Chef: "Ohh, dangge.. woher wussten Ssssie denn die Konfegtionsgrösssse meiner Frau? Na, darüber sprechen wir morgen, hahaha!"

Alle lachen pflichtbewusst.

BCCAfH: "Nein, Boss. Das ist nicht für ihre Frau gedacht, aber das wird ihnen morgen schon wieder einfallen. Vermutlich so zehn Minuten nach Büroschluss, auf dem Weg zum Büromateriallager."

Seine Augen weiten sich. Er hat es kapiert.

BCCAfH: "Nun, weiter im Text. Auch für ihre Stellvertreterin habe ich ein schönes Geschenk. Eine ganze 100er-Packung Wäscheklammern!"

Im Publikum stecken einige verwirrt die Köpfe zusammen. Macht nix, ihr Schafe, gleich kapiert ihr schon. Die Stellvertreterin des Chefs ist bereits ganz bleich geworden.

Stellvertreterin: "Ähm... ja... danke... woher wussten Sie nur, dass mir nach dem Umzug so viele Wäscheklammern fehlen?"

Und kichert nervös.

BCCAfH: "Nun, ich glaube wohl kaum, dass wir an dieser Stelle näher darauf eingehen sollten. Jedenfalls habe ich extra Wäscheklammern aus Plastik gekauft, die können Sie sogar *danach* abwaschen. Hygiene ist ja manchmal recht wichtig, nicht wahr?"

Jetzt hat Sie es wohl verstanden. Zumindest ist Sie leuchtend rot geworden.

BCCAfH: "Und für unseren Personalchef, der sich gerade unauffällig in Richtung Herrentoilette bewegt, habe ich natürlich auch etwas."

Wie vom Blitz getroffen zuckt der Personalchef zusammen. Man kann förmlich sehen, wie seine Schultern nach unten sacken. Langsam dreht er sich mit einem gequälten Lächeln um und wird von johlenden Kollegen Richtung Bühne geschoben.
Ungefähr so muss das damals bei den Mayas gewesen sein, wenn mal wieder ein Menschenopfer fällig war.

Personalchef: "Das wäre wirklich nicht nötig gewesen... ich hab doch alles..."
BCCAfH: "Eben! Und was schenkt man jemandem, der ohnehin bereits alles hat? Natürlich ZUBEHÖR!"

Er wirkt ein wenig erleichtert, als ich ihm einen scheinbar normalen Aktenordner in die Hand drücke. Freu dich nicht zu früh, Freundchen...

Personalchef: "Oh! Ah! Ja, natürlich. Das wird mir bei meiner Arbeit sehr helfen!"

Und er lacht befreit.

BCCAfH: "Klappen Sie den Aktenordner doch mal auf - da ist noch eine Überraschung drin."

Er öffnet den Aktenordner und sein Gesicht wird zu einer starren Maske.

BCCAfH: "Sehen Sie, alles was man für einen langen Bürotag so braucht. Schnapsgläser und eine Flaschenhalterung für ihre Lieblingssorte."

Das Publikum johlt. Brot und Spiele... nicht nur die alten Römer wussten um die Wirkung dieser Kombination.
Die drei Delinquenten stehen ziemlich bedröppelt in der Gegend rum. Jetzt wird es Zeit, meine eigene Position wieder etwas zu stärken.

BCCAfH: "Liebe Kollegen, ich hoffe ihr habt euch gut amüsiert. Und ich möchte unseren Chefs danken, dass Sie diesen Sketch so toll vorbereitet und mitgespielt haben. Wir hatten uns gemeinsam überlegt, dieses Jahr einfach mal humoristisch die ganzen Gerüchte aufzuarbeiten, die so per Flurfunk kursieren - und wie ich sehe, ist das toll angekommen - und ihr habt gesehen, dass auch unsere Vorgesetzten Humor verstehen. Ist es nicht so?"

Die Delinquenten machen gute Miene zum bösen Spiel, die Menge johlt. Und mittlerweile sind eh alle so betrunken, dass nur mir auffällt, wie die Spannung vom Chef, seiner Stellvertreterin und dem Personalchef abfällt.

Der Chef tritt an mich heran und flüstert mir ins Ohr:

Chef: "Eigentlich müsste ich Sie dafür feuern..."
BCCAfH: "Stimmt, aber dann würde allen auffallen, dass es eben doch kein Scherz war. Ausserdem müsste ich dann ihrer Frau davon berichten, was Sie und ihre Stellvertreterin von mir geschenkt bekommen haben. Scheidungen sind teuer heutzutage, wissen Sie..."

Er überlegt kurz.

Chef: "Was halten Sie von einer kleinen Gehaltserhöhung?"
BCCAfH: "20%, und nie wieder wichteln. Wobei... letzteres dürfte auch in ihrem Sinne sein. Also sagen wir einfach nur 30% mehr Gehalt."

Merry Koala Kristmas

Ach, wenn wir schon dabei sind...

schamlos geklaut vom Taxiblogger, der es wiederum von Ruthe hat:

Shaggy ruft ein Taxi

Eigentlich mehr ein Fall für den Taxiblogger, aber okay - er ruft ja eine Hotline an...
Danke, IMHO-TEP :)
Link

Montag, Dezember 18, 2006

Zurück

So, bin aus dem Urlaub wieder zurück. Dabei sind mir zwei Erkenntnisse gekommen:

1. Deutschland ist verdammt kalt.
2. Die spanischen Sicherheitskontrollen sind etwas laxer als die deutschen.

Punkt 1 kann man denke ich unkommentiert stehenlassen, Punkt zwei dagegen nicht.
So fiel mir kurz vor der Sicherheitskontrolle siedend heiss ein, dass ich mein geliebtes Taschenmesser im Rucksack (Handgepäck) vergessen hatte.
Fiel beim Röntgen allerdings nicht auf; muss wohl an dem ganzen anderen Technikkram (Notebook, Festplatte, Akkuladegeräte, Digicam etc) gelegen haben.
Mensch, ich hätte das ganze Flugzeug kidnappen können.

Einmal auf der A2 bei Bielefeld landen, bitte!

Meinen Gürtel musste ich sowohl in Deutschland, als auch in Spanien durchleuchten lassen. Meine Kampfstiefel dagegen nur in Deutschland.
Das beweist: die spanischen Zöllner sind intelligenter als die deutschen. Schliesslich ist mein Fussgeruch weitaus gefährlicher als mein Waschbärbauch! Und dem setzen die deutschen Zöllner sich also freiwillig aus. Vielleicht alles perverse Fussgeruchfetischisten...?

Während ich so in der Wartezone des Flughafens Teneriffa-Süd sass, kam mir übrigens eine tolle Geschäftsidee. Eine Raucherlounge mit Eintritt!
Es gibt auf dem ganzen gottverdammten Flughafen in der "Sicherheitszone" nicht EINE Stelle, wo man mal fix einen Lungentorpedo abfeuern kann.
Alle Süchtigen (mich eingeschlossen) strebten nach der Landung in Paderborn direkt zur Raucherecke.
Herrjeh, was für ein Geschäftsmodell. Nur 1 Euro pro Person für den Eintritt in eine Raucherlounge, und bei knapp 10.000 Passagieren täglich, davon geschätzt 30% Raucher, wäre der Mietpreis an einem einzigen Tag wieder drin.

Vielleicht sollte ich mich wieder selbständig machen...

Freitag, Dezember 15, 2006

Mezcal!



Zeit fürs Betthupferl... ;)

Du weisst, dass Du zu lange in der Sonne warst...


...wenn Du so aussiehst:


Versteckt-sein und ich waren heute 5 Stunden am Strand in der prallen Sonne - glücklicherweise haben wir es langsam angehen lassen, daher hält sich der Sonnenbrand in Grenzen.

Nach unserem Mezcal-Exzess gestern Abend sind wir beide fast in der Sonne eingepennt. Jetzt gehts erstmal zum all-you-can-eat Büffet, extra deswegen haben wir heute schon den ganzen Tag gehungert.

Mittwoch, Dezember 13, 2006

Nur mal so als Anmerkung...



...ich liebe es übrigens, Salz in offene Wunden zu streuen.

BCCAfh - Episode 3

Ich hasse Nörgler. Und ich mache daraus keinen Hehl.

BCCAfH: "Willkommen bei ACME Elektronik - Sie kaufen es, dann geht es kaputt und wir biegen es wieder hin."
HvB: "Na endlich! Ich warte schon seit einer halben Stunde in der Warteschleife!"
BCCAfH: "WAS? Eine halbe Stunde? Das muss ein Defekt der Technik sein. Bitte warten Sie kurz."

Hold-Taste. Kaffee holen. Unterwegs der heissen Biene vom Empfang Komplimente über Ihre Figur machen.

BCCAfH: "So, das wäre geregelt - wird nicht wieder vorkommen. Danke, dass Sie das erwähnt haben - jetzt haben wir die vorgesehenen 40 Minuten voll und können weiter machen."
HvB: "Was... erlauben... SIE... SICH!"
BCCAfH: "Kommt immer ganz darauf an. Gelegentlich muss man sich Disziplin auferlegen, beispielsweise bei der Arbeit - da muss ich mich gelegentlich am Riemen reissen, nicht zu viel für mein Gehalt zu tun. In meiner Freizeit lasse ich aber auch mal fünfe gerade sein."
HvB: "Ich will SOFORT ihren Vorgesetzten sprechen!"
BCCAfH: "Gerne doch. Ich verbinde, einen Moment."

Hold-Taste drücken. Kaffee ist noch voll und heiss, also einen Schokoriegel dazu aus der Kantine holen. Unterwegs der heissen Biene von der Buchhaltung Komplimente zu ihrer Oberweite machen. Kurzer Zwischenstopp auf der Herrentoilette, um den Handabdruck auf der Wange mit etwas Leitungswasser zu kühlen. Verklemmte Zicke...

BCCAfH: "Willkommen bei ACME Elektronik. Sie kaufen es, dann geht..."
HvB: "WAS? SIE schon wieder? Ich wollte ihren Vorgesetzten sprechen!"
BCCAfH: "Ja, ich habe Sie ja auch dorthin verbunden. Wie lange haben Sie denn jetzt warten müssen?"
HvB: "Fünfzehn Minuten!"
BCCAfH: "Aaaah, sehen Sie, da haben wir es ja. Die Mindestwartezeit für einen Vorgesetzten beträgt eine Stunde. Soll ich Sie erneut verbinden?"
HvB: "NEIN! Geben Sie mir die Direktwahl ihres Vorgesetzten!"
BCCAfH: "Gerne doch. Die Nummer ist 0900-1234567. Bitte beachten Sie, dass diese Nummer 1,80 Euro pro Minute kostet. verlangen Sie Herrn Sub. Susi, Ulrich, Berta."
HvB: "Was? 1,80? Na egal. SIE HÖREN VON MIR! Ich werde mich jetzt beschweren!"
BCCAfH: "Gerne doch. Kann ich sonst noch etwas für..."

Aufgelegt. Naja, macht ja nix. Entspannt trinke ich meinen Kaffee und überlege, ob ich nicht eine eigene Sexhotline betreiben sollte. Oder zumindest von der Sado-Maso-Gayhotline Umsatzbeteiligung verlangen sollte, an die ich solche Kunden immer verweise...

Dienstag, Dezember 12, 2006

BCCAfh - Episode 2

Wie jeder meiner Kollegen bin auch ich ständiger Kontrolle ausgesetzt, zum Beispiel durch unseren Quality Monitor. Glücklicherweise kann ich den Spiess sehr gut umdrehen.

QM: "Hören Sie, Herr BCCAfH, in letzer Zeit kamen uns einige Beschwerden über Sie zu Ohren."
BCCAfH:"Wenn es um diese kleine Schlampe geht: Sie hat definitiv Signale ausgesendet. Da ist es doch kein Wunder, wenn man als Mann mal darauf eingeht."
QM:"Ähhhm... nein. Es geht mehr generell um ihre Art, mit Kunden umzugehen. Das ist teilweise ziemlich schroff."
BCCAfH:"Was? Darum geht es? Das hätte ich nun gerade von IHNEN am allerwenigsten erwartet."

Er stutzt. Das ist gut.

QM:"Wie meinen Sie das jetzt?"
BCCAfH:"Naja, wissen Sie, möglicherweise irre ich mich ja. Aber da gab es in letzter Zeit einige Anhaltspunkte..."
QM:"Was meinen Sie?"
BCCAfH:"Naja, zum Beispiel diese Cookies auf ihrem Computer von www.sklavenzentrale.de. Wirklich eine lustige Seite... wobei manche Leute wahrhaftig ekelerregend sind. Wie zum Beispiel dieser "Human-Toilet". Bin ich froh, dass Sie das auf gar keinen Fall sein können. Das fände unser Arbeitgeber sicher nicht gut, auf Firmenkosten solche Seiten besuchen und nach Partnern für Natursekt zu suchen. Da hat bestimmt jemand in ihrer Abwesenheit ihren Computer benutzt."
QM:"Ähm... äh..."
BCCAfH:"Wie dem auch sei, ich habe die Cookies natürlich fix gesichert, wenn das öfters vorkommt sollte man das bestimmt dem Admin melden. Aber was wollten Sie doch gleich sagen?"
QM:"Also... ähm... ich wollte es ja nur mal anschneiden..."
BCCAfH:"Und da tun Sie gut daran. Aber meiner Meinung nach ist das alles ein dummes Missverständnis, wie das mit diesen Cookies. Was sagen Sie dazu?"
QM:"Ja... da haben Sie sicher Recht."
BCCAfH:"Na also. Gibt es sonst noch etwas zu bereden?"

Sonntag, Dezember 10, 2006

BCCAfH Episode 1

Montage sind widerwärtig. Daran ändert leider auch mein automatischer Anrufbehandler nicht viel. Dieses kleine Dingen nimmt automatisch Anrufe an, und leitet dann nach dem Zufallsprinzip an die Bahnhofsmission Berlin, die Telefonseelsorge oder den Dönerexpress Dürüglü weiter.
Das gibt mir Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Kaffee und Onlinenachrichten.
Irgendwann muss man aber ja doch mal was tun...

BCCAfH: "Notrufzentrale Freiwillige Feuerwehr Barkhausen. Art des Notrufs, bitte?"
HvB: "Oh... ähm... ich dachte, ich wäre jetzt bei ACME Elektronik?"
BCCAfH:"Bitte warten Sie, ich verbinde."

Hold-Taste und erstmal Kaffee nachfüllen.

BCCAfH:"ACME Elektronik, guten Tag. Was kann ich für Sie tun?"
HvB: "Sie?! Sie sagten doch, ich wäre bei ihnen falsch?"
BCCAfH:"Nein, das sagte ich nicht."
HvB:"Aber Sie sagten, Sie wären von der Feuerwehr?"
BCCAfH:"Bin ich im Ehrenamt ja auch. Aber weswegen rufen Sie nun eigentlich an?"
HvB: "Mein Fernseher brummt ziemlich laut."
BCCAfH:"Nun, elektrische Geräte können auch mal brummen."
HvB: "Aber doch nicht so laut!"
BCCAfH:"Ist das ein Röhrengerät, oder ein Flachbildschirm?"
HvB:"Neee, flach ist der nicht."
BCCAfH:"Dann ist das normal."
HvB:"Aber das stört mich!"
BCCAfH:"Gut, dann machen wir mal einen kleinen Test. Gehen Sie bitte mal zum Fernseher."
HvB:"Bin da."
BCCAfH:"Wir werden jetzt die Erdung des Fernsehers überprüfen. Haben Sie irgendwo einen langen Metallstab - Stricknadeln, Schaschlickspiesse oder ähnliches?"
HvB:"Wie bitte?!"
BCCAfH:"Vertrauen Sie mir, ich bin Techniker. Der Grund für das Brummen könnte eine invertierte Diskrepanz der Masseschleife vom Zeilentrafo sein, hervorgerufen durch eine dissoziative Divergenz der Kathodenröhre. Wirklich keine grosse Sache."

Dummy Mode on.

HvB:"Ääääh ja, also wenn Sie meinen... ich glaube, davon habe ich schon mal etwas gehört..."
BCCAfH:"Na sehen Sie. Haben Sie jetzt einen langen Metallstab?"
HvB:"Moment, meine Frau hat irgendwo Stricknadeln..." *raschel, kram*
HvB:"Okay, ich habe sie... was jetzt?"
BCCAfH:"Schauen Sie bitte durch die Lüftungsschlitze. Sehen Sie irgendwo eine Kupferfarbene Metallspule? Nur schauen, bitte noch nichts machen!"
HvB:"Ja, da sehe ich etwas..."
BCCAfH:"Hören Sie mir bitte aufmerksam zu. Es ist aus Sicherheitsgründen jetzt sehr wichtig, dass sie sich selber erden. Bitte ziehen Sie ihren rechten Schuh aus."
HvB:"Okay... erledigt..."
BCCAfH:"Die Socken bitte auch."
HvB:"Erledigt!"
BCCAfH:"Haben Sie einen Metallgegenstand in der Nähe? Einen Heizkörper vielleicht?"
HvB:"Ja, die Heizung am Fenster."
BCCAfH:"Gut. Jetzt halten Sie ihren rechten Fuss an diesen Heizkörper. Drücken Sie ihn ganz fest dran. Dann führen Sie die Stricknadel durch die Lüftungsschlitze und berühren damit die Kupferspule. Haben Sie das verstanden?"
HvB:"Ja... und das ist wirklich ungefährlich?"

Für mich auf jeden Fall.

BCCAfH:"Sie wollen doch das Brummen beseitigen, oder?"
HvB:"Ja..."
BCCAfH:"Okay, dann tun Sie das bitte, sobald ich bis 3 gezählt habe. Eins... zwei..."

Headset ablegen.

BCCAfH:"Drei!"

Aus dem Headset dringt schwach ein brüllender Schrei, dann endlich Stille.

BCCAfH:"Herr von Boedefeld, brummt der Fernseher nun noch?"

Nur ein leises Wimmern als Erwiderung.

BCCAfH:"Danke für ihren Anruf."

Angekommen


An alle daheimgebliebenen -

HAAAA - HAAAA! :o)

Samstag, Dezember 09, 2006

On the Road


So, die letzten Tage waren ja nur Schweigen. Kommt daher, weil ich derzeit unterwegs bin und nicht über einen stabilen Internetzugang verfüge.
Sonntag gehts frühmorgens (3:30) los, damit ich die Maschine um 6:15 pünktlich erwische. Die Abstimmung habe ich jetzt beendet, nachdem die letzten 3 Einträge eh nur Spam waren; das Ergebnis ist ziemlich eindeutig (139 Ja versus 34 Nein und 35 mir egal), also gibts hin und wieder mal einen Bericht aus dem sonnigen Spanien - wenn ich irgendwo ein "herrenloses" WLAN auftreiben kann... ;)
Und keine Sorge, es wird keinen Cat-Content geben.
Höchstens Eichhörnchen-Content ;)

Dienstag, Dezember 05, 2006

Formaterkennung

Wir haben - wie die meisten etwas grösseren Unternehmen - eine richtig amtliche Kopierstation. So eine Riesenkiste mit Faltautomatik, Heftautomatik, Duplexeinzug und -druck etc pp. Man munkelt unter den Agenten sogar, dass irgendwo in den vielen Funktionsmenues ein versteckter Punkt zum automatischen Bügeln und Falten von Oberhemden versteckt ist.
Hat freilich noch keiner ausprobieren können, da uns normalen Agenten die Benutzung durch einen PIN-Code verwehrt wird, um Missbrauch sowie Fehlbedienung auszuschliessen.
Ausserdem hat das Ding eine "automatische Formaterkennung".

Als ich heute dorthin mitkam, um einige Infos kopieren zu lassen (Jaahaaa, man wird bedient! Wegen dem PIN. Den kenne ich mittlerweile zwar, aber ich steh auf Bedienung.) entdeckte ich einen Auftragsschein vom Wartungsdienst.

Fehlerbeschreibung: automatische Formaterkennung nicht OK.

Gut, da musste ich erstmal leise kichern. Offenbar zieht sich die Problematik eindeutiger Fehlerbeschreibung durch alle Schichten, Hierarchieebenen und Nationen.
So richtig lachen musste ich dann aber über den Tätigkeitsnachweis des Technikers:

Automatische Formaterkennung eingeschaltet.

BCCAfH

Unter Bastard Call Center Agent from Hell werde ich ab heute in loser Folge das veröffentlichen, was man manchmal gerne antworten würde, aber aus Professionalität ja leider nicht darf. Die Anlässe sind echt, die Antworten natürlich rein fiktiv.

Frau von Boedefeld: "Aus meiner Waschmaschine rieseln Betonbrocken, und ausserdem kommt unten Wasser raus!"
BCCAfH: "Okay. Haben Sie genug Platz vor ihrem Haus?"
FvB: "Was? Wieso?"
BCCAfH: "Wir schicken ihnen da einen Kipplaster mit Sand vorbei, dann koennen Sie eine Baustoffhandlung aufmachen."

Umfrage

Bald geht es in den Urlaub (jaja, SCHON WIEDER. Dafür hatte ich vorher 1 Jahr lang keinen).
Soll ich in dieser Zeit hin und wieder mal von mir hören lassen, auch wenns nichts mit der Arbeit zu tun hat - oder einfach den Blog solange unverändert lassen?
Abstimmung bitte in der Navbar...

Orthographisches Notstandsgebiet

Montag, Dezember 04, 2006

Werksverkauf



Sehr geehrter Herr von Boedefeld Junior,

gerne bieten wir ihnen einen Preisnachlass in Hoehe der deutschen Mehrwertsteuer an.
Allerdings muessten Sie das Geraet dann direkt bei unserem Werk in Taiwan abholen.
Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie dieses Angebot annehmen wollen.

Übrigens...

...gelobt seien die Programmierer, die Montag morgens kurz nach 8 an einem Produktivsystem rumbasteln, so dass man Kunden nur noch mit einem Workaround anlegen kann.
Ich geh mir jetzt ein LART basteln, falls die mir mal unter die Augen kommen.

Formatierung


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hab jetzt 10x versucht, meiner Schwiegermutter den Stuhl unterm Arsch wegzuziehen. Immer wieder sagte Sie:
"Aber ich sitz doch noch drauf!"
Ehrlich gesagt habe ich jetzt das Vertrauen in ihre Stühle verloren.

Telefonumleitung

Hin und wieder stellt unser Vertrieb gerne eine Telefonumleitung auf die Hotline ein. Dann laufen bei uns die Händleranrufe auf.
Das hat einige Nachteile:

- wir haben keine Ahnung von deren (Händler-)Einkaufspreisen.
- wir haben keinen Zugriff auf irgendwelche Lieferscheine oder Rechnungen.
- wir können keine Lieferfristen oder Verfügbarkeit ermitteln.

Warum das Telefon dann trotzdem umgestellt wird? Keine Ahnung. Wir haben ja nichtmal eine Mailadresse oder alternative Rufnummer, wo wir oder die Händler sich hinwenden könnten.
So weit, so schlecht.
Dieser Umstand - gepaart mit der betonkopfartigen Sturheit einiger Anrufer - führt zu tollen Momenten.
Falls also einer dieser sturen Böcke das hier zufällig mal liest, einige Dinge, die ich auf der Arbeit leider nicht so sagen darf.

JA, mich nervt das auch, dass Du eine Auskunft willst und ich sie nicht geben kann. Und genau wie Du dringend deine Information haben willst, will ich dringend das Gespräch beenden und einen "richtigen" Anruf annehmen, wo ich vermutlich helfen KANN.

NEIN, ich habe keine Ahnung wann das Telefon nicht mehr umgeleitet wird. Ich bemerke ja selbst den Anfang erst, wenn ich den ersten Anrufer reinbekomme.

JA, ich finde das auch unbefriedigend. Weisste was? Wenn Du den Vertrieb nächstes Mal am Hörer hast, sag DENEN das.

NEIN, es macht keinen Sinn wenn ich dort jetzt mal anrufe. Denk bitte mal nach: Du landest bei mir, weil das Telefon dort umgestellt ist. Wieso sollte die Technik jetzt wegen mir entscheiden "Whoopsie, könnte wichtig sein, ich deaktivier mich mal selber"?

JA, es ist richtig Mist wenn Du einen Kunden dort stehen hast der etwas kaufen will - Du ihm aber jetzt sofort nichts sagen kannst. Aber mal ein Tip von einem Agenten: Daten aufnehmen, Zusage geben die Infos zu beschaffen und später anrufen.

Also: wenns wichtig ist ruf wieder an. Und wieder. Und wieder. Bis Du einen erreichst. Aber verlang von mir bitte nicht, per Telepathie das Telefon dort umzuprogrammieren.

Sonntag, Dezember 03, 2006

ABM

Manche Kunden denken offensichtlich, wir hätten Bedarf an Arbeitsbeschaffungsmassnahmen. Oder wir müssten uns immer alles gefallen lassen, selbst flammende Beschwerdebriefe aus dem orthographischen Notstandsgebiet mit schamlosen Forderungen. Man antwortet einmal, man antwortet auch zweimal, aber wenn dann zum dritten Mal die gleiche Platte abgespielt wird - dann wird es einem irgendwann zu bunt.
Und dann kriegt man irgendwann halt solch eine Mail zurück:

---

$Grussformel,

wir bedauern sehr, wenn Sie die Ausfuehrungen in unserer letzten Mail als "Verarschung" empfunden haben, wie sie es bezeichneten. Selbstverstaendlich liegt es nicht in unserer Absicht, unsere Kunden "zu doof zu erklaeren".
Dennoch koennen Bauteile oder Geraete auch bei sorgfaeltiger Behandlung ohne erkennbare Ursache ausfallen bzw. ploetzlich auftretende Defekte aufweisen.
Wie Sie in ihrer Mail erklaerten, haben Sie den $LCD-Fernseher zu ueber 20 verschiedenen Anlaessen auf LAN-Parties mitgenommen.
Da wir im Zweifelsfalle immer zugunsten des Kunden urteilen, gehen wir davon aus, dass Sie stets fuer ordnungsgemaesse Transportbedingungen gesorgt haben - dennoch ist zweifelsfrei ein Defekt aufgetreten, den zu beheben Sie uns beauftragten.
Wir haben auch weiterhin Verstaendnis fuer Ihre Veraergerung, dass der Fernseher nach dem Ruecktransport zu ihnen einen weiteren Defekt aufwies, und werden diesen so schnell wie moeglich beheben.
Wenn Sie der Ansicht sind das Geraet waere durch unseren Servicepartner unsachgemaess transportiert worden, werden wir gerne fuer Sie eine Untersuchung durch einen Gutachter veranlassen, der dann eine genaue Prüfung des Geraetes und aller getauschten Teile auf Transportschaeden durchfuehrt. Sollte sich tatsaechlich eine Beschaedigung durch vorhergehende Transporte nachweisen lassen, werden wir natuerlich entsprechende Konsequenzen in Betracht ziehen.
Bis dahin muessen wir ihre Anfrage nach einem Tauschgeraet und finanzieller Entschaedigung fuer ihren Aerger leider negativ bescheiden.
Wir hoffen, mit dieser Mail alle offenen Fragen beantwortet zu haben.

Samstag, Dezember 02, 2006

Wortretter III

XXXX: warum musste ich jetzt beim lesen von abularasa an tobuhabohu denken
CCA: vielleicht weil du meinen blog liest, aber tohuwabohu nicht schreiben kannst?
XXXX: aber ich habs falsch geschrieben richtig wäre ja towuhabohu
CCA: nope
CCA: tohuwabohu
XXXX: CCA, wenn du mich schon belehren möchtest solltest du dir sicher sein
CCA: http://de.wikipedia.org/wiki/Tohuwabohu
XXXX: na okay überzeugt
CCA: na also, geht doch

Freitag, Dezember 01, 2006

Rambo

[...]
CCA: "...naja, und $Modell2 unterscheidet sich halt von $Modell1 durch eine blaue, beleuchtete Zierleiste."
HvB: "Eine blau beleuchtete Zierleiste?"
CCA: "Ja."
HvB: "Und wofür ist die gut?"
CCA: "..."

Outbound-Verarschung

Zuerst dachte ich ja: wieder jemand, der die armen Kollegen aus dem Outbound verarscht, statt einfach zu sagen "Kein Interesse". Vermutlich auch noch schlecht.
Aber hey, die Story hat was.

How to prank a telemarketer


Danke an sara von Bahn-Spass!

Verwechslung

Bitte sprechen Sie mir nach:

"Ich soll nicht mehr Hersteller und Provider verwechseln."

Donnerstag, November 30, 2006

Ich werde wahnsinnig...

Auf der Arbeit hab ich die Titelgrafik mit IE noch gesehen.
Zu Hause mit Firefox unter Ubuntu nicht mehr.
Im Quelltext ist die Passage unverändert:
#header {
background: transparent url(http://img175.imageshack.us/img175/9190/c3ia8.jpg) bottom left no-repeat;
}
Bitte berichtet mal (wenn moeglich mit Screenshot) ob ihr auch Darstellungsfehler habt.

Die Ehefrau

habe mir am $Datum 1 $Fernsehermodell mit 100Hz bei $Händler 1n $Ort gekauft. 3 Wochen vorher 1 SAT Receicer $Receivermodell von $ganzandereMarke. $Händler sieht sich nicht in der Lage mit nur einer Fernbedienung beide Geräte ein-und auszuschalten. Vorher ging das. Den alten Röhrenfernseher und den Receiver konnte ich mit der Fernbedienung des Receivers an- und ausschalten. Ich habe angedroht, den Fernseher zurückzugeben, wenn ich weiterhin mit 2 Fernbedienungen leben muß. Meine Frau vergisst immer, den Receiver auszuschalten.
Bitte biten Sie mir eine Lösung an.

Scheidung? Frau mit gedächtnisfördernden Medikamenten vollpumpen? Die Frau abrichten eine Steckdosenleiste mit Kippschalter zu betätigen?

Letztendlich haben wir ihm geraten sich mit seinem Händler zu versöhnen und dort eine programmierbare Fernbedienung zu kaufen.
Bin mal gespannt obs ne Fortsetzung gibt.

Handynummer

[...]
HvB: "...soll ich ihnen noch meine Handynummer geben?"
CCA: "Meinen Sie ein Zweithandy, oder das auf welchem ich Sie gerade anrufe?"
HvB: "Oh... ähm... passt schon."

Ich bins


Ach soooo, DER sind Sie. Gut dass Sie das gesagt haben - Sie hätten ja auch der mit dem Akku sein können.
(Wenn der immer so konkrete Angaben macht, wundert mich die Wartezeit überhaupt nicht mehr...)

Mittwoch, November 29, 2006

Nicht wundern

Gerade ists holprig, das liegt an der beschränkten Auffassungsgabe des CCA. Da kann sich Mike[R] vom Trashlog noch so viel Mühe geben, ich bin einfach kein Coder:


Mike[R]: auch is da ein pixel verschoben, muss ich ma guggen, was da is
CCA: "auch da ist ein pixel verschoben" - so langsam erinnerste mich an meine kunden
Mike[R]: bei margin unten das 1px durch 0px ersetzen
Mike[R]: hihi
CCA: "der fernseher hat 2 pixel overscan, ich will mein geld zurück!"
CCA: ;)
Mike[R]: naja das darf schon schön alles bübndig sein :)
Mike[R]: -b
Mike[R]: nimm mal den pixel bei descriptionwrapper weg, das passt imho
CCA: ich versteh nur noch bahnhof
Mike[R]: herrje
Mike[R]: bei descriptionwrapper:
Mike[R]: [23:44:53] Mike[R]: margin: 1px 0 2px 0;
Mike[R]: ersetzen durch margin: 0 0 2px 0
Mike[R]: ;
Mike[R]: semikolon nich vergessen :)
CCA: bin ich froh, dass ich keinen webdesignsupport machen muss.
Mike[R]: hihi

100.000 Unique Visits

Leider muss ich arbeiten, sonst würde ich diesen Augenblick mit einem Sekt feiern.
Naja, vielleicht später.
Danke für eure Aufmerksamkeit :)

Ich konnte nicht widerstehen

[...]
CCA: "Welche Rufnummer haben Sie denn jetzt gewählt?"
FvB: "Na die hier auf dem Lieferschein!"
CCA: "Ach so. Halten Sie mal hoch, damit ichs sehen kann."

BCCAfH

Bastard Call Center Agent from Hell - Troubleshooting:

Streifen oder andere Stoerungen auf dem Bildschirm:

Durch die die Konjunktion von Mars und Venus kommt es zu starken Sonneneruptionen, wodurch vermehrt mit der Einwirkung von Sonnenwinden und damit Magnetfeldern zu rechnen ist.
Wickeln Sie ihren Fernseher komplett in Alufolie ein, oder stellen Sie ihn in eine Bleikiste.


Meldung "Smartcard nicht freigeschaltet":

Durch statische Aufladung kann die Smartcard beschaedigt werden. Um dies zu vermeiden tragen Sie beim Kontakt mit der Smartcard stets Holzschuhe und berühren Sie vorher den Schutzleiter einer Steckdose. Wenn Sie eine Katze besitzen bringen Sie diese ins Tierheim, oder verpassen Sie ihr eine Komplettrasur.

Mein Kuehlschrank riecht komisch:

Durch Kondensation kann sich negativ ionisiertes Wasser in Form von Eis im Kuehlraum anlagern. Dieses negativ ionisierte Wasser zieht positiv geladene Geruchsmoleküle an bis es gesättigt ist.
Gegen eine geringe Gebühr von 10.- Euro pro Liter senden wir ihnen eine Literflasche positiv ionisiertes Wasser zu, mit welchem Sie den Kuehlschrank in regelmaessigen Abstaenden auswischen sollten.

Mein MP3-Player wird nicht erkannt:

Ursache fuer mangelhafte Hardwareerkennung ist meistens eine Inkonsistenz auf Root-Ebene im Systemkernel des Hotplugmoduls, hervorgerufen durch einen PEBCAK-Error. Bitte kompilieren Sie den OSI Layer 8 unter Verwendung der aktuellen Sourcecodes erneut. Fuer diesen Vorgang ist die nosmoke.exe dringendst erforderlich!

Dienstag, November 28, 2006

Spielbox 180

Was ist dumm gelaufen?

Dumm gelaufen ist es, wenn man ein Update für eine Spielbox 180 einspielt, welches angeblich das Ausgabesignal auf 1080i bei 50 Hertz umstellen soll, der Fernseher aber dennoch "Frequenz zu hoch" meldet.

Was ist dann noch nachvollziehbar?

Es ist dann noch nachzuvollziehen, wenn man sich zwecks Unterstuetzung an den Herstellersupport des Fernsehers wendet um sich zu vergewissern, dass die technischen Daten auch wirklich stimmen.

Was ist dann schon nicht mehr so leicht nachvollziehbar?

Wenn der Hersteller einen darauf hinweist, dass die Fehlermeldung den Schluss nahelegt, dass die Frequenz eben *doch* nicht 50 Hertz beträgt, man dies aber nicht glaubt und einen Gerätemangel als Ursache sieht.

Wo wirds dann leicht peinlich?

Wenn man vom Hersteller den Rat bekommt doch mal beim Hersteller der Spielbox anzufragen, ob Probleme mit dem Update bekannt sind oder ob dies nur unter bestimmten Voraussetzungen funktioniert. Und statt dies zu tun erneut einen Gerätemangel unterstellt, nicht ohne noch explizit auf seinen Beruf als Redakteur einer Computerzeitschrift hinzuweisen.

Was ist dann schon richtig peinlich?

Wenn man schliesslich dem Hersteller eine Frist setzt, den vermeintlichen Mangel zu beseitigen bevor man zum Anwalt geht.
Der Hersteller wiederum liest dann für den Kunden mal den Changelog des Updates und stellt fest, dass die Bildwiederholfrequenz nur bei DVD- und HD-DVD-Wiedergabe auf 50 Hz gesenkt wird.

Und wo wird es dann unvorstellbar peinlich?

Wenn diese Info unter anderem auch auf der Homepage der eigenen Zeitschrift zu finden ist.

Whoa

Ich hab auf der Arbeit ja den Ruf weg gut Englisch zu können. Okay, nach 8 Jahren Schulenglisch, mit einem schottischen Mitbewohner und einer amerikanischen Freundin ist da ja auch was dran. Darum kriege ich auch alles gependet, was irgendwie auf Englisch reinkommt.
Allerdings ist es schon manchmal ziemlich nervig auf Englisch ein Troubleshooting durchzuführen.
Insbesondere bei in Deutschland stationierten Drill Sergeants, die einerseits kein Wort Deutsch können und andererseits... naja:

[...]
CCA: "Sir, whats the length of the cable from the wall outlet to the receiver?"
Mister Boedefield: "Which cable?"
CCA: "The antenna cable from the wall outlet to the receiver. The TV-cable which you originally plugged into your TV-set."
MB: "So i need to plug it into the receiver now?"
CCA: "Uhm... yeah... if you would be so kind."
[...]
CCA: "Do you see something on the screen right now?"
MB: "Yeah."
CCA: "What do you see there?"
MB: "It says automatic setup... manual setup... fine tuning"
CCA: "So, if you press the arrow-buttons on the remote control of the receiver now, does something happen on the screen?"
MB: "Yeah, it moves."
CCA: "Great, that means we have a signal from the receiver."

Etwas später, nach erfolglosem rumtasten...

CCA: "Sir, which remote control are you using right now?"
MB: "The one for the TV."

Irgendwann war es dann geschafft; der Fernseher war auf den richtigen AV-Kanal eingestellt, das OSD auf englische Sprache eingestellt, die Karte richtig herum eingeschoben und ein Suchlauf erfolgreich durchgeführt. Aber das Bild war nur schwarz-weiss....

CCA: "Damn... excuse me for that... it seems like your TV only supports NTSC."
MB: "Calm down. I am in the army. I hear much worse expressions every day."

Babelfisch

Jeder dürfte Babelfisch mittlerweile kennen. Ein Quell unendlicher Unterhaltung, wenn man Texte einfach immer wieder von einer Sprache in die andere hin- und zurück übersetzt.
Ich würde wetten, dieser Kunde hat das für seine Mail an uns benutzt:

Montag, November 27, 2006

Anwälte

Vorgeschichte: wir gaben einen Reparaturauftrag für einen Kunden weiter an unseren Servicedienst. Die Garantie war bereits abgelaufen, daher wurde der Service kostenpflichtig.

[...]
HvB: "SIE sind mein Vertragspartner, also sind SIE auch für die gescheiterte Reparatur verantwortlich. Ich verlange, dass Sie binnen 24 Stunden den Auftrag erfolgreich abschliessen!"
CCA: "Herr von Boedefeld, wir sind nicht ihr Vertragspartner. Das ist in diesem Fall unser Servicepartner, bzw. der Subunternehmer, der die Reparatur bei ihnen durchgeführt hat. Wir haben lediglich ihren Auftrag übermittelt."
HvB: "Sind Sie Anwalt?!"
CCA: "Nein, ich bin kein Anwalt."
HvB: "Nun, ICH bin aber Anwalt!"
CCA: "Was ist denn ihr Fachgebiet, wenn ich fragen darf?"
HvB: "Familienrecht!"
CCA: "Herr von Boedefeld, ich bin ja kein Anwalt wie Sie. Darum habe ich auch viel weniger Ahnung von juristischen Details. Ich kann ihnen daher nicht sagen, ob dieser Fall eher unter Schuldrecht oder doch unter Familienrecht fällt - aber wenn dem tatsächlich so wäre, dann sollten Sie sich eventuell bei einem Kollegen erkundigen."

Sonntag, November 26, 2006

Stellungnahme zu "Moral"

Aus gegebenem Anlass möchte ich hier etwas klarstellen:
Unser AUFTRAGGEBER ist nicht identisch mit meinem ARBEITGEBER. Wir sind, wie man auf neudeutsch sagt, "outsourced".
Den Namen meines ARBEITGEBERS werden die wenigsten kennen, ausser Sie sind selber in der Callcenterbranche tätig.
Ich bitte daher, von Beschwerdemails an und Zwangsoutings von meinem (/unserem) AUFTRAGGEBER abzusehen.
Letztendlich schadet ihr MIR dadurch ohne IHR auch nur im Geringsten zu helfen.

Danke für euer Verständnis!

Najut

Die Headergrafik sieht ziemlich bescheiden aus, aber darum kümmere ich mich später. Jetzt werde ich mir erstmal den Rest des Abends auf die Schulter klopfen und frenetischen Applaus in der Endlosschleife abspielen, weil der Blog noch geht.

Vorwarnung

Irgendwann am heutigen Sonntag werde ich am Bloglayout rumbasteln. Eher später als früher.
Also keine Panik, wenn der Blog auf einmal nicht mehr funktioniert.

Samstag, November 25, 2006

Moral

Wir hatten eine Kollegin. Diese Kollegin war eines Tages einfach nicht mehr da. Die meisten von uns dachten, dass sie einfach keine Lust mehr hätte - Stress privat, dazu der Stress hier auf der Arbeit - und sich deshalb erstmal einen gelben Schein geholt hätte.

Wir hatten ja keine Ahnung.

Ihr Exmann hat sie vor einigen Wochen mit einem Messer angegriffen und ihr selbiges durch die Brust gestossen, dass die Klinge unter der Achsel wieder austrat. Daraufhin lag Sie einige Wochen im Koma. Vorgestern kam Sie das erste Mal wieder zur Arbeit.

Und was tun unsere Vorgesetzten?
Sprechen die Kündigung aus, weil Sie während der Probezeit zu lange gefehlt hat.
Ich bin sauer, wütend und enttäuscht.

Freitag, November 24, 2006

Gesetze der Physik

Es gibt ein paar Dinge, die kann man halt nicht ändern. Physikalische Gesetze zum Beispiel.
Zum Beispiel erwärmen sich bestimmte stromführende Geräte, wie etwa ein Prozessor eines Computers. Oder ein Verstärker.
Darum ist manchmal einfach eine aktive Kühlung erforderlich - sprich: ein Lüfter.
Lüfter haben aber einen grossen Nachteil, den jeder PC-Benutzer kennt: sie erzeugen ein Geräusch. Nun weiss aber auch jeder halbwegs versierte PC-Benutzer, dass das eben Stand der Technik ist und akzeptiert werden muss.
Ausser dem Herrn von Boedefeld, der sich eine Heimtheateranlage mit recht hoher Leistung kaufte. Also beschwerte er sich über das Lüftergeräusch, welches bei leiser (sic!) Musik als störend empfunden wurde. CCA erklärte ihm die Ursache und betrachtete den Fall als erledigt.

Weeeeiiiit gefehlt.

Donnerstag, November 23, 2006

PEBCAK

Manche Leute sollten sich statt eines Computers und MP3-Players vielleicht besser ein Radio kaufen.
Herr von Boedefeld hatte also unsere Software installiert, und während der Installationsroutine die Zuordnung von MP3-Dateien verändert. Das wollte er aber nicht, er wollte weiterhin sein altes Programm verwenden.
Okay, man ist ja Serviceorientiert, also kriegt Herr von Boedefeld eine genaue Anleitung.
War offensichtlich nicht ausführlich genug, denn:

Na fein, wir kennen das ja: If you make something idiot-proof, the nature develops better idiots.
Also das ganze nochmal haarklein beschrieben und mit Screenshots garniert.


Schauen wir uns das genau an. Beide Menüs sind klar zu erkennen, die Optionen gehighlighted, im komplizierteren Fenster alle wichtigen Bedienelemente farblich umrandet.

Was sollte da noch schiefgehen?

Eine Menge.


PEBCAK.

Problem Exists Between Chair And Keyboard.

Und wieder Vista...

Mailverkehr:

---

Hallo,

leider läuft $Software_fuer_MP3_Player nicht unter Vista. Bitte senden Sie mir eine aktualisierte Version zu.

---

$Grussformel,

da Vista bisher noch nicht in der finalen Version vorliegt, haben wir bisher auch keine Softwareversion fuer dieses Betriebssystem. Daher muessen wir Sie leider um ein wenig Geduld bitten.

$Kundennummerblabla

---

Hallo,

in Ihrer Antwort vom $Datum sagten Sie, daß Sie keine Software für Vista anbieten. Als offizieller Teilnehmer des Betatestprogrammes kann ich dies nicht akzeptieren. Ich sehe darin den Tatbestand eines Sachmangels erfüllt, welcher mich zur Minderung berechtigt.
Ich erwarte Ihr Angebot (Gutschein, finanzielle Entschädigung) zur einvernehmlichen Klärung bis $Datum.

Hochachtungsvoll

---

Töten... TÖTEN... TÖÖÖÖTEN!

Mittwoch, November 22, 2006

Fettfleck


Herr L. aus A. in NL, wenn Sie dies hier mitlesen: die offizielle Antwort haben Sie ja schon.
Meine inoffizielle Empfehlung: packen Sie ihren Mitbewohner am Schlafittchen und rollen Sie seinen Kopf mehrmals mit Nachdruck über das gesamte Display, um eine gleichmässige Abdeckung der Fettschicht zu gewährleisten.
Dies hat nicht nur einen ausgleichenden Effekt auf den Bildschirm, sondern auch einen gewissen erzieherischen Wert.

Dienstag, November 21, 2006

Gern geschehen


Nein, wir haben NICHT mit "Bitte" geantwortet.

Montag, November 20, 2006

Der Milchwahnsinn hilft

Okay, da kommen also öfters Leute über Themenbezogene Suchbegriffe auf meine Seite.
Soll keiner behaupten dass ich nur meckere, daher einfach mal ein paar Antworten aus meiner Erfahrung.

deutsche bedienungsanleitung pflicht

Ja, eine Bedienungsanleitung in Landessprache ist Pflicht. Eine fehlende BDA stellt einen Mangel dar. Ausnahme ist natürlich, wenn es sich um ein Importgerät handelt, welches gar nicht für den fraglichen Markt vorgesehen war. In solch einem Fall kann man sich nur noch an seinen Händler wenden, der Hersteller ist aussen vor. Wenn man ausserdem vielleicht sogar wusste, dass man ein ausländisches Gerät kauft, ist man selber schuld.

rabatt laptop schule

Ja, einige Hersteller bieten das an. Am Besten mal auf der Homepage nachschauen. Manche Onlineshops bieten sowas sogar direkt an. Einfach mal nach deutschen Seiten mit "Notebooks for students" googlen.

was heisst unfrei?

Eigentlich kostenlos. Frei machen = frankieren, Unfrei einsenden = unfrankiert. Wird aber gerne durcheinandergeworfen, besser direkt nachfragen was gemeint ist.

wo kann ich mich über einen fernsehtechniker beschweren

Entweder direkt beim Arbeitgeber, oder beim Auftraggeber - zumindest innerhalb der Garantiezeit.

weichspüler löcher

Ähm. Nicht mehr mit Schwefelsäure mischen?

Versteckte Fragen

Dass Kunden oftmals ihr Anliegen nicht klar und deutlich formulieren können - nun, daran habe ich mich ja bereits gewöhnt.
Aber wenn selbst Mitarbeiter anderer Servicefirmen eine Frage stellen, deren Antwort eigentlich nicht das sein kann, was die wollen - ach, lest es einfach.
Vorausgegangen war ein Auftrag an einen unserer Servicepartner, soviel zum Hintergrund.

Hallo Herr CCA,
was soll ich mit diesem Auftrag machen?
Mit freundlichem Gruß

Absender


Mir lag ja ein "Bearbeiten und erfolgreich abschliessen" auf den Fingern, aber man kennt die Tücken des Alltags und macht ja auch mal Fehler. Also nochmal Daten kontrolliert. Richtiges Zuständigkeitsgebiet, alle Daten vorhanden (bis auf die S/N - die war halt nicht ablesbar, das stand aber auch im Text), eigentlich nichts falsch gemacht. Also freundlich einen Wink mit der Holzlatte gegeben:

Hallo Herr Absender,

welche Informationen benoetigen Sie denn von mir?
Trotz der Formulierung "was soll ich mit diesem Auftrag machen" bezweifle
ich, dass Sie von mir jetzt Anweisungen zur Auftragsdurchfuehrung erhofften.
Bitte konkretisieren Sie ihre Frage doch.

Mit freundlichen Gruessen, CCA

Gesichtsverlust

Mails eines Kunden:


Leider müssen wir Ihnen gegenüber zum Ausdruck bringen, dass die Aufstellung , Anschluss (auch an das Videogerät) und Inbetriebnahmemit mangelhafter inkompetenter Beratung verbunden waren. Uns ist es trotz( leider nicht sehr verständlicher) Bedienungsanleitung nicht gelungen, das angeschlossene LOEWE Videogerät (wir haben Kabelanschluss), Videos abzuspielen bzw. aus dem Fernsehprogramm mit VSP Nr. zu programmieren. Da wir diesmal bewusst auf ein $Herstellername Gerät umgestiegen sind, sind wir jetzt sehr enttäuscht, dass Vorgänge, die seit Jahrzehnten Routine und problemlos waren,mit Ihrem Gerät nicht funktionieren. Wenn es hier nicht zu einer umgehenden Lösung kommt, werden wir uns entsprechend wieder umorientieren.
Bitte senden Sie uns, was immer uns in klarer verständlicher Sprache anweist, wie das Programmieren und das Abspielen über unser LOEWE Videogerät einfach und effizient zu handhaben ist.
----

Okay, macht ja nix. Es muss ja nicht jeder über ausreichendes technisches Verständnis verfügen um zu wissen, dass der Tuner des Videorekorders für die Aufnahme zuständig ist, nicht der Fernseher.
Macht auch nix wenn man sich beim Hersteller A über den Service des Händlers B beschwert und fragt, wie man das Gerät von Hersteller C anschliesst.
Wir erklären ja gerne alles mögliche, sogar Dinge die uns - streng genommen - nichts angehen.
Es ist aber schon ein wenig peinlich, wenn dann eine solche Mail hinterherkommt:

----


Wir beginnen schon zu bereuen, dass wir auf ein nicht europäisches Produkt umgestiegen sind. Wenn ich bis Ende November 06 keine zufrieden stellende zur Lösung unseres Problems erhalte, werde ich mich mit einem Beschwerdebrief über die $asiatisches_Land Vertretung meines Unternehmens direkt an Ihren CEO wenden. Den schreiben wir dann in $asiatische_Sprache an mit der entsprechenden Schärfe über schlechten Kundenservice, wie ihn diese Sprache zulässt.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass Ihre Chefs in $asiatisches_Land über solch einen Gesichtsverlust erfreut sein werden. Kopie dieses Schreibens geht dann an Ihre namhaften europäischen Mitbewerber. Ich hoffe für alle Beteiligten, dass sich dieser Schritt vermeiden lässt. Sie haben es in der Hand.

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Man darf es ja offiziell nicht schreiben, daher schreib ichs hier:

Sehr geehrter Herr von Boedefeld,

gerne koennen Sie unsere Chefs in $asiatisches_Land anschreiben und sich über unseren Kundenservice für Geraete von LOEWE beschweren.
Sollten wir von dort die Anweisung bekommen LOEWE-Handbücher zu wälzen und ihnen die Einstellungen zu erklären - dann tun wir das auch.
Bis dahin müssen Sie sich leider mit allgemeinen Erläuterungen zur Verkabelung und Funktionsweise begnügen, und die Bedienungsanleitung selber lesen.
Wenn Sie damit unzufrieden sind steht es ihnen frei alle Leute zu informieren, die Sie für richtig halten.
Mal sehen, wer dann das Gesicht verliert.

Samstag, November 18, 2006

Herausforderung angenommen

Darmflora
"Unsere Waschmaschinen waschen so gründlich dass Sie keinesfalls Sorge haben müssen, Reste der Darmflora ihres Mannes in den Unterhosen vorzufinden."

Bergstiefel
Öhmm. Okay, Punkt für Euch.

Latexhandschuhe
"Überprüfen Sie das Flusensieb bitte auf Verstopfungen; wenn Sie das unhygienisch finden, ziehen Sie dazu einfach Latexhandschuhe über."

Weinkorken
Passe.

Ölwechsel
"Probleme könnten lediglich Flecken zum Beispiel von einem Ölwechsel machen, die sind hartnäckig."

CCA - anonym: 3:2

Priapismus, Potenzschleuder, Pädophilie: Sorry...

George Bush:
"Wenn Sie hauptsächlich Dokumentationen oder Nachrichtensendungen schauen, also zum Beispiel mit George Bush und Kollegen, dann ist die Reaktionszeit wirklich egal."

Sonnenflecken:
"Ja, wenn Sie über Satellit empfangen sind die Störungen der letzten Zeit normal. Derzeit haben wir extreme Sonnenflecken und dadurch Störeinflüsse."

CCA - ellyce: 2:3

Aber einen kann ich draufsetzen: Erdmagnetfelder und Aluminiumfolie.
"Farbige Flecken auf der Bildröhre können auch von Erdmagnetfeldern kommen. Wickeln Sie den Fernseher einfach in Aluminiumfolie, das schirmt ab."

Spielidee

Kollege Ratze vom Hotlineblog hat da eine tolle Idee für ein Spiel, das werde ich gleich morgen mal mit ein paar Kollegen ausprobieren. Oder spätestens in der nächsten Todesschicht:

Kollege A hat ein Gespräch, Kollege B nicht.

Kollege B flüstert während des Gespräches von Kollege A ein Wort in dessen Kabine - z.B. “Nuklearexplosion”.
Nun muss Kollege A dieses Wort in sein Gespräch einbauen. Etwa so:

“Und passen Sie auf, dass das Kabel immer richtig steckt. Es verursacht zwar keine Nuklearexplosion, aber sonst kommen Sie evtl. nicht mehr online.”

Freitag, November 17, 2006

SFR Werbespot

Niemand hatte Francois jemals erklärt, wie man die Empfindlichkeit des Mikrofons erhöhen konnte...

Fachmann

Kunde ruft an, um sich über einen Fernsehtechniker zu beschweren:

[...]
HvB: "Wissen Sie, ich bin ja auch Fachmann, und was der machte ging ja gar nicht..."
[...]
HvB: "Wissen Sie denn, was ein Konvergenzfehler ist? Kennen Sie sich damit aus?"
[...]
HvB: "Wenn ich als Friseurmeister meine Kunden so behandeln würde..."

D'Oh.

Donnerstag, November 16, 2006

Call-Center-Chor

Vielen Dank an foxxy vom gulli:board für diese Einsendung:
Call-Center-Chor

Ohne Worte II

Sehr geehrte Damen und Herren von $Marke,

ich finde ihre Fernseher richtig toll!! Leider kann ich mir als Schüler nicht viel leisten.
Darum bitte ich sie, wäre es vielleicht möglich mir einen zurückgegebenen Fernseher zu schenken?! Sie haben doch ganz bestimmt eine menge Fernseher mit kleinen Fehlern übrig!!
Als dank würde ich in zukunft alles nur noch von $Marke kaufen! Ausserdem würden alle meine Freunde die zu mir zum XBOX spielen kommen immer ihren fernseher bewundern, und bestimmt später auch so einen kaufen!

Vielen dank!!!

Dummer Zufall...

... wenn die Nummer unseres Ersatzteilhändlers 0123-444 55 ist, der Kunde aber 0123-44 555 wählt und bei einer Datinghotline landet.
Gesegnet sei der Stummschaltknopf, der mein Kichern schluckte.

Mittwoch, November 15, 2006

Schreihals

CCA: "Begrüssungstext"
Irgendwo im Hintergrund hört man Schimpfen und Fluchen - Freisprechanlage.
FvB: "Herzlich willkommen... am Arsch hängt der Hammer... "*kaum zu verstehendes weiteres Geblubber*
CCA: "Hallo?"
FvB: (Küchengeräusche, gereiztes Geblubber)
CCA: "Entschuldigen Sie, ich verstehe kaum etwas. Können Sie bitte näher ans Telefon kommen."

DAS war ein Fehler. Im nächsten Moment fliegt mir trotz Dämpfung und minimaler Headseteinstellung fast der Kopf weg.

FvB. "DER TECHNIKER MUSS SOFORT WIEDERKOMMEN! SOWAS LASSE ICH MIR NICHT BIETEN! SO EINE UNFÄHIGKEIT HABE ICH NOCH NIE ERLEBT!"

... und weiteres. Es folgt das allen Kollegen leidliche bekannte Deeskalationsschema:
sanft auf die Kundin einreden, irgendwie die Kundennummer entlocken...

FvB: "WAS WEISS ICH! SIE HABEN UNS DEN TECHNIKER GESCHICKT, SIE MÜSSEN DOCH WISSEN WORUM ES GEHT! SCHICKEN SIE DEN SOFORT WIEDER HER!"
CCA: "Dann sagen Sie mir doch bitte Ihre Telefonnummer, und *bitte* lassen Sie uns vernünftig miteinander reden."

So ging es noch eine ganze Weile hin und her. Ich fasse mal kurz zusammen:
Ein Techniker tauschte das Mainboard Ihres Fernsehers. Dadurch waren natürlich alle Einstellungen verloren - insbesondere die Programmplatzbelegung.
Frau von Boedefeld wollte aber in 10 Minuten eine Sendung sehen, und vor allem wollte Sie alle Programme wieder genau an den gleichen Plätzen haben wie vorher. Ach ja, und leiser reden wollte Sie nicht.

CCA: "Okay, gehen Sie doch bitte kurz mit dem Telefon zum Fernseher, dann mache ich mit Ihnen einen neuen Suchlauf und...
FvB: "ICH HAB KEINE ZEIT FÜR SOWAS! ICH MUSS KOCHEN! SCHICKEN SIE SOFORT DEN TECHNIKER VORBEI!"
CCA: "Sie können auch später anrufen, wenn Sie Zeit haben...

Naja, wieder mal die Abkürzung: Sie hat keine Zeit, Sie muss ja schliesslich arbeiten und fällt abends todmüde ins Bett, ausserdem hat Sie gerade die Hände voller Hackfleisch, wir sollen sofort den Techniker zurückschicken, Sie sieht es nicht ein sich mit der Bedienungsanleitung rumzuplagen (hey - sagte ich nicht, dass ich sie durchlotsen würde?), yadda yadda yadda - und schliesslich das Zauberwort:

FvB: "ICH HABE GARANTIE!"
CCA: "Die umfasst aber nicht die Sortierung der Programmplätze durch einen Techniker."

Das wars. Der böse CCA verweigert einfach den legitimen Wunsch der Kundin, dass ein Techniker sich innerhalb von Minuten vor der Haustür materialisiert, einen Suchlauf macht und die Programmplätze nach Vorgabe neu ordnet.
Es folgt die Androhung von Überschwemmung, Trockenzeit, Heuschreckenplage, Pest, Cholera, blutigem Regen, Heulen, Jammern und Zähneklappern. Oder um es mit den Worten der Kundin zu sagen:

"DAS REICHT! ICH GEHE ZU MEINEM HÄNDLER, UND DANN INFORMIERE ICH MEINEN ANWALT, IHRE VORGESETZTEN, DAS RADIO, DIE ZEITUNG UND DAS FERNSEHEN! UND ICH SCHREIBE DARÜBER IM INTERNET!"
CCA: "Tut mir leid, so kann ich nichts für Sie tun. Bitte rufen Sie wieder an wenn Sie sich beruhigt haben."

Ich bin ja mal gespannt, ob das vielleicht ein Testanruf war. Sowas habe ich wirklch noch nicht erlebt...

Counter Strike

Kundenmail:

---

Hiermit reklamiere ich meinen labtop !
Bei counterstrike surce ruckelt das bild ständig . ein anständiges spielen ist so nicht möglich ! Alle haben mir schon gesagt, das meine grafickkarte bestimmt defekt ist! update der standart treiber auf eine neue version hat nichts gebracht !
Ausserdem habe ich dauernd lägs ! ich habe mir schon ganz neue nezwerkkabel geholt, daran kann es also nicht liegen !
Da ich noch garantie habe , fordere ich , das sie mir innerhalb der nächsten 7 tage einen einwandfreien labtop liefern , oder mir mein geld auszahlen !

---

Ich sag nur: on Board Grafik mit bis zu 128 MB shared Memory.

Getagged.

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Dienstag, November 14, 2006

Wortretter!

Montag, November 13, 2006

Vista

Was die Leute nur alle mit diesem Vista haben...

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hallo,

Ich habe mir am $Datum den $Notebookmodell gekauft. Eine woche später höre ich nun, dass sie jetzt beim kauf eines Notebooks einen rabatt auf vista bieten.
Hiermit bitte ich darum, dass sie auch mir diesen rabatt einräumen.

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Sehr geehrter Herr von Boedefeld,

diese Aktion gibt es seit dem $Datum2 und Sie bezieht sich - wie Sie selber bereits angemerkt haben - nur auf Neukäufe, die zu oder nach diesem Datum erfolgten. Leider können wir dabei keine Ausnahme machen, da diese Aktion ursprünglich von Microsoft initiiert wurde.
Ihre Kundennummer ist bla

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guten tag,

ihre letzte antwort kann ich NICHT AKZEPTIEREN! sie können mich doch nicht dafür bestrafen, weil ich nicht mehr warten wollte, und meinen notebook eine woche vor der aktion gekauft habe!
ICH ERWARTE MEHR KUNDENFREUNDLICHKEIT!

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$Grussformel,

wie bereits in unserer letzten Mail erwaehnt, entzieht sich die Gutscheinvergabepolitik von Microsoft unserem Einfluss. Vielleicht moechten Sie sich direkt an die Firma Microsoft wenden. Die Kontaktdaten finden Sie auf www.microsoft.de
$Kundennummerblabla

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guten tag,

ich sehe NICHT ein, mich an microsoft zu wenden! ich habe meinen notebook ja auch NICHT von microsoft gekauft, sondern von IHNEN ich verlange, dass SIE etwas für mich tun!
KEIN GRUSS!!

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$Grussformel,

gerne tun wir alles für unsere Kunden, was in unserem Einflussbereich steht. Wir haben Ihre Anfrage daher an den Kundensupport von Microsoft weitergeleitet. Bei Rueckfragen zum aktuellen Status wenden Sie sich bitte an $Kontaktadresse_von_Microsoft. Die Vorgangsnummer dort ist $XYZ.

$Kundennummerblabla

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ICH WILL MICH NICHT AN MICROSOFT WENDEN! SIE SIND MEIN ANSPRECHPARTNER! ICH WILL MEINEN GUTSCHEIN, KEINE LAHMEN AUSREDEN!
EIN ENTTÄUSCHTER KUNDE!!!

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$Grussformel,

bitte kontrollieren Sie, ob eventuell Ihre Feststelltaste (CapsLock) klemmt. Drücken Sie probeweise auf die Taste mit dem Pfeilsymbol nach unten.
Sollte trotz Drücken dieser Taste weiterhin alles in Grossbuchstaben erscheinen, kontaktieren Sie bitte unseren telefonischen Support, damit wir für Sie einen Service auslösen können.

$Kundennummerblabla

Äpfel und Birnen

...verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wieso bei gleicher Bildschirmdiagonale von 19 Zoll der $Fernsehermodell mehr kostet als der $Computermonitormodell...

Sonntag, November 12, 2006

Der Baghdad-Blog

Montag gehts weiter, dann ist mein Urlaub vorbei. Bis dahin beschäftigt euch doch einfach mit diesem Blog.

Freitag, November 10, 2006

Wie dumm muss man sein...

...um während seines Urlaubs arbeiten zu gehen, und das erst zu bemerken, wenn einen der Supervisor fragt wieso man überhaupt da ist?
Naja. Die Tage werden mir jetzt gutgeschrieben.

Donnerstag, November 09, 2006

Zum Verlinken

Der tägliche Wahnsinn an der Hotline


Über Louffi bin ich auf diese Seite gekommen, wo man sich wunderhübschliche Blogbuttons erstellen kann (siehe oben).
Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und hab mir was gebastelt. Gerne könnt Ihr diesen Button in Zukunft verwenden, benutzt als alt-Text dann doch bitte "der tägliche Wahnsinn an der Hotline".
Ganz faule Genossen finden den Code hier.
Danke.

Mittwoch, November 08, 2006

Versuchen kann mans ja mal...

... kaufte ich mir eine $digitaler Camcorder, weil ich von ihrer Firma bisher nur gutes gehört habe. Daher ging ich von einer hohen Verarbeitungsqualität aus.
Auf der Hochzeit meiner Tochter regnete es leider ein wenig und die Kamera bekam ein paar kleine Spritzer ab. Nun sollte man meinen, der Hersteller schütze eine derart teure Kamera gegen Umwelteinflüsse - immerhin werden Kameras auch aussen eingesetzt!
[...]
Darum finde ich es eine Unverschämtheit, dass diese Reparatur nun kostenpflichtig werden soll. Ich gebe ihnen Gelegenheit bis zum $Datum ihre Entscheidung erneut zu überdenken und mich vom Kundenservice ihrer Firma zu überzeugen!

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Sehr geehrter Herr von Boedefeld,

wir bedauern, dass Sie mit Ihrer Kamera so ein Pech hatten. Gegen Spritzwasser ist diese auch durchaus bis zu einem gewissen Punkt geschuetzt. Insbesondere die Dauer der Einwirkung spielt hier allerdings eine Rolle.
Laut Aussage des bearbeitenden Technikers sind Spuren des eingedrungenen Wassers - Kalkrueckstaende -in der gesamten Elektronik zu finden. Gerne senden wir Ihnen Fotos zu, die dies belegen.
Weiterhin roch die Kamera bei der Ankunft schwach nach Seife oder aehnlichem.
Wir sind ebenso ueberrascht wie Sie, da wir in solchen Spritzwasser-Faellen meistens nur leicht oxidierte Kontakte der Bedienelemente vorfinden, aufgrund der Beschaffenheit von Regenwasser jedoch eigentlich nie Kalkspuren oder besondere Duefte.
Wir wuerden die Angelegenheit gerne auf sich beruhen lassen, bieten Ihnen als Zeichen unseres guten Willens jedoch an, einen unabhaengigen Gutachter einzuschalten.

-----
Mein Tip ist ja: das war nicht auf der Hochzeit der Tochter, sondern in der Badewanne mit der Ehefrau...

Dienstag, November 07, 2006

Pflaumen

CCA: "Irgendwie hab ich gerade richtig Lust auf Mandarinen..."
Kollegin: "Mandarinen hab ich nicht, aber ich kann dir eine Pflaume anbieten."

Und die wunderte sich auch noch, wieso ich in lautes Gelächter ausbrach. Naja, ich bin halt ein Kerl.

Wortretter

Auf Wortspiele mit dicken Latten verzichte ich an dieser Stelle - jedenfalls hat man mir einen Stock zugeworfen.
Lange habe ich gegrübelt welches Wort ich adoptieren soll, dann kam es mir in einem Geistesblitz:
Tohuwabohu.
Das Wort wird viel zu selten verwendet.
Den Stock werfe ich weiter an meine "Kollegen" Homocarnula, Phantastische Welten, den Hotlineblogger und die Phonebitch.

Montag, November 06, 2006

Gute Idee...

CCA: "...während ich Ihre Daten aufnehme ziehen Sie das Geraet doch bitte mal aus dem Strom."
FvB: "Oh, das ist jetzt ein Problem. Ich komme nicht an den Stecker ran, da muesste ich erst einiges abbauen..."
CCA: "Nun, wenn nichts anderes wichtiges am gleichen Stromkreislauf hängt können Sie ja die Sicherung umlegen."
FvB: "Stimmt! Das ist eigentlich eine gute Idee! Das mache ich jetz..´."

Klick - tuuut-tuuut-tuuut...

Sonntag, November 05, 2006

Free Hugs

Ist schon gut rumgekommen in der Blogosphäre, aber ich hab gerade halt nix zu posten. Vielleicht Montag wieder...

Und hier der Song zum Video.

Samstag, November 04, 2006

Vielen Dank

...an die Kollegen von dem grossen Handyprovider mit der Blubberblase im Logo, die innerhalb von 6 Stunden nach meinem ersten Anruf die fehlerhaft abgebuchte Summe von ~190 Euro für GPRS-Verbindungen gutgeschrieben haben. Das ist professioneller Support.

Es geht voran

Die meisten Beiträge sind getagged und können rechts in der Navbar per Klick gesucht werden.

*edit*
Nu aber!!

Freitag, November 03, 2006

Suchmaschinen III


ICH BIN NICHT FRIGIDE!!!

(Bezieht sich das eigentlich nicht ohnehin nur auf Frauen? Hmmmmm...)

Mailbox

Leo von leoworld fragt:

--
Hallo :) ich bin selber an der Hotline, allerdings sind wir im gleichen Haus der Firma, in der auch die Entwicklung ist. Soweit ich das mitbekommen habe, bist du ja in einem Callcenter, was im Auftrag der Firma arbeitet, aber ansonsten nichts mit der Firma zu tun hat. Ist das so richtig? Falls ja, wie geht ihr mit Anfragen um, die ihr gar nicht beantworten könnt? Würde mich interessieren :)
--

Oh, ganz einfach.

"Ihre Frage erfordert sorgfältige interne Recherchen. Wir kommen wieder auf Sie zu, sobald diese abgeschlossen sind. Bis dahin bitten wir Sie um etwas Geduld."

Wenn dann tatsächlich nochmal eine Nachfrage kommt denken wir uns was Neues aus.

Namen...

Ich habe tiefstes Mitleid mit dem Kunden, der Schwengel heisst und in Tuntenhausen wohnt... und ausserdem blutet meine Zunge jetzt :o(

Donnerstag, November 02, 2006

Garantie?

Ich besitze einen $Notebook Kaufdatum Dez. 2005.
Der Notebook verliert in unterschiedlichen Betriebslagen, z. B. 20 Grad Neigung nach vorn, bzw. bei Auflage auf einer unebenen Flaeche, z.B. den Oberschenkeln die WLAN-Verbindung, die USB-Geraete werden unvermittelt ab- und angemeldet und zeitweise nicht erkannt. Ebenso friert zeitweise die Anzeige ein und Tastatureingaben oder Mausbewegungen werden erst nach neuerlicher Aenderung der Notebook-Betriebslage wieder angenommen. Der CD/DVD-Brenner beschreibt DVDs nur noch mit 1 - 2 facher Geschwindigkeit.
Während des Betriebes ist der Notebook im $Datum aus einer Hoehe von ca. 0,5 m auf die linke, vordere Gehaeuseecke gefallen. Hierbei ist die dort befindliche Verschraubung ausgebrochen und die Stabilisierungsschiene ist gebrochen. Nach einer Fixierung der Gehaeusekante mit Klebeband war der Notebook waehrend der folgenden 7 Monate bei haeufiger Nutzung (taeglich mehr als 12 Stunden) weiterhin voll funktionstuechtig.
Die oben beschriebene Fehlfunktion begann mit auffaellig lauten Luefergeraeuschen und hoher Gehaeuse-Temperatur und hat sich binnen mehrerer Tage dramatisch verschlimmert.
Nach Oeffnen des Gehauses zeigte sich, dass das Kuehlgitter der Heatpipe fast vollstaendig mit Feinstaub verstopft war. Nach Reinigung des Kuehlgitters ist die uebermaessige Waermeentwicklung beseitigt und der Luefter wieder ruhig.
Leider habe ich vorab keinen Hinweis auf diese erforderliche Wartung in der Dokumentation gefunden. Der Notebook wird von mir nur in sauberen Umgebungen wie Buero und Wohnung betrieben.
Leider geschehen die beschriebenen Funktionsausfaelle weiterhin.
Nach meiner Einschaetzung sind Maengel am Geraet keine Folge des beschriebenen 'Unfalls'.

Internet Helpdesk

Mittwoch, November 01, 2006

Warum Dairyinsanity?

Fragt Wolfmother Wallpaper.
Nun, erstens war dailyinsanity nicht mehr frei, ganz lapidar gesprochen. Dairyinsanity wurde dann inspiriert von Team America, genauer gesagt von dieser Szene:

Sponsoring...

Sehr geehrte Damen und Herren.
Hiermit wollte ich anfragen, ob sie interessiert wären mir einen Laptop für Schul und Hausarbeiten zu sponsern?

Prinzipiell eigentlich eher nicht.

Natürlich stellt sich ihnen die Frage, warum sollten sie mich sponsern?

Stimmt.

-Ich bin Schüler eines Technischen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Informatik

Das sind die schlimmsten!

-Sie könnten später evtl. von meiner Arbeitsleistung profitieren.

Wie?!

-Das Laptop würde an meinen offenen Arbeitsplätzen (z.B. Schule), als guter Werbeträger aggieren.

Lernt man am technischen Gymnasium kein Deutsch mehr?

-Ich würde die Produkte von ihnen immer und überall Loben. Sehr vorteilhaft für sie, da an der Schule mind. 2000 Schüler aggieren.

...die dann auch alle gesponsort werden wollen?

-Ihr Produkt könnte von Anderen aus nächster Nähe betrachtet werden.

Dat is ja mal n Ding...

-Sie würden damit zeigen, dass sie ein Unternehmen sind welches an die Zukunft denkt.
Die Jugend ist die Zukunft und man sollte in sie Investieren!
Ich danke für ihre Aufmerksamkeit und würde mich sehr auf eine Antwort freuen.

Lieber Schüler eines technischen Gymnasiums, gerne lassen wir Ihnen einen 10-Euro-Gutschein für einen Onlinebuchhändler zukommen. Allerdings nur Zweckgebunden für den Erwerb eines Duden.

Langeweile?!

Es gibt Momente, da kriege ich wirklich Plaque. Folgender Moment war so einer.

CCA ist am Machen und am Tun, bearbeitet gleichzeitig (!) eine Mail, führt ein Gespräch und hält ein Auge auf die Ticketbox.
Kollegin vom CCA mit einer niedrigeren Priorität sitzt gegenüber und langweilt sich lautstark. Zur Erklärung: in der Telefonanlage kann man sogenannte Prioritäten einstellen. Das bedeutet im Klartext, dass jemand mit einer niedrigen Priorität nur Anrufe bekommt, wenn alle anderen im Gespräch sind; jemand mit einer hohen Priorität kriegt sofort Anrufe.

Kollegin: "Hach, keiner will mit mir reden! Ist das langweilig!"
CCA: *Augenroll*
Kollegin: "Wenn man nichts zu tun hat geht die Zeit echt nicht rum..."
CCA drückt auf Stummschaltung seines Mikrofons...
CCA: "Pass mal auf, Kollegin. Du meckerst wenn Dich Kunden anrufen, und jetzt meckerst Du weil Dich keiner anruft. Wir haben über 200 Mails in der Box - warum beschäftigst Du dich nicht damit?!"
Kollegin: *beleidigt gugg*

Dienstag, Oktober 31, 2006

Tags

Nach Wechsel auf die Betaversion von Blogger gibt es jetzt endlich Tags. In der nächsten Zeit bemühe ich mich, den Inhalt dieses Blogs zu kategorisieren und auch in der Seitennavigation einzubauen. Aber bitte habt Geduld mit mir, beruflich gibt es gerade andere Prioritäten.

Entspannt.

Ja, nach dem Urlaub bin ich endlich mal richtig entspannt...

CCA: "Begrüssungstext"
HvB (wütend): "Wo kann ich mein $Gerät zurückgeben?"
CCA (sehr freundlich): "Bei Ihrem Händler."
HvB (ungläubig): "Im Internet?!"
CCA: "Wenn Sie es dort gekauft haben, dann ja."
HvB (nun leicht verunsichert): "Und die nehmen das zurück, wenn ich mit Ihrem Service unzufrieden bin?"
CCA: "Das kann ich nicht entscheiden. Das müssen Sie mit Ihrem Händler klären. Alternativ können wir aber auch einfach mal zusammen überlegen, was ich für Sie tun kann."
HvB. "Äh... das würden Sie tun?"
CCA: "Sehr gerne, wenn Sie mir freundlicherweise sagen würden, worum es überhaupt geht."

Montag, Oktober 30, 2006

Kostenlos

CCA: "Die Zusendung einer zusaetzlichen Bedienungsanleitung koennen wir ihnen leider nur gegen Gebühr anbieten."
HvB: "Was? Ich kaufe mir für mehrere tausend Euro Geräte, und dann soll ich für die Bedienungsanleitung noch extra zahlen?
CCA: "Wenn Sie italienische Produkte mit italienischer Bedienungsanleitung in Italien kaufen, aber eine deutsche Bedienungsanleitung möchten, dann müssen Sie das extra bezahlen, ja."

Samstag, Oktober 28, 2006

Suchlochstutenfutter

Ich weiss gar nicht, wie es an mir so spurlos vorbeigehen konnte - ich schiebs jetzt mal aufs Alter.
Aber die Kollegen von Trashlog, F!XMBR, MacHell und Tigermaus haben da ein interessantes Hobby...
Da kann ich als alter Headsetmikrofonlutscher natürlich nicht widerstehen, da muss ich mitmachen. Auch, wenn ich noch an den Folgen der Ethylnarkose von gestern Abend zu kauen habe - die Löcher unserer allerliebsten Suchlochstute füll ich gerne mit meiner Knopfleistenschlange, bis Sie um Gnade winselt und sich künftig als Bernsteinzimmerputzfrau verdingt.
Nun muss ich allerdings meinen Buckeltransportkoffer schnappen und mit unserer allseits beliebten Schienenseuche heimwärts fahren.

Kurze Pause

So, der Vorrat an Geschichten ist vorerst erschöpft. Frühestens Montag geht es weiter.
Bis dahin beschäftigt euch doch einfach mit dem folgenden Musiktip:
Loreena McKennitt - The Highwayman
Auch die anderen Lieder von ihr sind hörenswert.

Freitag, Oktober 27, 2006

Gedanken zu meiner Arbeit

Kunden sind auch nur Menschen, logisch. Manchmal allerdings frage ich mich, was diese Menschen nun von uns erwarten.
Mal zur Erläuterung für alle, die nicht in dieser Branche tätig sind oder waren:
Der Agent, den ihr am Telefon habt, ist so ziemlich das letzte Glied in der Kette. Der Blitzableiter, Fussvolk, wie ihr wollt.
In den meisten Fällen hat der Agent nichtmals direkten Kontakt zur Firma, um die es eigentlich geht, sondern arbeitet für irgendein Subunternehmen. Darum hat dieser Agent auch seltenst die Möglichkeit, einfach mal eben Produkt XY in die Hand zu nehmen und zum Beispiel die Aussenmasse nachzumessen.
Ich bezweifle sogar, dass dies unserem Auftraggeber möglich wäre. Die deutsche Zentrale tut nämlich eigentlich nicht viel mehr, als die Produkte aus Fernost zu verkaufen. Hergestellt wird hier in Deutschland so gut wie gar nichts mehr.
Heutzutage sieht das so aus: Firma ABC bringt ein Produkt auf den Markt, hergestellt zum Beispiel in Vietnam. Firmensitz ist zum Beispiel in Japan. Nun übermittelt Japan den nationalen Niederlassungen die Handbücher, technischen Datenblätter etc. Wenn da ein Fehler drin ist - Pech gehabt.
Das ist natürlich suboptimal. Aber es schert wirklich keinen Mister Li Peng Yang, wenn der Herr Müller aus Wuppertal einen Fehler in den Datenblättern entdeckt hat. Dafür ist ja immerhin der Disclaimer da:
"Irrtümer, Druckfehler und technische Änderungen vorbehalten."

Klingt komisch, ist aber so.

Also gibt es jetzt zwei Möglichkeiten: den armen Agent rösten und anschnauzen, womit ihr dem Li Peng Yang einen riesigen Gefallen tut - ihr benutzt nämlich genau die Pufferzone, die dafür vorgesehen ist.
Oder gleich zum Anwalt gehen. Zugegeben, das kostet Geld, und höchstwahrscheinlich verliert der Kunde - der Disclaimer lässt grüssen. Aber hey, wenn der Kunde das Risiko nicht eingehen will, dann ist es die Sache vermutlich auch nicht wert.

Fast verpennt

Das Fräulein vom Amt postet wieder... hoffentlich jetzt regelmässiger. Cayenne, lass mich nicht hängen ;)

Sie wars, Sie wars!


Hiermit widerspreche ich den haltlosen Behauptungen, die meine Schwester aufgestellt hat.
In Wirklichkeit wollte Sie das so!

30 Jahre CCA...

... wurde gelöscht. Das war der angekündigte Sonderpost.
In einem Jahr gibts vielleicht wieder sowas ;)

Donnerstag, Oktober 26, 2006

Verheiratet, alleinerziehend...




Heute war echt lustig. Ich präsentiere: meine Schwester, meine Nichten - und mich. Ach ja: und Danke für die lieben Geburtstagswünsche.

Jupp, es stimmt


Ich hab heute Geburtstag und werde 30 Jahre alt.
Und so sieht man aus, wenn man bis 3 Uhr reingefeiert hat :)
Statt Blumen besucht doch einfach mal single.de über den Single-Button rechts. Gibt kein Geld für mich, aber virtuelle Währung, die ich dann für so wichtige Sachen wie Spiele oder Sticker verbraten kann.
Irgendein Hobby braucht jeder...

Mittwoch, Oktober 25, 2006

RTFM - und zwar ganz

CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "Guten Abend. Ich hab hier diesen Receiver von Ihnen zugeschickt bekommen, und hab jetzt ein paar Fragen zu meinem Vertrag, ich will nämlich ein grösseres Programmpaket bestellen."
CCA: "Okay. Bitte blättern Sie eine Seite weiter."
HvB: "Äh... wie bitte?"
CCA: "Sie haben gerade die Rufnummer des Herstellers Ihres Receivers angerufen, welche auf Seite 3 der BDA steht. Auf der nächsten Seite finden Sie die Rufnummer Ihres Pay-TV-Anbieters."
HvB: "Oh... ach so..."
CCA: "Gern geschehen. Schönen Abend noch."

Dienstag, Oktober 24, 2006

Scheissdingen

CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "WATT IST DAT FÜR N SCHEISSDINGEN! DA FUNKTIONIERT NISCHT! DAT IS DOCH VOLL DER DRECK! KOTZSCHEISSFÄKALBLUBBERBLAFASEL!!"
CCA: "Worum geht es denn bitte?"
HvB: "Dieser Scheissresaiwer tut jar nischt! Da steht immer nur so ne Meldung!"
CCA: "Was für eine Meldung steht da denn?"
HvB: "Ihre Schmartkart ist noch nicht freigeschaltet!"
CCA: "Haben Sie denn schon Ihren Pay-TV-Anbieter angerufen und eine Freischaltung veranlasst?"
HvB. "Watt? Wie?"
CCA: "Bitte nehmen Sie sich etwas zu schreiben."

Herr, lass Hirn regnen.

Montag, Oktober 23, 2006

Suchmaschinen II


Ich stelle hiermit offiziell klar, dass ich keine Strumpfhosen trage. Weder mit noch ohne Unterwäsche drunter.

Kundenerwartungen

Martin vom Hotlineblog hat die folgende Perle entdeckt, die sehr gut die Erwartungshaltung von Kunden beschreibt:
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* Lösung jetzt & sofort!
Das Zeitalter Internet hinterlässt Spuren in unserem Leben. Wenn wir eine Lösung für ein Problem brauchen, dann schwindet die Geduld und Toleranz. Sofort, am besten gestern soll es sein. Wenn ich ein Produkt heute online bestellen und morgen in der Hand halten kann, dann muss das doch auch mit dem Support so sein, oder?

* Wahrnehmung auf dem Abstellgleis?
Wir lesen oder besser schweifen scannend über die Internet-Seiten. Dieses Verhalten ist weitestgehend bekannt. Fokussiert auf ein Ergebnis verwechseln wir dabei offenbar rasch den Unterschied zwischen Produkt-Anbieter und berichtender Website. Hauptsache das Thema stimmt. Oberflächlichkeit lässt grüßen. Bedenkenlosigkeit auch. Die Anderen sind doch für mich da.

* Grenzenlose Erwartungshaltung?
Und ich habe für ein Produkt bezahlt. Da muss es doch möglich sein, dass mir bei einem Problem jemand helfen kann. Dass ich die Bedienungsanleitung nicht gelesen habe, wen kümmert es. Auch das ich nicht recherchieren kann. Völlig egal, dass ich keinen Auto-Support für das Produkt erworben habe. Ich suche mir den ersten Besten. Der wird mir dann schon helfen können. Merkwürdige entwickeln sich untere Erwartungshaltungen.

* Kostenlos aber nicht umsonst - fragwürdige Mentalität?
Natürlich schlägt auch immer wieder die Internet-Mentalität durch. Erst recht, wenn es um neue Trends und Angebote geht. So schwierig kann das doch gar nicht sein. Es ist ja eben mal nur eine Frage. Und der Befragte hat doch gewiss Zeit wie Heu.
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Mehr gibts hier.

Kurze Vollzugsmeldung

Es gibt in der Sidebar nun wieder Links zu einem RSS-Feed und zu meiner Mailadresse.

Sonntag, Oktober 22, 2006

Sie sind falsch.

CCA: "Begrüssungstext bla fasel"
FvB: "Tag. Ich habe hier eine Kamera von Ihnen..."
CCA: "Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie unterbreche. Meinen Sie einen Camcorder oder einen Fotoapparat?"
FvB: "Einen Fotoapparat $Modellname."
CCA: "Ach so. Das ist dann ein Produkt unserer Tochterfirma $Firmenname, dafür haben wir eine separate Hotline. Bitte nehmen Sie sich doch etwas zu schreiben."
FvB: "Hmpf... ich habe doch nur eine einfache Frage!"
CCA: "Was ist denn Ihre Frage?"
FvB: "Die Kamera ist kaputt, und ich möchte Sie reparieren lassen!"
CCA: "Dazu kann ich leider nichts sagen, ich habe leider keinerlei Adressdaten von Werkstätten für Fotoapparate. Haben Sie nun etwas zu schreiben?"
FvB: "Was für ein mieser Service... ja, ich habe etwas zu schreiben."
CCA: "Die Nummer der Supportline für Fotoapparate ist 001234-567890."
FvB: "Das kann ich von hier aber nicht anwählen!"
CCA: "Entschuldigen Sie, aber ich verstehe nicht?"
FvB: "Ich bin auf der Arbeit, wir können hier keine Nummern mit 00 anrufen!"
CCA: "Nun, warum rufen Sie dann nicht von zu Hause an?"
FvB: "Ich will doch nur eine Adresse einer Werkstatt! Ist das denn so schwer zu verstehen??"
CCA: "Frau von Boedefeld, verstehen tue ich das durchaus. Aber wir haben diese Informationen hier nicht."
FvB: (Das übliche Gejammere.)
CCA: "Frau von Boedefeld, ich habe leider keinen Einfluss auf die Politik Ihres Arbeitgebers, was die Sperrung bestimmter Rufnummern angeht. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?"
FvB. "*Schnaub*"
CCA: "Danke für Ihren Anruf."
*klick*

Freitag, Oktober 20, 2006

Falsch verbunden?

CCA: "Begrüssungstext"
FvB: "Oh, sorry, da habe ich mich wohl verwählt." *klick*

Ja neee, is klar. Unser Ansageband ist ja auch "nur" ungefähr eine Minute lang.

Donnerstag, Oktober 19, 2006

Wünsch dir was

CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "Guten Tag. Meine Kundennummer ist 12345. Ich habe Sie schon einige Male angemailt, aber bisher keine zufriedenstellende Antwort bekommen."
CCA: "Hmmm. Ich lese mir das gerade mal durch. Sie haben also Fragen zu den Modellen A und B, wie ich das sehe."
HvB: "Ja, genau. Welches von beiden ist denn besser?"
CCA: "Herr von Boedefeld, besser ist subjektiv. Das eine hat Ausstattungsmerkmal 1, das andere Ausstattungsmerkmal 2. Worauf legen Sie denn Wert?"
HvB: "Nun, die technischen Daten sind mir bekannt. Aber welches von beiden ist denn höherwertiger?"
CCA: "Worauf kommt es Ihnen denn an?"
HvB: "Das war nicht meine Frage."
CCA: "Mag sein. Aber um Sie zu beraten muss ich wissen, was Ihnen wichtig ist."
HvB: "Aber ich will doch einfach nur wissen, welches von beiden das bessere Gerät ist?!"

Kopf -> Tisch.

CCA: "Herr von Boedefeld, mal eine Gegenfrage. Welches Auto ist besser - das mit mehr Pferdestärken, oder das mit Automatikgetriebe?"
HvB: (leicht pikiert) "Das finde ich jetzt ziemlich unfair, diese Frage so umzudrehen."
CCA: "Tut mir leid, wenn Sie das so empfinden. Aber ohne genauere Angaben darüber, WAS Sie eigentlich möchten, kann ich Ihnen unmöglich weiter helfen."
HvB: "Ich möchte wissen, welches Ihrer Geräte das hochwertigste ist!"
CCA: "Herr von Boedefeld, wenn Sie mich das so fragen... alle unsere Geräte sind qualitativ und designtechnisch hochwertige, ausgereifte Produkte. Ohne Ausnahme."
HvB: "Laber, nachbohr"
CCA: "Hören Sie, ich schicke Ihnen jetzt einfach mal einen Überblick über unsere Produktpalette mit den wichtigsten technischen Unterschieden. Wenn Sie dann konkrete Fragen zu den technischen Eigenschaften eines Modells haben, melden Sie sich doch gerne erneut bei uns."
HvB: "*grummel*"

Keine 5 Minuten später:

Kollegin vom CCA: "Hey, CCA, hast Du eben mit einem Herrn von Boedefeld gesprochen?"
CCA: *Gesichtszüge entgleis, Augenroll, Zusammenfassung geb*
Kollegin: "Ähm... ja... dachte ich mir fast. Er hat extra nochmal angerufen, weil er immer noch nicht zufrieden ist."

Dienstag, Oktober 17, 2006

Schnäppchen II

An anderer Stelle habe ich ja schon über vermeintliche Schnäppchen gesprochen.
Ich denke, wir sind uns alle einig, dass man bei Schnäppchen genau überlegen sollte: warum ist das jetzt so billig? Stimmt eventuell die Qualität nicht, ist es gebraucht oder ein Ausstellungsstück oder ein Auslaufmodell, wo ich eventuell Schwierigkeiten mit Ersatzteilen habe?
Wie auch immer, mal wieder schlug ein Sparfuchs bei uns an der Hotline auf. Waschmaschine hatte genau drei Tage gehalten, bevor die Elektronik die Füsse streckte. Dabei handelte es sich um das billigste Auslaufmodell überhaupt, laut Seriennummer oxidierte das vor dem Verkauf an den Kunden schon 9 Monate irgendwo im Lager rum. Gut, für letzteres kann der Kunde wirklich nix.

HvB: "Der Techniker hat gesagt, er hat erst nächste Woche einen Termin frei, und auch dann muss er eventuell erst ein Ersatzteil bestellen!"
CCA: "Das ist ärgerlich, kann ich verstehen. Aber für solche Fälle haben wir eine Alternative: geben Sie die Maschine Ihrem Händler, der kann Sie bei uns zur Gutschrift anmelden und Ihnen Ihr Geld zurückgeben. Das geht innerhalb der ersten 7 Tage nach Kauf noch."
HvB: "Das will ich aber eigentlich nicht... das war ein Schnäppchen, reduziert auf 249 Euro. Für den Preis kriege ich keine neue Waschmaschine."
CCA: "Tauschen Sie doch direkt gegen eine andere Maschine gleichen Typs?"
HvB: "Das war aber die letzte..."
CCA: "Nun, dann müssen wir leider auf den Techniker warten."
HvB: "Haben Sie denn nicht noch irgendwo die gleiche Maschine auf Lager?"
CCA: "Unwahrscheinlich, das Modell wird seit mindestens einem halben Jahr nicht mehr produziert. Ausserdem tauschen wir nur, wenn eine Reparatur nicht moeglich ist."
HvB: "Ja, aber... können Sie da nicht etwas auf Kulanz machen? Vielleicht die nächsthöhere Waschmaschine ohne Aufpreis liefern?"
CCA: "Nein, das geht noch nicht. Für ein Austauschgerät müsste die Maschine irreparabel beschädigt sein, oder das Ersatzteil nicht verfügbar."

Es folgten noch 5 Minuten Diskussion, bis ich Herrn Boedefeld klar zu verstehen gab, dass ich Ihm alle möglichen Lösungsvorschläge gemacht habe. Wenn er jedoch keinen davon akzeptieren wolle, könne ich auch nichts für Ihn tun. Schmeckte Ihm natürlich nicht. Das Hammerargument war dann:

HvB: "Aber die Waschmaschine war doch so billig, da lohnt eine Reparatur doch gar nicht - da können Sie mir doch gleich eine Neue schicken?"

Stimmt eigentlich, das lohnt nicht. Weisst Du was? Wir zahlen dir jetzt den Einkaufspreis des Haendlers aus, holen die Maschine ab, und Du kaufst eine andere.

Montag, Oktober 16, 2006

YMMD

Mal wieder Spass inne Backen:

CCA: "Begrüssungstext"
FvB: "Ja, guten Tag. Wo kriege ich denn eine neue Fernbedienung her?"
CCA: "Kommt darauf an. Im Garantiefall über uns, ansonsten über unseren Ersatzteilhändler. Was ist denn mit der alten Fernbedienung passiert?"
FvB: "Naja... die hat mein Hund gefressen, also, ich meine zerkaut..."
CCA: "*kicher* Frau von Boedefeld, schade dass ich Sie jetzt erst kennenlerne. Als Schüler hätte ich mir Ihren Hund gerne mal ausgeliehen."
FvB: "*lach*"

Samstag, Oktober 14, 2006

Urlaub!

Der CCA hat nun seinen ersten richtigen Urlaub seit 15 Monaten. (Richtiger Urlaub heisst: mehr als 3 Tage am Stück.) Leider hats mich zeitgleich gesundheitlich erwischt, aber das macht nix. Ich werd gut gepflegt.
Und keine Bange, ich hab während der letzten Tage fleissig gesammelt.
In der nächsten Zeit wird es aber nicht nur Geschichten von der Hotline geben, sondern auch mal allgemeine Betrachtungen bzw. Gedanken zu meinem Beruf, der Welt im allgemeinen - und an meinem Geburtstag einen Sonderpost, dessen Inhalt ich natürlich nicht verraten werde.
Also, die nächsten 14 Tage werden (hoffentlich) erholsam für mich, und lustig bzw. spannend für euch...

Dumm gelaufen

CCA: "Begrüssungstext"
FvB: "Meine Kundennummer ist 12345."

Wer seine Kundennummer direkt parat hat, ist in der Regel ein Problemfall...

CCA: "Okay, Frau von Boedefeld, was kann ich für Sie tun?"
FvB: "Ich habe Ihnen vor X Tagen meinen Receiver eingeschickt, und so langsam hätte ich den gerne zurück!"
CCA: "Ja, ich sehe hier, Sie haben uns vor 4 Wochen kontaktiert. Möchten Sie kurz warten, dann frage ich mal eben bei unserer Werkstatt nach?"
FvB: "Ja, tun Sie das bitte!"

Also bei der Werkstatt angefragt mit den Gerätedaten. Dieser Receiver ist nie eingetroffen...

CCA: "Danke, dass Sie gewartet haben. Frau von Boedefeld, wir haben Ihren Receiver nicht erhalten. Würden Sie mir bitte kurz einmal erzählen, wie die Abholung abgelaufen ist?"
FvB: "WAAAAAAS?? Haben Sie ihren Saustall den nicht im Griff? Ich hab den ganzen Mist eingepackt, den Aufkleber draufgeklebt und dem Paketboten gegeben!"

Hintergrundinfo: besagter Aufkleber wird nur benutzt, wenn der Kunde nach bzw. vor Ablauf der Probezeit das Abonnement für seinen Vertrag doch nicht haben will - dann sendet er die Hardware mit diesem Aufkleber direkt an den Pay-TV-Anbieter zurück. Wenn wir etwas tauschen, nimmt der Paketbote das defekte Teil einfach mit und stellt es unserer Werkstatt zu. Ohne Aufkleber, der weiss schon Bescheid.

Das schärfen wir unseren Kunden auch ständig ein:
Geben Sie dem Paketboten das $defekte Teil in die Hand, nur das $defekte Teil und nichts als das $defekte Teil - so wahr ihnen Gott helfe.

CCA: "Frau von Boedefeld, der Aufkleber ist nicht von uns."
FvB: "WAS? Warum liegt der denn dabei? *zeter, mordio*"
CCA: "*Erklärbär spiel*"
FvB: "Und nun?"
CCA: "Nun ist Ihr Vertrag gekündigt worden. Weil $Pay-TV-Anbieter davon ausgeht, dass Sie das Angebot nach Ablauf der Probezeit nicht mehr nutzen wollen."
FvB: "Aber... aber..."
CCA: "Warten Sie kurz, ich suche Ihnen die Rufnummer von $Pay-TV-Anbieter raus. Dann rufen Sie da einfach an, und kriegen einen neuen Vertrag inklusive Receiver. Haben Sie etwas zu schreiben?"

Freitag, Oktober 13, 2006

Outbound

Ich bin froh,dass ich nur von Kunden angerufen werde - und kein Zeug verkaufen muss.



Jaaa, das Video ist alt. Na und?

Für Bahn-Spass.de

IC von Bochum nach Bielefeld . Eine Familie, bestehend aus Vater, Tochter (circa 12 Jahre) und Sohn (6 Jahre) steigt in Dortmund ein.
Der Sohn beginnt sofort, sich dem Deckel des Aschenbechers / Mülleimers zu widmen. Entweder wird also dieser Deckel laut zugeklappt, oder der Sohn trommelt auf den Klapptischen des Sitzes vor ihm herum- trotz mehrmaliger Ermahnung des Vaters.
Irgendwann wird es dem CCA zu bunt.

CCA: "Hey Kleiner, wie alt bist Du?"
Kleiner Junge: "Seeeeeechs!"
CCA: "Willst Du Sieben werden?"

Verhaltenes Gekicher im Abteil.

Können Sie mal eben...

Hier eine schöne Einsendung von sara von Bahn-Spass:

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Ich habe gestern mit einer ehemaligen Kollegin von dem Inhouse-Callcenter (für Branchenfremde: ein "echtes" Callcenter, keine externe Firma) der Bank in der ich mal gearbeitet habe, telefoniert. Sie erzählte mir, dass es ein Höllentag war, weil der Internetauftritt der Bank für ein paar Stunden nicht zu erreichen war (demzufolge das Online-Banking auch nicht).
Ergo: die Telefondrähte glühten. Hier der Satz eines Anrufers, über den sie wahrscheinlich nie hinwegkommen wird:

"Guten Tag, können sie ihre Webseite bitte mal kurz einschalten? Ich muss was dringendes überweisen."
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Aber natürlich. Ehrlich gesagt haben wir die Webseite nur aus Spass an der Freude deaktiviert, und haben genau auf einen Anruf wie den Ihren gewartet. Ich leg mal eben den Schalter wieder um...

Donnerstag, Oktober 12, 2006

Es war einmal: eine Schraube

Dies ist die Geschichte einer Schraube. Diese arme Schraube wurde im Dämpfeinsatz einer Mikrowelle verbaut, und hielt den Griff an selbigem fest.
Nun sind Hitze und Dampf keine Freunde von Metall, man könnte sogar sagen, die beiden stehen sich feindlich gegenüber.
Also rostete diese Schraube irgendwann.
Aber das macht ja nix, man hat ja noch Garantie - ergo wurde die Hotline kontaktiert, um diesen gesundheitsschädlichen (sic) Mangel abzustellen!
So verschickte die Hotline kostenlos eine neue Schraube.
Dies war aber - natürlich - die gleiche Schraube wie zuvor. Das konnte Frau von Boedefeld nicht hinnehmen, und so forderte Sie eine spezielle rostfreie Schraube.
Alle erklärungen fruchteten nichts, Frau von Boedefeld wollte einfach nicht einsehen, dass wir nur die Teile verschicken können, die wir haben.

Jetzt mal vollkommen wertfrei: natürlich ist es ziemlich blöd von unserem Arbeitgeber, in solch einem Bereich eine nicht-rostfreie Schraube einzubauen.
Aber denkt Frau von Boedefeld wirklich, dass wir jetzt bei Ying-Yang Heavy Industries Corporated anrufen und sagen:
"Hey Mister Yang, bitte werfen Sie mal die Produktion an und produzieren Sie 1 (in Worten: eine) rostfreie Schraube für Frau von Boedefeld"?