Dienstag, November 28, 2006

Spielbox 180

Was ist dumm gelaufen?

Dumm gelaufen ist es, wenn man ein Update für eine Spielbox 180 einspielt, welches angeblich das Ausgabesignal auf 1080i bei 50 Hertz umstellen soll, der Fernseher aber dennoch "Frequenz zu hoch" meldet.

Was ist dann noch nachvollziehbar?

Es ist dann noch nachzuvollziehen, wenn man sich zwecks Unterstuetzung an den Herstellersupport des Fernsehers wendet um sich zu vergewissern, dass die technischen Daten auch wirklich stimmen.

Was ist dann schon nicht mehr so leicht nachvollziehbar?

Wenn der Hersteller einen darauf hinweist, dass die Fehlermeldung den Schluss nahelegt, dass die Frequenz eben *doch* nicht 50 Hertz beträgt, man dies aber nicht glaubt und einen Gerätemangel als Ursache sieht.

Wo wirds dann leicht peinlich?

Wenn man vom Hersteller den Rat bekommt doch mal beim Hersteller der Spielbox anzufragen, ob Probleme mit dem Update bekannt sind oder ob dies nur unter bestimmten Voraussetzungen funktioniert. Und statt dies zu tun erneut einen Gerätemangel unterstellt, nicht ohne noch explizit auf seinen Beruf als Redakteur einer Computerzeitschrift hinzuweisen.

Was ist dann schon richtig peinlich?

Wenn man schliesslich dem Hersteller eine Frist setzt, den vermeintlichen Mangel zu beseitigen bevor man zum Anwalt geht.
Der Hersteller wiederum liest dann für den Kunden mal den Changelog des Updates und stellt fest, dass die Bildwiederholfrequenz nur bei DVD- und HD-DVD-Wiedergabe auf 50 Hz gesenkt wird.

Und wo wird es dann unvorstellbar peinlich?

Wenn diese Info unter anderem auch auf der Homepage der eigenen Zeitschrift zu finden ist.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ComputerBLÖD oder WC-Welt?

CC-Agent hat gesagt…

Tsss tsss. Ich würde doch niemals Angaben machen, anhand derer ein Kunde - und sei es noch so unwahrscheinlich - zu identifizieren wäre.

Matthias hat gesagt…

Oh doch bitte, da laufen eh so viele Redakteure rum...

Anonym hat gesagt…

die frage von welcher zeitchrift erübrigt sich, kann NUR cumpoterBlöd Spiele sein. oh MANN!

CC-Agent hat gesagt…

Nein, die waren es nicht.

Chris hat gesagt…

Das glaub ich sogar aufs Wort. Das würde ja soetwas wie Verständnis für eine komplexe technische Aktion (aka Einspielen eines Updates) erfordern. Das wäre zu hoch für die Redakteure dieses Mülltonnenverstopfers.

Nulpe hat gesagt…

Ich tippe eher auf einen Mitarbeiter der CT. Die Arroganz und engstirnigkeit würde dazu passen.
Aber letztendlich ist es doch egal wer es war.Es ist einfach eine tolle DAU Geschichte.Ich hätte nur zugerne das Gesicht von ihm gesehen,nachdem du ihm mitgeteilt hast,wo du die Infos her hattest der der Liebe Kunde brauchte. ;o)

Anonym hat gesagt…

Lieber "nulpe",

nomen est omen? "CT" ist das Magazin c't und dessen Redakteure habe ich, ganz gleich ob in Groß- oder regelwidriger Kleinschrift, bislang niemals als arrogant oder engstirnig wahrnehmen müssen.

Weder Singular vs. Plural, gelungener Bindestrichgebrauch noch der bestimmungsgemäße Leerzeichengebrauch sind Dir geläufig.

Wenn Du das nächste Mal knollennasige Smilies auswendiglernen möchtest, nimm Dir lieber das Deutschbuch zur Hand, das Dein Bundesland Dir gekauft hat. Es kann Dir helfen.

Engstirnig?

CC-Agent hat gesagt…

Jesses, es war weder Springerkompanie noch c't.
Die Zeitschrift spielt überhaupt keine Rolle.

ch33p hat gesagt…

sag doch mal ie zeitschrift damit wir alle über den redakteur lachen können :D

Murksi hat gesagt…

Ich tippe mal auf PC Welt...

Florian hat gesagt…

nulpe: die c't-Leute hätten daraus erstens einen Newstickereintrag gemacht und zweitens das Ganze mit nem Oszi kontrolliert, bevor sie dumme Forderungen gemacht hätten.

Die Jungs mögen selbstsicher(manche nennen es arrogant) sein, aber Ihre Fakten stimmen.