Dienstag, November 20, 2007

Outsourcing

Wie alle internationalen Grosskonzerne betreibt auch mein Brötchengeber Outsourcing bis zum Erbrechen.
Will ich mich auch gar nicht drüber beschweren, besser ein ausgelagerter Job als gar keiner.
Die Tücken solcher Praktiken zeigen sich dann aber im Detail. Beispielsweise wenn ein Serviceauftrag an einen Berliner Partner geroutet wird, der Kunde aber eine Dortmunder Vorwahl hat.
Die Erklärung ist eigentlich ganz logisch: der Wartungsvertrag läuft auf die Firma, Hauptsitz Berlin.
Nun haben die aber - wie halt viele grosse Firmen - überall Niederlassungen. Also auch in Dortmund.
Es sei meinen Kollegen verziehen, dass ich den alten Auftrag stornieren und einen neuen aufsetzen musste, immerhin habe ich im Gegenzug auch keine Ahnung von bulgarischen Städten und ihren Vorwahlen.
*seufz*

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Richtig bescheuert wird Outsourching wenn es Unternehmen nicht mehr gebacken kriegen ihre "Partner" mit allen nötigen Informationen zu versorgen.
Kleine Geschichte dazu: Hotline eines Telefonkonzerns soll meinen Internetzugang richten, weil es ab Schaltung nicht funktioniert, Leitung wurde schon durchgemessen, CCA: O-Ton "ich guck mal ins System...oh, so lange schon?...ist ja kein Zustand ... *blabla*... *Entsetzen heuchel*....*bla* ...schicken Techniker vorbei... *schwafel murmel*".
Techniker kommt (Hinterhoftelefonklitsche): "Ich soll hier die Leitung durchmessen"
"Nein, wurde schon gemacht, da funktioniert aber was nicht"
"Hab nur den Auftrag zum Leitung durchmessen"
*Kopf gegen Wand*
"Also irgendwas geht da nich, müssen sie sich mal bei ihrer Telefongesellschaft melden"
*Kopf gegen Wand*
Legt mir einen Zettel hin "Im Auftrag von *Telefongesellschaft* (übrigens nich meine)....

wie soll man da Service erwarten können...