Montag, Mai 31, 2010

Gedanken...

...erstmal vielen lieben Dank für die ganzen Rückmeldungen in den Kommentaren zum letzten Beitrag.
Dann will ich mal eine kleine Zwischenbilanz ziehen und euch daran teilhaben lassen.

Der Job ist schon okay, das sagte ich ja bereits; da merkt man schon den Unterschied zwischen Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst, wo ich jetzt bin - bis heute muss ich mich fast zwingen, eben nicht schnell zu arbeiten, sondern gründlich. Wobei beides natürlich auch nicht verkehrt ist, aber im Zweifelsfall dann doch bitte gründlich, nicht schnell.

Naja, ums für Euch etwas konkreter zu machen - ich arbeite jetzt bei einer Krankenkasse als Büroassistent. Offizieller Titel Kundenberater, eigentlich aber eher der Kerl für alles. Glücklicherweise war ich schon immer Universaldilettant, das gereicht mir jetzt zum Vorteil.

Die Kollegen sind - wie bereits gesagt - nett, typische Vertriebler. Meistens einen lockeren Spruch auf den Lippen und können die Retourkutsche gegebenenfalls auch ab. Der Kundenkontakt ist auch viel angenehmer, selbst wenn man mal am Telefon "Klinken putzen" geht. Da hilft sicherlich auch, dass mein Arbeitgeber in der Branche einen sehr guten Ruf geniesst und wir keine Cold Calls machen. Ausserdem braucht auch jeder eine Krankenversicherung, ist nur die Frage welche es sein soll.

Was mich manchmal ein wenig verstört ist, wie weit sich Kunden unter diesen Vorzeichen am Telefon öffnen - gut, auch zu Hotline-Zeiten hat man mir gegenüber mal das Herz ausgeschüttet. Irgendwo freue ich mich ja drüber, ist es doch ein Zeichen, dass mein Gesprächspartner mir ein gewisses Grundvertrauen entgegenbringt. Ich hab auch keinesfalls vor, dieses Vertrauen zu enttäuschen; wenn ich jedoch an alte Zeiten zurückdenke, die dunklen Outbound-Jahre, dann wird mir etwas mulmig beim Gedanken, dass meine Kunden vielleicht auch anderen sympathischen Stimmen gegenüber so offen sind. Ich will nicht wissen, wie viele persönlichste Details in Gesprächsprotokollen geloggt werden, nur damit man selber oder die Kollegen beim nächsten Verkaufsgespräch gleich einen persönlichen Zugang aufbauen können.

Unter dem Aspekt ist übrigens auch das momentane Google-Bashing lächerlich. Die grössten Datenkraken sind in Deutschland immer noch die GEZ und direkt danach Bertelsmann, bzw. eine der unzähligen Bertelsmann-Töchter und Kooperationspartner. Vielleicht auch erst Bertelsmann und dann die GEZ, da lass ich mit mir verhandeln.

Ansonsten komm ich langsam in das Thema rein. Aber wirklich auch laaaaangsam. Ich hab zwar schon hinter Theken und in Küchen gearbeitet, Lieferwägen gesteuert, am Fliessband geschuftet, Lose, Münzen und DSL-Verträge verhökert, Computer zusammengebaut und repariert, Technikereinsätze disponiert, Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernseher und so ziemlich alles andere an Elektronik ausser Handys supportet - Hölle, ich hab sogar mal Versicherungen verkauft und einmal eine Radiosendung für den Bürgerfunk produziert. Dank meiner Studienjahre kann ich sogar Statistiken erstellen und Literatur analysieren. Naja, und ein Jahr kaufmännische Handelsschule war auch dabei.

Aber KRANKENVERSICHERUNG, das ist jetzt mal wieder was ganz neues.

Ich halt euch dann mal auf dem Laufenden...

Dienstag, Mai 25, 2010

Neuer Job, und eine Abstimmung.

Hallo, harter Kern.

Mittlerweile habe ich eine neue Stelle gefunden; naja, eigentlich schon vor 6 Wochen. Leider nur Teilzeit, eine Bürostelle im Gesundheitssektor. Nicht gerade mein Traumjob, auch wenn vom Arbeitsumfeld her eigentlich alles passt - nette Kollegen, ein fairer und menschlicher Vorgesetzter, Bezahlung nach Tarif (für Teilzeit echt ordentlich) und immer noch Kundenkontakt am Telefon, plus Verwaltungsarbeiten.

Aber für meinen Traumjob einfach zu wenig mit der Technik zu tun. Klar, man kann mal einem Kollegen irgendwas am Computer helfen, oder irgendwelche Tabellen zusammenhacken. Dafür hat man aber eigentlich nicht auf den MCSA hingearbeitet.

Muss ich noch erwähnen, dass die Stelle vorerst auf 6 Monate befristet ist?

Jedenfalls wüsste ich gerne von euch, ob ihr weiter von mir lesen wollt. Und von dem neuen Job. Wird allerdings knochentrocken, das ist euch hoffentlich klar...

Dienstag, März 09, 2010

Bald gehen dann wohl die Lichter aus...

...zumindest wurde uns vor wenigen Minuten eröffnet, dass unser Auftraggeber das Projekt künftig in Berlin telefonieren lässt.
Mal schaun wie es weitergeht, wer bleibt, wer geht.
Jobangebote im Grossraum Dortmund bitte in die Kommentare posten.
Sysadmin MCSA+S, ledig, jung, sucht bald wohl wieder...

Freitag, März 05, 2010

Jung, dynamisch, mittellos.

Neues aus der Mehlbox:

Sehr geehrte Damen und Herren,
in jedem gewinnspiel kann man produkte ihrer firma gewinnen. aufstrebender junger mann der finanziell und persönlich weiter kommen will, nimmt gerne ihre produkte .kann auch 2.wahl sein und am besten testgeräte
warte auf ihr angebot
MfG
Herr von Boedefeld

Donnerstag, März 04, 2010

Wenns ums Prinzip geht...

...dann telefoniert man auch schon mal 5 Minuten für 70 Cent mit der Hotline, weil man keine 45 Cent Briefporto ausgeben will... x.x

Mittwoch, März 03, 2010

Objektiv und Subjektiv

Kunde ruft an, sein Notebook würde sich zu heiss anfühlen.
CCA: "...haben Sie die Temperaturen mal mit einer Software ausgelesen?"
HvB: "Nö. Wieso sollte ich?"
CCA: "Naja, unter zu heiss versteht halt jeder etwas anderes, deswegen hätte ich gerne eine konkrete Angabe."
HvB: "So ein Quark. Heiss ist heiss."
CCA: "Okay, Herr von Boedefeld - waren Sie schon mal in einem öffentlichen Badebetrieb?"
HvB: "Klar, aber was hat das damit zu tun?"
CCA: "Komme ich jetzt zu. Wenn Sie also in einem öffentlichen Schwimmbad die Dusche benutzen, prüfen Sie dann zuerst die Temperatur mit ihrer Hand?"
HvB: "Ja logisch."
CCA: "Aber wenn jeder Mensch heiss und kalt gleich empfindet, müssten doch auch alle Duschen auf die gleiche Temperatur eingestellt sein, oder?"
HvB: "Äh... ja, okay, überzeugt. Was für Programme gibts da denn so?"

Dienstag, März 02, 2010

Der reiche Erfinder

Folgende Mail ist eigentlich nicht wirklich ungewöhnlich, uns schreiben öfters Leute mit Ideen für neue Produkte an. Aber ich fand sie irgendwie lustig:

Ich habe vor einigen Tagen eine E-Mail geschickt für die Entwicklung eines 3D TVs. Nun habe ich eine Zeichnung erstellt, doch ich finde hier keine E-Mail Adresse an die ich einen Anlage senden kann. Natürlich bin ich mir im klaren,dass es nur solche Kontaktformulare hier gibt und keine E-Mail Adresse, wegen Virenangriffe. Doch ich stehe mit meinem kompletten Vermögen dazu das in meiner Anlage keine Viren stecken und möchte an Sie meine Zeichnung, mit einer Erklärung eines revolutionären Projekt, senden. Deswegen bitte ich darum mir eine E-Mail Adresse, an die ich mein Projekt schicken kann, zu geben. Denn ich bin mir sicher das mein Projekt funktioniert.
Meine Kundennummer ist übrigens XXX. Also ich möchte keine elektronische E-Mail zurück, in der es heißt 'Wir leiten diese E-Mail gerne an unsere Entwicklungsabteilung weiter', sondern möchte eine persönliche Anwort.
mfg Herr von Boedefeld

Montag, März 01, 2010

Lügen will gelernt sein

Ein Kollege von mir ist ja grosser Fan von Dr. House. Und ich muss sagen: da gibt es schon eine Menge Gemeinsamkeiten. Auch unsere "Patienten" lügen gerne mal. Die einen eher unbewusst, vermutlich weil es peinlich ist, eigene Unwissenheit zuzugeben - die anderen wohl schon vorsätzlich.
So einen hatte ich dann heute auch dran.
Zuerst fing alles ganz harmlos an - der Händler rief an und sagte, sein Kunde habe eine Systemwiederherstellung gemacht und müsse nun plötzlich sein Windows XP aktivieren.
Kann. Nicht. Sein.
Unsere Netbooks ebenso wie die Notebooks sind alle mit OEM-Versionen ausgerüstet. Aktivierung entfällt. Erst recht, wenn man einfach nur das Image wieder einspielt. Das habe ich dem Kunden dann mitgeteilt, worauf er antwortete, er habe ja auch die beigelegten CDs verwendet.
So, so. Da frage ich mich natürlich als Agent, warum ausgerechnet dieser Kunde eine Recovery-CD beigelegt hatte, die man normalerweise nur als "Ersatzteil" bestellen kann - ich meine, es ist ja nicht so, dass nie Leute anrufen und sich über genau diesen Sachverhalt beschweren. Und da sind sogar Kunden dabei, die ein Notebook haben, kein Netbook, was nichtmals über ein Laufwerk verfügt wo man diese CDs einlegen könnte. Andererseits - würde ich unseren Häuptlingen fast schon zutrauen. Der mit Laufwerk kriegt keine CDs, der ohne Laufwerk aber schon.(/ironie)
Aber egal - auch diese CDs sind sogenannte "System Pre-Locked" CDs, die nur auf unseren Notebooks installiert werden können.
Aber selbst dann ist eine Aktivierung nicht notwendig, weil halt OEM-Version.
Wie dem auch sei, dem Kunden bot ich dann an, den Ursprungszustand kostenpflichtig in der Werkstatt wiederherzustellen. Wollte er aber nicht, weiiiiiiiiiiiiil...
eigentlich will er Win7 auf seinem Netbook haben, nicht XP.
Das erklärt eventuell einiges...

Freitag, Februar 26, 2010

Der Poet

Die folgende Mail ist wirklich mal was ganz besonderes. War sehr angenehm zu lesen; trotzdem können wir für den nix tun. Angefangen hatte alles mit einer ausgebrochenen Taste und einigen Mails, bei denen leider so einiges schief ging.
Ja, unser System zickt manchmal ganz schön rum. Who cares, Shuddup And Pay.
Hier jedenfalls die Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Anheimfallung der meinen Nachricht an den elektronischen Limbus ist fürwahr misslich und für mich untröstlich.
Mit Staunen empfing ich Ihre Kunde der Unbill jener unelaborierten Datenbank. Doch entgeht es meinen Argusaugen mitnichten, dass Sie das Diakritikum Akutus mit Gravis verwechselten. Dies ist ob Ihrer vielen Mühen ein verzeihliches Erratum. Behufs der Mittlung Ihres Rates bezüglich des Zeichengebrauches artikulieren Sie sich jedoch geradezu in Rätseln. Da mich dünkt, dass Sie und Ihre Kollegen in keinem Falle Sphingen inkarnieren, fordere ich Sie auf, mir jenes Wort zu bezeichnen, welchem ein solches Diakritikum inhäriert.
Durchaus missbillige ich meines fabulösen Notebooks physisches Detrimentum, welches ich zu beheben ersuche. Da hier ein eindeutiger Mangel seitens der Herstellung offenbar wurde, obliegen Ihnen jedwede Maßnahmen, welche zur Reparatur des Mangels führen, behufs meiner Zufriedenheit, die Ihnen doch am Herzen der Güte liegen sollte? Das Nomen proprium '$unsere_Firma' war mir stets ein Begriff der fachlichen Kompetenz, sintemalen ich ehedem nur gute Kunde bezüglich dessen vernahm. Ich bitte um die umgehende Lösung dieser Geißel meines Notebook-Alltages.

Donnerstag, Februar 25, 2010

Nerd-Albtraum

HvB: "...ich bin etwas übermüdet, hab schlecht geschlafen. Naja, wie es halt so ist - man kauft sich ein schönes Notebook, dann geht das plötzlich kaputt. Und dann liegt man schlaflos im Bett und grübelt und ärgert sich und kriegt kein Auge zu."

Donnerstag, Februar 11, 2010

Denksportaufgabe

Mal ne harte Nuss zu knacken - was will uns diese Nachricht sagen:

Ich habe mit dieses gerät volgende Problem, bei eis mit nemen zu samen mit eis laufen klaine szt. steropol.

Tip: es geht um einen Kühlschrank.

Mittwoch, Februar 10, 2010

Headdesk

HvB: "...vorher konnte ich mit einer Tastenkombination das Bild auf einen externen Monitor umschalten, das geht jetzt aber nicht mehr."
CCA: "Okay. Ist der Monitor gerade angeschlossen?"
HvB: "Nein."
CCA: "Bitte schliessen Sie ihn mal an und probieren es erneut."
HvB: "Oh, jetzt gehts wieder - muss der also angeschlossen sein?!"

Freitag, Februar 05, 2010

Mama, der hat mich gehauen!

Napoleon hat ja mal gesagt "Ich liebe den Verrat, aber ich hasse den Verräter".
Dem ist wenig hinzuzufügen.
So ging dann auch meine Laune heute ziemlich in den Keller, als mir eröffnet wurde, dass ein Kunde sich über mich beschwert hat.

Warum?

Nun, besagter Kunde betreibt einen Kleinverlag und hatte sich wohl zu diesem Zweck eines unserer Top-of-the-Line-Multifunktionsgeräte gekauft.
Nun hatte er das Problem, das beim Duplexdruck ein Rahmen auf Vorder- und Rückseite um 4mm voneinander abwich.

Ich gebe ja zu, ich kenne auch nicht jedes Gerät in- und auswendig, daher musste ich mir erstmal die Info holen, ob solch eine Abweichung noch innerhalb der Toleranz ist, oder ein Technikereinsatz - den der Kunde vehement forderte - gerechtfertigt ist.
Um dem Kunden mein Dilemma zu verdeutlichen, beging ich daher den Fehler im Verlauf des Gesprächs ungefähr folgende Aussage zu treffen:
"Ihr $Gerät ist eigentlich ein Bürodrucker, Sie hingegen sind ein Repro-Profi. Vielleicht haben Sie einfach das falsche Gerät für Ihre Anforderungen bekommen; ein Traktor ist ja auch nicht schlechter als ein Porsche, nur weil er langsamer ist - dafür kann der Porsche ja auch nicht pflügen."

Letztendlich stellte sich heraus, dass die Abweichung zu viel ist, und der Kunde bekam seinen Technikereinsatz. Und beschwerte sich daraufhin, dass ich ihm gesagt habe - wieder aus dem Gedächtnis wiedergegeben:
"Sie können einen Traktor nicht mit einem Porsche vergleichen."

Gnaaaaaaaah :(

Wenigstens hatte ich dann zum Schluss noch ein lustiges / positives Erlebnis, als ein Kunde mir eine vollkommen unbekannte Modellbezeichnung nannte. Statt mir dann nämlich Inkompetenz zu unterstellen, schaute er einfach nochmal nach - und entschuldigte sich tausendmal, dass er die falsche Herstellerhotline angerufen hatte.

Samstag, Januar 30, 2010

Keep it simple

Vorausgegangen war ein Gespräch über einen Monitor, der laut Kunde früher Auto-Pivot beherrschte - das heisst: ein eingebauter Schalter / Sensor erkennt die Bildschirmposition und das Bild wird automatisch gedreht, beispielsweise ins Hochformat.
Nur, dass dieses Modell laut Datenblatt niemals Auto-Pivot beherrschte, lediglich manuelles Pivot, also ein Gelenk zum Drehen ist vorhanden, der Bildschirminhalt bzw. die Ausgabe der Grafikkarte muss aber manuell umgestellt werden. Also dem Kunden diese Vorgehensweise nahegelegt.

HvB: "Ja, aber das ist so umständlich. Da muss man jedesmal umdenken, wenn man mit der Maus die entsprechenden Optionen ansteuert."
CCA: "Dann stellen Sie doch einfach um *bevor* Sie den Monitor drehen?"
HvB: "Ööööh..."

Donnerstag, Januar 28, 2010

Meisterröstung

Es ist ja eher selten, dass "richtige" Profis bei uns aufschlagen; die Regel ist eher der normale User.
Diesmal schien es zuerst anders zu sein; ein Fachbetrieb für Elektrik hatte eines unserer Geräte laut eigener Aussage einer bestimmten VDE-Prüfung unterzogen, wobei es abgeraucht war - als nämlich locker-flockige 520 Volt durchgejagt wurden.
Eher nicht der typische Garantiefall, wenn man das mal so sagen darf.
Nun wollte der Meister halt Garantie haben, denn wenn so eine VDE-Prüfung das vorschreibt, dann muss das Gerät das ja auch aushalten.
Also setzte sich ein Kollege mal hin und recherchierte das genauer, wobei dann doch einige offene Fragen auftauchten. Naja, eigentlich nur eine.

Mit welcher Berechtigung unterzieht man ein Faxgerät einer VDE-Prüfung, die für medizinische Geräte vorgesehen ist? Vor allem das Faxgerät einer Strassenmeisterei?

Naja, vielleicht stand es ja im Erste-Hilfe-Raum.

Montag, Januar 25, 2010

Gut, dass wir drüber gesprochen haben...

CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "Ich möchte mich beschweren! Ihre Hotline kostet 14 Cent die Minute, das ist doch unmöglich!"
CCA: "Ja, ich gebe zu das könnte besser sein. Aber widmen wir uns doch lieber Ihrem Anliegen, wie kann ich Ihnen helfen?"
HvB: "Das IST aber mein Anliegen!"
CCA: "Nur die Hotlinekosten?"
HvB: "Ja!"
CCA: "Keine Frage zu einem unserer Produkte?"
HvB: "Nein!"
CCA: "Also nochmal. Sie rufen hier nur an, um sich zu beschweren, dass Sie dieser Anruf 14 Cent pro Minute kostet?"
HvB: "Ja! Ich finde, das sollten Sie wissen!"

Montaaaaaaaaaaaaaaag... :(

Dienstag, Januar 19, 2010

Lecker Pansen...


HvB: "Schahaaatz, Du gehst doch gleich einkaufen - bringst Du mir dann ein paar von diesen leckeren, frischen Schweineherzen mit?"
FvB: "Klar doch! Steht schon auf meiner Liste."
HvB: "Haste dir auch die grauen Ratten aufgeschrieben?"
FvB: "Die mit den roten Augen?"
HvB: "JAAAA! Und einen Laserdrucker!"

Dienstag, Januar 12, 2010

Verschlimmbessert

Unser Auftraggeber hat ja eine neue Homepage, bzw. ein neues Design. Alles jetzt "schön" in Flash.
Flash scheint unseren Chefs überhaupt gut zu gefallen, denn seit einiger Zeit... moment, fangen wir anders an.
Also jedenfalls mögen unsere Chefs Flash sehr gerne, darum gibt es auch die Handbücher zu unseren Notebooks seit einiger Zeit als Flashmanual.
Persönlich mag ich ja textlastige Handbücher lieber, also beispielsweise als PDF. Darum sass ich dann gestern Abend hier, wollte noch zu einer Kundenanfrage recherchieren (leider haben wir bei der Arbeit kaum bis gar keine Zeit dafür) und steuerte darum direkt den Bereich unserer Homepage an, wo man "Handbücher" zum Produkt runterladen konnte, nicht "Flash-Handbücher".
Also klicke ich und warte darauf, dass der PDF-Reader von Ubuntu aufspringt.

Nur, um folgende Frage von meinem Linux-Netbook zu bekommen:

"Sie möchten folgende Datei herunterladen:
(Dateiname).EXE"

Na fein, ich habs ja wenigstens versucht. :(

Dienstag, Januar 05, 2010

Simon sagt

HvB: "...wann kommt denn endlich der Paketdienst? Ich warte jetzt schon zwei Tage! Ich muss auch mal einkaufen!"
CCA: "Moment... Sie sitzen seit ZWEI TAGEN zu Hause und warten auf den Paketdienst?"
HvB: "Natürlich! Ihr Kollege hat doch gesagt, die kommen und holen das ab, vielleicht schon am nächsten Tag!"


Einen Erklärbär später, dass die auch eine Karte mit Kontaktdaten hinterlassen und mehrmals kommen, und wirklich NIEMAND hier die Kunden zu Hause in Ketten legen will...

HvB: "Ja, wenn Ihr Kollege mir das so erklärt hätte... dann geh ich jetzt mal ein paar Dinge erledigen."


Eigentlich ja vorbildlich, aber auch irgendwie gespenstisch. Wozu man Kunden wohl sonst noch bewegen könnte?

Montag, Januar 04, 2010

Räuber, Diebe, Banditen!

Vorab wünsche ich ein Frohes Neues Jahr! Leider habe ich das erste mal ein Grund zur Beschwerde. Ich bin seit Jahren ein Großer Fan von $Marke Geräten, sei es im TV, DVD, Handy und Computerbereich.

Leider wird dieses Vertrauen gekränkt, als ich mir kurz vor Weihnachten eine 1TB Interne Festplatte gekaut habe.

Ich kam erst a, gestrigen tage dazu sie einzubauen, da ich um in den Festplattenblock zu kommen ein teil des PC`s zerlegen muss. Als ich diese dann Formatierte und Benennen wollte musste ich feststellen das ich keine 1000GB Platte erwarb sondern eine gute 900GB Platte . Wenn ich eine Festplatte in einer gewissen Größe kaufe möchte ich auch ca den Wert der angegeben ist und keine wo 80GB Fehlen. das ist schon eine eigenständige Festplatte.

Bis jetzt hielt es sich in grenzen, da fehlten mal 20 oder maximal 30GB.

Aber so etwas ist schlicht unverschämt.

Bin ja Froh keine 1,5 TB gekauft zu haben, da fehlen dann sicher schon 200GB?!

Bei meinen 6 Festplatten der Marke $Marke ist mir so etwas noch nie vorgekommen. Ich wünsche eine gute und gescheite NICHT Vorgedruckte Antwort oder Ersatz, sollte dies nicht der Fall sein wird das mein allerletztes Produkt aus Ihrem Hause sein, ebenfalls werde ich mir die Arbeit machen die Medien zu informieren. Die sind immer ganz Heiß auf solche Storys.


Mmmh. Auch kein Link? Schade.

Also gut, die ehrliche Antwort lautet: wir spenden von jeder Festplatte 10% für soziale Zwecke. Dafür steht extra an jeder Produktionslinie ein Chinese mit nem Saitenschneider, der genau 10% rausknipsen soll. Leider gehts nicht immer so genau.

Mittwoch, Dezember 30, 2009

Äpfel und Birnen

HvB: "Welches mit dem $Modell vergleichbare Notebook hat denn Solid State Disks?"
CCA: "Keines."
HvB: "Dann kennen Sie sich aber schlecht in ihrem Gebiet aus! Mindestens eines hab ich schon gesehen."
CCA: "Ja, echt? Welches war das denn?"
HvB: "Das weiss ich nicht mehr, hab ich mir nicht gemerkt."

...letztendlich haben wir uns drauf geeinigt, dass wir durchaus tragbare Computer mit SSD anbieten, ein 13" Subnotebook mit 1.4GHz und ohne optisches Laufwerk aber eher nicht mit einem 17" Dualcore 2.1GHz und Multiformatbrenner vergleichbar ist... *rolleyes*

Donnerstag, Dezember 24, 2009

Frohe Weihnachten

Ich kann Weihnachten ja nicht so viel abgewinnen, aber egal... feiert schön! Ordentliche Weihnachtsmusik hab ich auch anzubieten... :)

Montag, Dezember 21, 2009

Wald, Baum, Brett.

FvB: "...über $Handyprovider hab ich auf dem Netbook immer noch kein Internet."
CCA: "Haben Sie schon unsere $Verbindungssoftware installiert, die Ihnen der Kollege gemailt hat?"
FvB: "Nein. Ich weiss nicht wie ich das auf mein Netbook kriegen soll."
CCA: "Haben Sie es denn nicht heruntergeladen?"
FvB: "Doch, aber auf meinem anderen Computer. Mit dem Netbook komme ich doch nicht online."
CCA: "USB-Speicherstick?"
FvB: "Oh! Ja, stimmt... das könnte ich eigentlich machen..."

Virenscanner

Kunde ruft an, Internet Explorer zickt rum.

CCA: "...und einen Virenscanner haben Sie auch?"
HvB: "Ja."
CCA: "Welchen denn?"
HvB: "Oh.. äh... der heisst Tee... Uuuu... Eennn... Eeee.."
CCA: "Tune Up Utilities...?"
HvB: "Ja, genau! Ist der gut?"


-.-

Montag, Dezember 14, 2009

Ommm

Sehr geehrte Mitarbeiter von $unsere_Firma,
seit einigen Jahren kaufe ich bewusst ( und aus Überzeugung wg. der hervorragenden Qualität ) Handies von $unsere_Firma. Warum? Weil ich vor vielen Jahren einen koreanischen, buddhistischen Mönch kennenlernen durfte, der mich, in seiner Weisheit und Lie benswürdigkeit, tief beeindruckt hat. Seitdem ist alles aus Korea bei mir schon positiv besetzt, so auch $unsere_Firma! Ich richte heute eine verzweifelte Bitte an sie, dass sie vielleicht ihren Einfluss auf die vietnamesische Regierung geltend machen könnten, die buddhistische Mönche und Nonnen, die Anhänger des weltweit geschätzten Zenmeisters Thich Nhat Hanh sind, nicht die Erlaubnis gewähren möchte, den Buddhismus zu praktizieren und diese sanfte Gemeinschaft bedroht:
http://helpbatnha.org/2009/12/mob-storms-phuoc-hue-temple/#more-3285
Bitte helfen sie mit, dass Produkte in einer freien Welt produziert werden, in denen die Religionen nicht verfolgt werden.

Oooookay, mal auf die To-Do-Liste setzen:
1. Bill Gates und Steven Ballmer überzeugen, alles nach Windows XP aufzugeben.
2. Auf vietnamesische Regierung einwirken, dass diese doch bitte die Religionsfreiheit respektieren.
3. Pfandflaschen wegbringen.

Donnerstag, Dezember 10, 2009

Electrocution

An die HDD wurden 20 Volt / 3,8A angeschlossen. Am Controller ist der Varistor BUF C749 durchgeschmort, der rest ist inordnung.
Wo kann ich so ein Bauteil erwerben.
Bitte um Rückantwort
Mit freundlichen Grüssen

Arme Festplatte... aber wenigstens keine Anfrage nach Kulanz.

Sonst noch Wünsche?

Es wäre gut, wenn es das Netbook mit Windows XP Professional Service Pack 4 gäbe. D.h. $unsere_Firma sollte sich dafür einsetzen, das Microsoft Windows 7 nicht weiter verfolgt und sich auf die Weiterentwicklung von Office 97/2000 und Windows XP konzentriert. Der Weg über Vista und Office 2003 ist noch immer für viele Anwender wie mich abschreckend.

Montag, Dezember 07, 2009

Ja, was denn nun?

Auf ihren Hompage steht Bei einem Defekt steht Ihnen unser Vor-Ort-Abholservice (mit Leihgerätestellung) zur Verfügung.

Auf dieses Produkt gewährt Ihnen $unsere_Firma 36 Monate Garantie.

Ich habe das Gerät über $Onlineversand gekauft und da Steht nur 36 Monate Garantie.

Was gilt hier?

36 Monate und 36 Monate sind auf jeden Fall flasch, wir geben in Wirklichkeit 3 Jahre.

Sonntag, Dezember 06, 2009

Überfordert

Vom Kollegen erzählt bekommen:

CCA: "...und dann können Sie auf unserer Homepage im Supportbereich den Treiber downloaden."
HvB: "Das wird mir zu kompliziert. Ich leg jetzt auf."
*klick*

Freitag, Dezember 04, 2009

Aber ich WILL!

(Kunde hat den Standardinstallationspfad für Programme per Registry umgebogen, nun schlägt die Installation unserer Software fehl.)

CCA: "...dann ändern Sie den Wert bitte zurück auf den Ursprungswert."
HvB: "Ja aber die Installation sollte doch auch auf D:\ funktionieren?"
CCA: "Prinzipiell schon, tut es so aber offensichtlich ja nicht."
HvB: "Ja, aber das MUSS gehen!"
CCA: "Nö. Wenn dem so wäre würden wir ja jetzt nicht miteinander sprechen, oder?
HvB: "..."

Er hats dann irgendwann doch eingesehen... :)

Dienstag, Dezember 01, 2009

Nobody is perfect

Typischer Fall von "Ich will doch nur mal eben..."

...in diesem Fall führte die Abkürzung leider durch den frischen Teppichkleber.

:)

Montag, November 30, 2009

Servicewüste!

Kunde rief an mit einer Modellbezeichnung, die mir überhaupt nichts sagte. Nach einigen Nachforschungen...


CCA: "...da habe ichs, das erklärt einiges. Das Gerät ist von 1992, da haben wir hier leider keine Unterlagen mehr zu, bedaure."
HvB: "Ahja, das ist mal wieder typisch Servicewüste Deutschland!"

Freitag, November 27, 2009

Reportage: Hotlines

NTV hat die Kollegen bei den Samsung-Notebooks besucht und mal etwas gefilmt.
Die Sendung ist hier online.

Und nein, ich bin da nicht dabei :)

Donnerstag, November 26, 2009

Reise nach Jerusalem

Da ich hier so gross angekündigt werde, darf ich natürlich auch nur die Highlights erwähnen, was diesen Fall ins Besondere betrifft:

Hausmeister: "Hallo, hier gibt es vor Ort nur 14 Garagen, warum vermietet ihr eigentlich 15?"

Oh, gute Frage... tja... keine Ahnung.

Oldschool

Ich arbeite ja mittlerweile wieder für die gleiche Firma wie vor 2 Jahren, aber in einer anderen Abteilung. Das kann manchmal durchaus verwirrend sein, weil irgendwie alles so bekannt und dann doch wieder ganz anders ist.
So habe ich beispielsweise die letzten Tage fröhlich verirrte Kunden auf die Rückruflisten anderer Abteilungen gesetzt, damit die von den Kollegen bemuttert werden. So, wie ich der Meinung war, dass es richtig wäre.

War es nicht ganz; aber zumindest weiss ich jetzt, wie es richtig geht.
Und meine direkten Vorgesetzten kennen im Gegenzug eine, naja, ich nenne es mal "alte Hintertür" im System.

Oldschool halt :)

Ab heute wird übrigens die Büromaus mitbloggen - ja, DIE Büromaus.
Mittlerweile arbeitet Sie bei einer grossen Wohnungsbaugesellschaft in der Kundenbetreuung.

Die Zeit bis zu Ihrem ersten Beitrag verkürze ich mal mit folgender Kundenmail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in 7 Emails habe ich darauf aufmerksam gemacht, dass bei meiner $MARKE Heimkinoanlage $Modell viel zu kurze Kabelstränge mitgeliefert wurden. Es ist unmöglich die Kabel in einem normalen Zimmer die Dabelstränge ordentlich zu verlegen. Ich bat darum, mir Ersatzteile in Form von neuen Kabelsträngen kostenlos zu liefern, eine Selbstverständlichkeit von anderen Anbietern. Die Kundenberater haben sich weder bemüht das Problem zu lösen, noch konnten Sie mir anderweitig weiterhelfen. Einziger Lösungsansatz: Diese Info wird der Entwicklungsabteilung weitergeleitet, damit dies ggf. abgestellt wird. Davon kann ich aber noch nicht profitieren und muß mit den zu kurzen Kabelsträngen rumbasteln. Ebenfalls als Anwort bekam ich, dass ich mir welche kaufen sollte und diese selbst dazwischen klemmen. Wenn ich mir schon die Arbeit mache, und die Anlage nicht zurückgebe, dann kann mir $Marke wenigsten einen Satz Kabelstränge dazu liefern ?! Es wird sich hier nicht um den Kunden bemüht, auch macht man in keinster Weise Kulanzvorschläge. Der Händler hat das Nachsehen, da weder auf der Verpackung noch irgendwo nachzulesen ist, wie lange die Kabel sind, er muß die Anlage dann eben zurücknehmen ?! Meine Schwester hat eine $andere_Marke Heimkinoanlage der gleichen Preisklasse. DIESE KABELSTRÄNGE sind doppelt so lange wie die der $Marke Anlage ?! Alles in allem brachte der 5 malige Kontakt zur $Marke Kundenbetreuung keine Lösung und erst recht keinen Service. Auch nannte mir die Kundenbetreuung kein Beschwerdemanagement von $Marke. Hier blockte man ab. Weiter als bis zur Kundenbetreuung käme der Kunde nicht. Das sagt ja alles aus über ein Unternehmen. Ich hoffe Sie können mir in dieser Sache über das Beschwerdemanagement weiterhelfen.

Vielen vielen Dank.


Fairerweise muss ich anmerken: es gibt bei uns tatsächlich keine Beschwerdeabteilung, kein Beschwerdemanagement und keine Beschwerden.
Dafür haben wir nämlich die Kundenbetreuung, Kundenbetreuer und Kundenanregungen... :]

Dienstag, November 24, 2009

Wer schreit...

*schnipp*

Herr CCA von der Hotline erklärte mir heute, dass Eintrocknung des
Toners der Grund sein könne, was ich ausschließe, da der Drucker zwar
wenig, aber REGELMÄSSIG genutzt wird!

*schnapp*

...REGELMÄSSIG bedeutet in diesem Fall übrigens 81 Seiten in 2 Jahren... :)

Freitag, November 13, 2009

RTFM

Hallo,

ich schreibe sie mehrmals an das ich von ihrem tool keine ahnung habe und sie schreiben mir so einen antwort :
Falls Sie wegen einer Garantie-Abwicklung zu einer XYZ-Festplatte mit uns in Kontakt treten, nennen Sie uns bitte die Fehlermeldung(en), die das $Tool im Programmteil 'Self Diagnostic'ausgibt.
WILL MANN MICH VERARSCHEN ODER WAS,WENN ICH EINEN GARANTIE ANSPRUCH HABE UND WERDE AUCH DEN NUTZEN,WENN SIE MIR IMMER NOCH KEINEN ADRESSE GEBEN MIT RMA NUMMER ZUM VERSENDEN ! WERDE ICH MICH GESETZLICH UND RECHTLICH VORGEHEN. ALSO DAS KANN DOCH ECHT NICHT WAHR SEIN,WENN ES UM SERVICE GEHT SIND DIE UNFÄHIG EINEN ZU HELFEN,OBWOHL MANN ANSPRUCH HAT AUF GARANTIE.

von Boedefeld

P.S.
ALSO ICH BIN SAUER VON FEINSTEN


...man sollte dabei vielleicht noch wissen, dass direkt auf der Downloadseite des Tools eine bebilderte Anleitung mit Screenshots zu finden ist :)

Dienstag, November 10, 2009

Not a bug, a feature.

Tja, auch wenn ich nun wieder in der gleichen Position arbeite wie vor 2 Jahren, wertlos war die Ausbildung keinesfalls - von den Zertifikaten mal abgesehen.

(Hier bitte 20 Minuten Troubleshooting und Konfiguration eines WLAN-fähigen Druckers vorstellen. Lob an den Kunden: er hat meine Bitte, einfach mal zu machen und nicht zu hinterfragen, brav ausgeführt)


Herr von Boedefeld: "... da sind aber keine Netzwerke zum Auswählen."
CCA: "Okay. Sie sagten doch, der Router ist im Erdgeschoss und der Drucker im Keller. Sind ihre Wände vielleicht einfach zu dick?"
HvB: "Kann nicht sein, ging schonmal so."
CCA: "Gut, auch wenn wir uns eigentlich genug gequält haben - stellen Sie den Drucker bitte mal im EG auf."
HvB: "Hmpf... also gut... kann ich mir zwar nicht vorstellen..."

(Hintergrundgeräusche, Ächzen, Dinge werden bewegt.)

HvB: "Ich probiers nochmal... och neeee. Das gibts nicht..."
CCA: "Netzwerk da?"
HvB: "Tatsächlich. Mensch, da wäre ich nie drauf gekommen. Hätte ich noch ewig probieren können. Wie sind Sie nur darauf gekommen?"
CCA: "Herr von Boedefeld, ich bin ausgebildeter Administrator. Wenn ich Sätze höre wie 'Sollte gehen' oder 'Ging vorher doch", dann spitze ich erst Recht die Ohren. :)"


...und dann war da noch ein anderer Kunde mit dem Problem "Drucken über WLAN". Da bin ich allerdings irgendwann ausgestiegen.

Im Laufe des Gesprächs kristallisierten sich nämlich Dinge heraus... oh je.
Der Kunde hatte jedenfalls einen Mac, ein Windows-Notebook, einen Router und besagten Drucker.
Den Drucker hatte dieser Herr von Boedefeld brav am Mac angemeldet und sich natürlich gewundert, dass er den Drucker nicht an seinem mit dem Router verbundenen Notebook findet.
Nachdem der Drucker ruhiggestellt war, war die Anmeldung endlich erfolgreich - mit dem Notebook am Mac-Rechner. :)
Einen ausgeschalteten Mac später - längst nicht mehr unsere Baustelle - kam dann fast der magische Moment, wo Drucker und Notebook in einem Netzwerk gewesen wären, wenn, ja wenn - der Kunde reingekommen wäre. Also in den Router, nicht ins Netzwerk.

Tja, und da klinkt man sich dann dankbar aus und lässt halt das kurze Gejammere rechts rein, links raus -

HvB: "Naja, war ja klar. Irgendwann schicken einen alle Hersteller im Kreis herum!"

Montag, November 09, 2009

Weihnachten naht.

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine älteste Tochter heißt XYZ, sie ist 7
Jahre alt. Ein kopie von ihrem Reisepass ist beigefügt an diese mail. Sie war
begeistert, als sie im Handyladen erfahren hatte, dass ein Handy gibt wie ihr
Name. Der Handy aber ist ziemlich teuer, es wäre seht nett von der $unser_Name
Marketing, dass unsere XYZ eine günstige XYZ-Handy bekommen würde.
En
Kopie ihr Reisepass ist eingefügt.


Nix für ungut, aber warum braucht eine 7-jährige unbedingt ein Windows Mobile-Smartphone mit WLAN, GPS etc pp?
Kann die damit überhaupt etwas anfangen? Naja, eigentlich auch egal - zur Not opfert sich bestimmt Papi, gell? ;)

Donnerstag, November 05, 2009

Umzugsstress

Kennt irgendwie jeder selber:

CCA: "...und dann faxen oder mailen Sie uns den Kaufbeleg."
FvB: "Oh. Mist. Wir sind doch gerade umgezogen."
CCA: "Sagen Sie nichts mehr. Sie HABEN einen Kaufbeleg. Er muss dort drüben irgendwo in einer von diesen vielen Kisten sein, richtig?"

Dienstag, November 03, 2009

Kimble GmbH und Co KG

Frau von Boedefeld: "...ja und die Firma wo ich das gekauft habe die gibts jetzt nicht mehr... den Inhaber erreicht man auch nicht mehr. Der wurde aber glaube ich auch damals polizeilich gesucht..."

Freitag, Oktober 23, 2009

Sieben, sechs...

...gestern hatte ich leider kein Internet, da ich auch gerade umgezogen bin.
Zur Entschädigung eine kleine Geschichte, die ich eigentlich erst nach Abschluss meiner Einarbeitungsphase hier posten wollte.

Da gab es mal gehäuft Kunden, die anriefen und sich über muffigen Fischgeruch beim Drucken mit einem Produkt meines Arbeitgebers beschwerten. Nun essen Asiaten zwar gerne Fisch, stellen daraus aber eigentlich keinen Toner für Laserdrucker her. Nach einigen Nachforschungen stellte sich heraus, dass alle Betroffenen die gleiche Papiersorte bzw. Marke gekauft hatten.

Alte Sesamstrassengucker wissen sicherlich, dass bei der Herstellung von Papier richtig viel Wasser verbraucht wird. Nun hatte ein Papierfabrikant die Idee, aus Kosten- und Umweltschutzgründen sein Wasser aus einem nahen Gewässer zu beziehen.

Eigentlich nichts dagegen einzuwenden - wären in dieses Gewässer nicht dummerweise die Abwässer einer nahen Fischfarm eingeleitet worden... :)

Mittwoch, Oktober 21, 2009

Acht.

...und ich will verdammt sein, wenn ich euch vorher erlöse.
Ausserdem habt ihr über ein Jahr gewartet, da werden euch die paar Tage jetzt auch nicht mehr umbringen :P

Dienstag, Oktober 20, 2009

Neun...

... ;)

Montag, Oktober 19, 2009

Countdown

Zehn...

Donnerstag, Februar 21, 2008

Spock + Kirk = Love

Eben beim Frustsurfen auf Boingboing über das hier gestolpert. Darüber dann das hier gefunden:



Ich habs schon immer geahnt: da war mehr zwischen Kirk und seiner Nummer Eins...

Kein Schwanz...

...ist so hart wie das Leben, und die irrsinnigsten Stories sind die, die das Leben schreibt.

Oder sollte ich sagen: Ironie des Schicksals? Triffts eigentlich nicht, es ist ja eher zynisch. Könnte man also sagen, kein harter Schwanz ist so zynisch wie das Leben?
Nä, klingt blöd.

Ihr merkt, mir fehlen grade so ein wenig die Worte. Da schau ich gestern noch nebenbei eine dieser leichten Unterhaltungsdokus, die in letzter Zeit richtige Dokus verdrängt haben, und rege mich schon wieder auf wenn ich höre, dass für 125 Manager genau soviel Geld fürs Mittagessen drauf geht, wie für 1250 Arbeiter. Denn ein Mittagessen kostet da mal fix das Zehnfache eines normalen Kantinenessens. Weil die Herren natürlich nicht Hackfleischeintopf essen, sondern ein 3-Gänge-Menü. Ich erinnere mich nicht mehr genau ans Hauptgericht, aber ich glaube es waren Lammkoteletts mit Trüffelspänen.

Hey, BA*ER, ihr sucht doch immer Einsparungsmöglichkeiten? Ich hab da ne Idee, wie ihr in einem Bereich 90% der Kosten einsparen könnten: schickt eure Manager in die Kantine, Hackfleischeintopf essen. Käme dem Shareholder Value zugute, darum gehts euch doch immer.

Tja, und heute sitze ich so auf der Arbeit, als eine Rundmail unserer grossen Häuptlinge eintrifft.
Ich will euch nicht mit Details langweilen - aber überlegt euch einfach mal, euer Job wurde nach Bulgarien ausgelagert weils dort billiger ist.

Und dann lest ihr eine Rundmail, in dem man sich bei euch dafür bedankt, dass ihr mitgeholfen habt, den EMEA-Bereich (Europe, Middle East, Africa) zum erfolgreichsten Bereich des Unternehmens zu machen, 15% mehr Gewinn als letztes Jahr erwirtschaftet habt und das Etappenziel fürs erste Quartal bereits zu 108% erfüllt habt.

Ich denke, ich werde mir an meinem letzten Arbeitstag (wann immer der auch sein wird... richtig konkret ist noch nichts besprochen worden) die Mailadressen der betreffenden Manager raussuchen, die Mail zitieren und mich einfach mal mitteilen.

Ich fress' schon mal auf Vorrat, damit ich auch genug zum Kotzen hab.

Montag, Februar 18, 2008

Outsourcing strikes again - Part 2

Sooo, mein Verdacht hat sich bestätigt. Morgen ist ein Einzelgespräch mit meinem Vorgesetzten vereinbart. Schätze, wir werden dann die Modalitäten meiner Kündigung besprechen.
Ich kann nicht behaupten, dass ich sehr traurig für mich bin; wie bereits erwähnt, will ich mich ja eh neu orientieren. Ausserdem muss ich sagen: das Teamgefühl in meiner alten Firma war weitaus grösser - vielleicht bilde ich mir das aber auch ein, weil man nach 2 Jahren schon zu den alten Hasen gehörte.
Ein wenig Bammel hab ich trotzdem, es ist irgendwie ein komisches Gefühl, zu wissen das man bald "raus" ist, aber die Details noch nicht kennt. Ausserdem gehts danach ja erst los mit den "Problemen". Sprich: Ausbildungsplatzsuche.
Und das bei nem alten Sack wie mir...

Naja.

Mitleid habe ich da eher mit anderen Kollegen; wie einer schon sagte:
"Irgendwie ist es komisch. Als die Bulgaren anfingen umzuziehen, wurden wir eingestellt. Jetzt ist der Umzug abgeschlossen, und - zack - sind Kündigungen angesagt."

Honi soit qui mal y pense...?

Die Stimmung im Team ist nachvollziehbarerweise getrübt. Die viele Zeit zum Nachdenken macht das nicht besser; zwar haben wir die Arbeitsanweisung, den Bulgaren im Notfall unter die Arme zu greifen - die Motivation indes hält sich in naturbedingt eng bemessenen Grenzen.
Wer hilft schon gerne bei der Demontage des eigenen Arbeitsplatzes.

Persönlich mache ich es jetzt wie Gandhi. Okay, der Vergleich hinkt - aber nur ein wenig. Es gibt halt passiven Widerstand; man arbeitet, aber man gibt natürlich nicht 100%, sondern vielleicht gerade mal 80%. Halt so, dass es nicht auffällt.
Ausserdem ist Dienst STRENG nach Vorschrift angesagt. Ist natürlich schade und bedauerlich für die Kunden, wenn man ihnen eigentlich sofort helfen KÖNNTE - dies aber ja nicht mehr darf, da es ja nicht mehr unser Bereich ist.

Schade, schade.

Bevor jetzt einer schreit "aber die Kunden können doch nichts dafür!" - hat er absolut Recht.

Ich kann aber auch nix dafür, dass meine Chefs Firmenkunden mit einige tausend Euro teuren Geräten lieber im billigen Bulgarien supportet haben wollen; wenn diese der Meinung sind, dass dieser Schritt richtig ist - dann werd ich auch den Teufel tun für diese Entscheidung den Kopf hinzuhalten. Immerhin wäre das ein netter Kündigungsgrund, wenn ich mich absichtlich nicht an Arbeitsanweisungen halte.

Was solls, mal schauen was das Gespräch morgen ergibt.

Sonntag, Februar 17, 2008

Outsourcing strikes again

...wie ich aus zuverlässigen Quellen vernommen habe, werden einige Arbeitsplätze nach Bulgarien ausgelagert.
Vermutlich ist meiner auch betroffen, aber das erfahre ich Montag wohl genau.

Mal schauen.

Donnerstag, Februar 14, 2008

Kanaren!

Damit sollte dann ja alles klar sein...



Dienstag, Februar 12, 2008

Samstag, Februar 09, 2008

Überhört...

...im Raucherraum:

"...und dann hat $Kunde so richtig Terror gemacht, wieso nichts mehr funktioniert. Und $Admin wollte sich einloggen, bekam aber nur eine Fehlemeldung."
"Und dann?"
"Dann hat er mal wegen der IP nachgefragt. Darauf wusste aber keiner eine Antwort, weil man das erst kurz zuvor geändert hatte. Genauer gesagt: man hatte das genau dann geändert, nachdem auf einmal die Probleme auftraten..."
"NEIN! Jetzt sag nicht..."
"Doch. Irgendein Genie hat mal eben die IP des Gateways geändert..."

D'Oh.

Montag, Februar 04, 2008

Informationskrieg

Erstmal zum Hintergrund: ich verplane derzeit Serviceeinsätze für Premiumprodukte unseres Auftraggebers. Soll heissen: ich kriege nen Auftrag rein, rufe die Partner an, kläre ab ob diese Kapazitäten frei haben, bespreche eventuell noch Einzelheiten des Auftrags und bestelle dann die Teile, bevor ich den Auftrag überstelle.
Ausserdem informiere ich Kunden (auch solche, die keine Premiumprodukte besitzen) wenn sich ihr Auftrag verzögert. In der Regel nur dann, wenn irgendwelche Ersatzteile nicht zur Verfügung stehen. Wenn der Techniker sich wegen Staus verspätet ist das nicht mein Bier.

Soweit ein Teil des Hintergrunds, nun zum Informationskrieg. Jeder Auftrag mit Teilen muss erst einem Partner zugeordnet sein, damit die Teile in Rechnung gestellt werden können. Dadurch ergibt sich, dass ich erst einen Partner finden muss, bevor ich Teile bestellen kann. So bemerke ich fehlende Teile erst nach der Auftragserteilung.

Natürlich werden solche Fälle vor der Überstellung an den Partner gekennzeichnet - dennoch vereinbaren die Partnerfirmen teilweise Termine, bevor klar ist dass Teile fehlen.

Jetzt geht der Irrsinn los.

Die Partnerfirma hat den Kunden angerufen und einen Termin vereinbart. Jetzt rufe ich an, um den Kunden über eine Verzögerung zu informieren. Manchmal haben die Partner aber auch Teile auf Lager, so dass der Einsatz eventuell trotzdem gefahren werden kann...
Also rufe ich sicherheitshalber den Partner nochmal an.
Irgendwann kriegen wir ein Lieferdatum für fehlende Teile. Dann rufen wir den Kunden an, informieren ihn über das Datum. Danach dasselbe für den Partner. Der Partner ruft den Kunden dnn kurz vorm Lieferdatum an und vereinbart einen Termin.
("Lieferdatum" bedeutet für uns übrigens nur, dass wir das Teil zu diesem Termin erwarten - da manche Teile notfalls fremd zurückgekauft werden müssen,ist das leider nicht immer zuverlässig.)
Dann checken wir am Tag des Lieferdatums, ob wir wieder Bestand haben. Wenn nicht, wird der Kunde erneut über die Verzögerung informiert.
Hier beginnt der Prozess dann von Neuem.

Zu Recht fühlen sich manche Kunden genervt - mal abgesehen von der Verzögerung.
Die erste Hälfte des Problems könnte man sicher durch eine intensivere Kommunikation mit den Partnerfirmen lösen - aber wie? Die Dispatcher dort haben wie wir schon genug zu tun.
Die zweite Hälfte kann meiner Meinung nach nur durch eine Pozessänderung behoben werden.
Keine Anrufe beim Kunden mehr, bevor das Teil nicht nachweisbar vor Ort angekommen ist. Oder zumindest von einem unserer Lager auf den Weg gebracht wurde. Dann ist die Ankunft wenigstens einigermassen gesichert.

*Fortsetzung folgt*

Samstag, Februar 02, 2008

Frust

So, da schreibe ich also wieder. Der Grund meiner Enthaltsamkeit ist / war eine Menge Frust, sowohl privat als auch im Job.
Warum Frust im Job? Was zuerst ereignislos erschien, sorgt dennoch für einen gewissen Leidensdruck. Ich hab manchmal den Eindruck, die ahnungslosesten Leute werden immer zum Chef - wenn Sie schon keine Ahnung vom Job haben, können Sie doch wenigstens Aufpasser spielen. Wenigstens sorgen Sie so gelegentlich noch für Erheiterung durch Arbeitsanweisungen wie die folgende. Eine Perle zum Beispiel:

"Hallo, hier bitte mal den Kunden kontaktieren und dann da machen, was man da noch machen kann. Brauche dann Rückmeldung, was da genau das Problem war."

Gut, nun kann und muss ja nicht jeder alles wissen. Ein Pförtner kann ganz prima pförtnern, ob jetzt beim Finanzamt oder Steuerflüchtlingen wie Daimler-Chrysler. Pförtner ist Pförtner. Also kann man vermutlich auch ein Pojekt leiten ohne Ahnung zu haben, ob dieses Projekt nun den Weltfrieden sichert - oder die Grundversorgung der westsibirischen Nebelkrähe. Im Zweifelsfall kann man ja immer noch solche Arbeitsanweisungen schreiben.

Wie gesagt, alles geschenkt - wenn man die Leute dann wenigstens ihre Arbeit machen lassen würde. Aber dazu in einem anderen Eintrag.

Jedenfalls habe ich für mich bereits entschieden, dass das so nicht weitergeht. Bald habe ich einen Termin mit der Arbeitslosenverwaltung, um die Möglichkeiten einer Aus- bzw. Fortbildung zum IT-Systemelektroniker zu besprechen.

Genug für heute - mal schauen, ob euch das überhaupt interessiert. Eigentlich kamen die Leute ja zum Lachen, der tägliche Frust ist eher das Metier der Renitenz...

Donnerstag, Januar 31, 2008

Piep.

Bald mehr...

Donnerstag, November 29, 2007

Wenn es am schönsten ist...

...soll man bekanntlich aufhören.
Schweren Herzens muss ich das auch. In meinem neuen Job passiert einfach nichts bloggenswertes, so verrückt das auch klingen mag.
Und ich möchte nicht alle 2-3 Wochen mal wieder was schreiben, während zwischendurch Funkstille herrscht.
Vielleicht finde ich alte Kollegen, die ich fürs Bloggen begeistern kann.

Ich danke euch für eure Gesellschaft, eure Treue und eure Kommentare.

Mit dem Berufsblog wars das also fürs Erste; in Zukunft werde ich nur noch meinen Kochblog weiterführen, den ich aber auch mit privaten Geschichten anreichern möchte.

Würde mich freuen, einige von euch auch dort zu lesen.

Gruss, euer CCA

Dienstag, November 20, 2007

Outsourcing

Wie alle internationalen Grosskonzerne betreibt auch mein Brötchengeber Outsourcing bis zum Erbrechen.
Will ich mich auch gar nicht drüber beschweren, besser ein ausgelagerter Job als gar keiner.
Die Tücken solcher Praktiken zeigen sich dann aber im Detail. Beispielsweise wenn ein Serviceauftrag an einen Berliner Partner geroutet wird, der Kunde aber eine Dortmunder Vorwahl hat.
Die Erklärung ist eigentlich ganz logisch: der Wartungsvertrag läuft auf die Firma, Hauptsitz Berlin.
Nun haben die aber - wie halt viele grosse Firmen - überall Niederlassungen. Also auch in Dortmund.
Es sei meinen Kollegen verziehen, dass ich den alten Auftrag stornieren und einen neuen aufsetzen musste, immerhin habe ich im Gegenzug auch keine Ahnung von bulgarischen Städten und ihren Vorwahlen.
*seufz*

Freitag, November 09, 2007

Die Büromaus und der CCA

(Sorry, Bild entfernt)
Betrachtet es einfach als den nachgereichten Sonderpost zu meinem Geburtstag...

Donnerstag, November 08, 2007

lol?

Wie soll man es interpretieren, wenn man - wie ein Kollege von mir - bereits seit 6 Monaten angestellt ist, und dann soll man der Personalabteilung doch bitte die noch fehlende Bewerbung nachreichen?
crazy

Mittwoch, November 07, 2007

Ein bisschen Spass...

...muss sein - und unsere Logistik hat definitiv Humor!
Einem Kunden war das Lieferdatum 3.12. zu spät. Kann man ja auch verstehen.
Also unsere Logistik gebeten, doch mal zu schauen, ob es etwas schneller geht.
Antwort:
Frühestens 30.11. möglich, Teil wird einen Werktag später ausgeliefert.
Und jetzt schauen wir alle mal auf den Kalender... :)

Dienstag, November 06, 2007

Ernst

Einer dieser Sätze, die ich nicht mehr hören kann, ist
"Meinen Sie das jetzt / ist das jetzt ihr Ernst?" bei unerfreulichen Nachrichten.
Am Liebsten würde ich ja antworten "Natürlich nicht, aber Sie verstehen doch Spass, oder? HAHAHA! April April!", aber das wäre unprofessionell.
Bei meinem alten Arbeitgeber wäre unterwürfige Beflissenheit angesagt gewesen, "Ich verstehe ihren Ärger sehr gut, und wir werden alles mögliche tun blabla".
Wenigstens bei meinem neuen Arbeitgeber darf ich ganz natürlich bleiben und auch so antworten:
"Das ist mein voller Ernst. Glauben Sie mir, ich erzähle ihnen das nicht zum Spass. Schlechte Nachrichten machen mir nämlich keinen."

Déja Vu

Ich dachte, mein neuer Job wäre langweilig.
Gut, im Vergleich zu meinem Alten ist er das auch. Oder sagen wir lieber: ruhiger. Ereignisloser. (Zur Erklärung: ich mache kein Troubleshooting mehr. Ich verplane nur noch Technikereinsätze.)
Und dann bearbeite ich heute durch Zufall einen Auftrag, der bereits eskaliert wurde.
Die Details erspare ich euch mal.
Kurzfassung: Gerät des Kunden scannt nicht mehr, sonst geht alles. Ein grosser Multifunktionsplotter mit -zig Funktionen.
Von der Hotline aufgesetzte Teile sind nicht alle verfügbar, Kunde wird darüber informiert, Kunde explodiert, die ganze Geschichte geht immer weiter nach oben, der Kunde besteht wutentbrannt auf einen Technikereinsatz auch ohne Ersatzteile, Einsatz wird verplant, dann oxidiert der Fall bei uns einige Tage in der Warteschleife rum...
bis CCA den Techniker um einen Zwischenstand bittet.
Ergebnis? Fall auch ohne Ersatzteile erledigt. Warum?

Ich zitiere den Technikerbericht:

"Fehlerbeschreibung: Scannen nicht möglich. Verbindungskabel geprüft. Verbindungskabel befestigt. Testlauf mit 200 Seiten. Testlauf OK."

Samstag, November 03, 2007

Leben an der Hotline

Schamlos geklaut vom Hotlineblog, der wieder zu neuem Leben erwacht ist:

Mittwoch, Oktober 31, 2007

Kafkaesk

So, hier die versprochene Bankstory.

Es fing alles ganz harmlos an: mein Vater, der Finanzjongleur, ist meine persönliche Telefonbankinghotline. Oder Emailbankinghotline.
Sehr bequem - ich sag halt: überweise mal. Richte mal nen Dauerauftrag ein. Und er tut es. Wozu hab ich ihm schliesslich sein Starmoney eingerichtet. (Genau, damit er mir solche lästigen Dinge abnimmt.)

Naja, es begann alles ganz harmlos. Vatti ruft an, Überweisungen gehen nicht - Geld ist aber genügend da. Bank sagt: alles Dufte, muss an ihrem Internetzugang liegen.
Also watschelt CCA zum SB-Terminal seiner Bank, um selber die Überweisung abzuschicken.
Geht aber auch nicht. Naja, erstmal wurscht, kam gerade von der Arbeit und war einfach nur müde. Also einfach Vatti informiert und ab nach Hause.
Und jetzt wird es kafkaesk.

Wie bereits erwähnt, hatte meine Bank aufgrund eines unzustellbaren Briefs mein Konto für Überweisungen gesperrt. Hätte man ja auch mal kurz anrufen können... gut, ich hab gepennt, aber mit sowas hätte ich nicht gerechnet.

Was solls. Nachdem man mir auf Rückfrage mitteilte, dass jetzt auch meine EC-Karte gesperrt sei, wurde ich etwas nervös. Vor allem vor dem Wochenende. Und meinem Geburtstag.

Also gefragt, was man da jetzt machen könnte.

Bank-Agentin: "Schicken Sie uns einfach einen Brief mit ihrer neuen Adresse, unterschrieben. Dann können wir das alles freischalten."
CCA: "Hmmm, Brief dauert ja auch etwas lange. Gehts nicht auch per Fax?"
BA: "Nein, per Fax können wir das leider nicht akzeptieren."
CCA: "Und wie siehts mit Online-Banking aus?"
BA: "Ja, klar - das wäre noch eine Möglichkeit. Klicken Sie auf Mitteilung an die Bank, und dann mit einer TAN bestätigen."

Gesagt, probiert. Einloggen leider nicht möglich. Also nochmal probiert - mit dem gleichen Ergebnis. Also wieder anrufen.

CCA: "Irgendwie geht das nicht. Ich kann mich nicht mehr einloggen."
BA: "Oh, ja, stimmt ja. Ihr Onlinezugang wurde gesperrt, weil ihr Vater wohl darauf zugreift."
CCA: "Das ist richtig, der erledigt für mich Überweisungen und Daueraufträge."
BA: "Ja, aber der hat doch keine Vollmacht. Da müssen Sie ihm erst eine erteilen, weil sonst *blablabla*"
CCA: "Na fein, werde ich gerne tun. Aber würden Sie jetzt bitte den Onlinezugang wieder freischalten, damit ich ihnen meine neue Adresse schicken kann und Sie mich wieder entsperren?"
BA: "Gerne doch. Aber ihre alten TANs sind jetzt ungültig, wir müssen ihnen erst neue zuschicken."
CCA: "Fein. An welche Adresse denn? Meine alte? Damit der Eiertanz erneut losgeht?"
BA: "Oh ja.... stimmt ja. Dann schicken Sie uns das doch bitte per Brief."

Naja. Also Brief per Hauspost abgeschickt und am Freitag zur Bank gewatschelt.
Leider ist hier in Bochum eine andere "Abteilung" zuständig als in Bielefeld, meinem alten Wohnort.

CCA: "Hallo, mein Konto wurde leider gesperrt weil *Zusammenfassung* und darum würde ich gerne mit Personalausweis abheben."
Bankangestellte: "Hmmm, das ist jetzt etwas aufwendig, Sie haben ihr Konto bei der XY-Bank Hannover, aber wir sind die XY-Bank West."

CCA legt den Perso auf den Tresen und tippt auf das Geburtsdatum, welches zufällig identisch mit dem aktuellen Tag ist.

CCA: "Bitte schauen Sie mal hier. Ich würde heute wirklich gerne mit meinen Freunden feiern. Also machen Sie mir doch mal ein Geburtstagsgeschenk."

Und plötzlich ging es dann....

Dienstag, Oktober 30, 2007

Ein kurzer Report...

...meiner ersten "richtigen" Arbeitstage.

Die Anführungszeichen stehen dort, weil ich zwar bereits arbeiten darf, aber bisher kein Login für unser Haupttool habe. Daher arbeite ich mit dem Login einer Kollegin.
Der Ausweis steht auch noch aus, aber das wird. Schliesslich habe ich jetzt ein Foto eingereicht, nachdem das von denen angefertigte irgendwo im Orkus verschwunden ist.
Vielleicht kriege ich bald auch mal neuen RAM in meinen Arbeits-PC, der derzeit mit 256 MB abzüglich 8 MB Grafikkartenspeicher und Windows XP doch bedenklich ächzt, sobald ich mehr von ihm verlange als den Anmeldebildschirm.

Mein grosszügig von zu Hause mitgebrachter Arbeitsspeicher darf leider doch nicht eingebaut werden. Naja, als Hotliner / Supporter ist man ja eh latenter Masochist, also was solls.

Was mir dann heute jedoch etwas graue Haare bescherte war folgendes Ereignis:
1. Auftrag kommt rein.
2. Auftrag wird über diverse Tools an den, laut eben dieser Tools einzigen geeigneten, Servicepartner verplant.
3. Servicepartner meldet sich kurz darauf und bittet den Auftrag umzuplanen, da er für dieses Gerät keinen Skill hat.
4. CCA rotiert und ruft einen anderen Servicepartner an, ob dieser das Gerät machen würde - obwohl er laut Tool ja nicht geeignet ist.
5. Servicepartner will und kann.
6. CCA storniert den alten Auftrag und alle 21 verplanten Ersatzteile.
7. CCA setzt den Auftrag erneut auf, ebenso die 21 verplanten Ersatzteile.
8. Vorgesetzter, der über das merkwürdige Verhalten von Servicepartner und Tool informiert wurde, stoppt den Vorgang und ordnet einen Komplettaustausch an.
9. CCA storniert seinen neuen Auftrag und die 21 Teile (nein, nein, das ist kein Erdbeben, ich knirsche nur mit den Zähnen).
10. CCA ruft den Servicepartner an und pfeift ihn zurück.

Fast so gut wie meine Bankgeschichte - aber die erzähl ich euch morgen.

Samstag, Oktober 27, 2007

Sonderpost (verspätet)

Jaaa, sorry. Aber ich bin heute nur rotiert. Passend zu meinem Geburtstag hat meine Bank mir das Konto gesperrt, weil ich es versäumt hatte, ihnen meine neue Adresse mitzuteilen.
Fragt mich jetzt bloss nicht, wer sich solch bescheuerte Prozesse ausdenkt...
Egal, Schwamm drüber. Jedenfalls bin ich heute nur gerannt.
Und jetzt poste ich - getrieben vom schlecten Gewissen - einfach nur einen kurzen Eintrag, mehr kommt morgen. Beziehungsweise heute.
Daher vorerst nur ein Ausblick auf das von mir angerichtete Geburtstagsbuffet:
Datteln im Speckmantel, Sucuk, Manchego in Knoblauch-Olivenöl, Geschmorte Champignons, Oliven mit Mandeln, Pepperoni mit Schafskäse, Ciabatta, Honigmelone.
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Mittwoch, Oktober 24, 2007

Lustitsch

Sorry, Leute. Die letzten Tage habe ich damit verbracht meinen neuen Job, bzw. die damit verbundenen Prozesse zu verinnerlichen. Weiterhin mussten - natürlich, wie konnte es auch anders sein - zeitgleich private Komplikationen auftreten.
Egal, mich kriegt so schnell nichts klein.

Heute nur ein belangloses Update, etwas lustiges. Morgen vielleicht mehr. Auf jeden Fall gibts Freitag einen Sonderpost, denn dann habe ich mal wieder Geburtstag. Aufmerksame Leser wissen sogar, den wievielten ;)

Click here to watch 'Polizei-Notruf-'

Montag, Oktober 15, 2007

Etwas frustriert...

...bin ich ja gerade.
Nachdem ich meine erste Woche neben einer alten Häsin verbrachte und die zweite mit recht sinnlosem (zumindest für meine zukünftige Position) Lernen verbrachte, gibt es jetzt wohl einen Schnellschuss.
Offiziell sind die Rückmeldungen angeblich so gut, dass ich ab Mittwoch nen Platz bekomme und eigenständig arbeiten soll. Dabei habe ich mir gerade mal die wichtigsten Schritte angeschaut, wobei ich teilweise eigentlich gar keine Ahnung habe, warum ich was so und nicht so mache, wann ich es anders mache und überhaupt.
Ich fühle mich manchmal wie ein Affe an ner Schreibmaschine, der die Bibel tippen soll. Nur habe ich leider keine 1000 Jahre Zeit.
Persönlich glaube ich ja eher, dass man mich aus Zeit- und Personalmangel jetzt ins kalte Wasser wirft.
Wie dem auch sei... morgen darf ich den letzten Tag zuschauen und Notizen machen bzw. mir Organigramme malen, dann gehts los.

Farbstock

Den Stock darf sich jeder klauen:

GREEN

You are a very calm and contemplative person. Others are drawn to your peaceful, nurturing nature.

Find out your color at QuizMeme.com!


via Xandria Alora

Freitag, Oktober 12, 2007

Schrecksekunde

Wieder eine Anekdote von einem Kollegen.

Stellt euch bitte mal euer eigenes Gesicht vor, wenn bei euch einer von der Lufthansa anruft. Weil denen eine Maschine abgestürzt ist.

Es war allerdings "nur" ein Server...

Dienstag, Oktober 09, 2007

Lebenszeichen

Sorry, momentan habe ich ziemlich ereignislose 13-Stunden-Tage.
Derzeit dürfen wir uns sämtliche Basics anhören. Auch die, die wir nie wieder brauchen werden, da wir in ganz anderen Abteilungen zum Einsatz kommen...
Aber eines *wirklich* wichtiges habe ich heute lernen dürfen:
Wenn man jemandem ein Fax schicken will, sollte man bei der Datenerfassung auch die Faxnummer abfragen.
Seufz...

Freitag, Oktober 05, 2007

Eine Anekdote...

...erzählte mir heute eine Kollegin. Es ging dabei um einen Server. Zum Troubleshooting bat man den Kunden, den Server doch einmal runterzufahren und sich dann wieder zu melden. Das tat der dann auch:


"So, ich bin mit dem Server jetzt im Erdgeschoss. Und jetzt?"

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Free Burma

Habs heute morgen verpennt, aber besser spät als nie...


Free Burma!

Dienstag, Oktober 02, 2007

Da sag noch einer...

...mal was von Servicewüste Deutschland! Heute durfte ich miterleben, wie eine Kollegin (ich selber spiele bisher ja nur Mäuschen und klaue mit den Augen) für einen eskalierenden Kunden "Himmel und Hölle" in Bewegung setzte.
Weil Freitag für diesen Mitarbeiter eines grossen "Gas, Wasser, Scheisse"-Unternehmens nicht schnell genug war, wurde heute noch das einzige in Deutschland verfügbare Ersatzteil per Kurier aus Düsseldorf in die Brandenburger Pampa losgeschickt. Naja, Brandenburger... eigentlich schon fast Polen. Laut unserem Programm 695 Kilometer Entfernung und 6,5 Stunden Fahrtzeit. In etwa... 1,5 Stunden müsste der Fahrer ankommen. Aber immerhin kann er ja danach gleich billige Zigaretten einkaufen.
Und morgen kommt dann der Techniker, um das Teil in den defekten Laptop einzubauen. Rrrrichtig, am Tag der deutschen Einheit!
Also, komm mir noch EINER mit Servicewüste Deutschland...

Montag, Oktober 01, 2007

Bilanz

So, hier wie versprochen die Bilanz meines ersten Tages.
Der fing recht früh an. Plötzlich lag ich in der Dunkelheit wach und hatte so ein komisches Gefühl, dass irgendetwas fehlte. Durch die weiche Watte in meinem Kopf wurde mir plötzlich auch klar, was ich vermisste:
Den Weckalarm.
Erster Gedanke: SCHEEEIIIISSEEE, verschlafen. Gefühlte 4 zehntausendstel Sekunden später stand ich aufrecht im Bett und fingerte nach meinem Handy:

4:19. Na doll.

Bis 6 Uhr wälzte ich mich dann noch ein wenig hin und her, bevors mit der Fahrgemeinschaft nach Ratingen ging.

Dort schien man uns nicht wirklich erwartet zu haben, jedenfalls guckte die liebe Dame an der Rezeption etwas ratlos. 15-20 Minuten Wartezeit später war das dann aber geklärt, und mit Namensschildern ausgestattet wurden wir erstmal neben alte Hasen verfrachtet, da die Trainerin diese Woche gar nicht da sein würde...
Circa eine Stunde später fiel dann auf, dass man uns in die falschen Bereiche gesetzt hatte. Da kursierten wohl widersprüchliche Mails.
Nach einem kurzen Bäumchen-wechsel-dich-Spiel in die richtigen Abteilungen war dann auch das geklärt.
Was noch... die Kantine ist ganz in Ordnung, es gibt ordentlich belüftete Raucherräume (sehr gut!) und kostenlosen Kaffee bis zum Abwinken (noch besser!), die Kollegen und Vorgesetzten scheinen alle nett und umgänglich zu sein und man hat seinen eigenen Cube (nie wieder Reise nach Jerusalem!)
Jetzt schieb ich mir vorm Fernseher noch was zwischen die Kiemen und hau mich danach aufs Ohr.

Heute, Kinder...

...wirds was geben - in nicht ganz 9 Stunden gehts bei meinem neuen Arbeitgeber in die Schulung.
Vielleicht passiert ja was bloggenswertes.

Montag, September 24, 2007

Es ist unglaublich...

...da bin ich gerade mal ein paar Tage weg von der Line, und es geht mir sowas von gut. Ich werde teilweise schon unruhig, weil ich seit langem nicht mehr so viele Tage am Stück zur Regeneration hatte.

Off Topic: mein Kochblog hat einen kleinen Facelift bekommen.

Donnerstag, September 20, 2007

Eigenwerbung und Stöckchen

Während der Zwangspause zwischen meinem alten Job und dem neuen könnt ihr gerne mal einen Blick auf meinen Kochblog werfen.
Früher bei gulli.com gehostet, habe ich diesen jetzt auf blogspot importiert.

Naja, und jetzt zwei Stöckchen:

Die Renitenz stellt mir 8 Fragen.

Die Regeln


Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich. Wer das Stöckchen zugeworfen bekommt, schreibt das alles in seinen Blog rein, mitsamt den Regeln. Nun überlegt man sich, an welche acht Personen resp. Blogs man das Stöckchen weiter reicht. Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Beitrag/Kommentar in den Blog.


8 Dinge über mich

1. Ich bin nicht einfach zu verstehen.
2. Ich bin eigentlich zurückhaltend, taue aber nach einiger Zeit auf.
3. Ich bin Single, komme damit aber ganz gut klar, auch wenn ich mir manchmal etwas Gesellschaft wünsche.
4. Ich bin ein guter Zuhörer. Muss ich ja, sonst hätte ich meinen letzten Job nicht machen können ;)
5. Ich bin ein Geniesser. In allen Belangen.
6. Der Held meiner Kindheit war Mr. Spock.
7. Ich liebe Science Fiction.
8. Ich fühle mich am Computer wohler als in einer Disco.

Und nun zu Xandrias Stöckchen:

1730,54 Euro.

Teurer Spass, gelle.

Montag, September 17, 2007

Wehmut...

Ein wenig wehmütig habe ich mich heute von meinen Kollegen verabschiedet. Dem Job weine ich gerade mal keine Träne nach, wohl aber dem tollen Team.
Alle haben wir zusammengehalten und an einem Strang gezogen; mit einigen war man auch mal feiern, Bierchen trinken oder hat nach der Todesschicht im Sommer auf der Bank ein Bierchen geknackt und Laugengebäck mit Butter gegessen. K.B., sollten wir irgendwann nochmal machen...
Oder am Neujahrsnachmittag auf der Arbeit eine Flasche Sekt geköpft und Kuchen gefuttert - und ich will niemanden maulen hören, schliesslich wurde uns vorher der Silvesterabend verdorben!. (Die Beteiligten werden sich wiedererkennen.)

Wie steht es immer in diesen nfo-Dateien der Dinge, die man sich aus dem Internet zieht?

"Greetz fly out to:"

Master G, Master K, Bruzzler, SK (das mit dem Bier hat ja leider nie geklappt), der halben Argentinierin mit dem ewig langen Namen (gelle, ich bin arrogant ;) ), KB (Bielefeld regelt! :P), Preusse, Arne, die Büromaus, Blitz, Onkelzfan JB, Ecki, Schoodri, AS, der Quotenausländer, die Quotenausländerin, die Quotenlesbe, der Quotenschwule, die Quotenbisexuelle und alle anderen. Sie sind zu viele an der Zahl, um alle hier zu erwähnen.

Wer mit dem Kürzel GA was anfangen kann und im Akkord arbeitet darf sich gegrüsst fühlen. Natürlich auch alle von TA.

Und ein ganz besonderer Gruss geht an CD. Denk bitte immer daran, dass dein Team zu dir stehen wird, egal was die Papiertiger verbrechen - wenn Du so bleibst wie Du bist.

Ich habe fertig. Bis bald, erstmal ist hier Sendepause. Zur Überbrückung gibt es ein Spiel, was ich über den Rettungsdienstblogger gefunden habe:

Blogroll aufgedatumt

Der Titel sagt es alles.

Und in China fällt ein Sack Reis um...

Nach circa 15 Minuten Beratungsgespräch zu Fernsehern:

HvB: "...und dann habe ich da noch eine Frage zu meinem neuen Notebook."
CCA: "Tut mir leid, aber die Kollegen von den Notebooks sind erst ab Montag wieder erreichbar."
HvB: "So? Naja, egal, vielleicht können Sie mir das ja auch beantworten..."
CCA: "Herr von Boedefeld, zwar habe ich bescheidene Anwenderkenntnisse, jedoch bin ich weder autorisiert noch geschult, um Support für diesen Produktbereich zu leisten. Ich kann Sie auf eine Rückrufliste setzen, oder Sie rufen Montag selber wieder an."
HvB: "So lange kann ich aber nicht warten - das ist wichtig!"
CCA: "Aha. Verstehe."
Es entsteht eine kurze Pause.
HvB: "Also, helfen Sie mir jetzt?"
CCA: "Ich würde, wenn ich könnte und dürfte."
HvB: "Also, meine Frage betrifft diese Software von euch... *rhabarber*... was soll ich da jetzt tun?"
CCA: "Ich weiss es nicht. Wie ich bereits sagte, Notebooks sind nicht mein Bereich."
HvB: "Aber Sie könnten doch mal für mich nachschauen?! Das ist doch wohl Service! Jetzt stellen Sie sich mal nicht so an!"
CCA: "Rufen Sie doch bitte Montag wieder an."
HvB: "Nein. Entweder beantworten Sie mir jetzt meine Frage, oder ich geb das Notebook eben zurück!"
CCA: "Dann müssen Sie wohl mit ihrem Händler über die Modalitäten einer Rückgabe sprechen."
HvB: "Ich versteh schon... geben Sie mir mal ihren Namen!"
CCA:" CCA. Cäsar, Cäsar, Anton. Bitte richten Sie ihre Beschwerde an $Adresse und vergessen Sie keinesfalls, ihre Kundennummer anzugeben. Ich wiederhole: $Adresse und $Kundennummer."
HvB: "Ich merke schon, Sie sitzen auf einem richtig hohen Ross. Aber Sie werden sich schon noch umschauen, wenn ihr Chef meine Beschwerde bekommt!"
CCA: "Dann schicken Sie den Brief bitte per Kurier, sonst kommt er erst nach meinem letzten Arbeitstag an."

Samstag, September 15, 2007

Freitag, September 14, 2007

Mein netter Arbeitgeber...

...will mich scheinbar mit meinen Urlaubstagen über den Tisch ziehen. Hintergrund: vertraglich haben wir 28 Urlaubstage im Jahr. 20 habe ich bisher genommen. Laut unserem Betriebsrat sind 24 die gesetzliche Regelung, und nach einem halben Kalenderjahr hat man sich seinen Jahresurlaub verdient.
Soweit, so gut.
Laut Personalbüro habe ich meinen Urlaub aber angeblich dieses Jahr nicht nur schon verbraucht, sondern mit den 20 Tagen sogar um einen Tag überzogen. Merkwürdigerweise hat man mir aber am Anfang des Jahres 28 Tage bewilligt.
Bin mal gespannt welche Erklärung dafür jetzt kommt.

Ein Grinsen...

...zauberte mir eben ein Vorgang aufs Gesicht. Ein Kunde hat eine technische Anfrage zu einer Heimtheateranlage.
Irgendwie landete die zuerst beim Chef des deutschen Supports für AV. Von dort gings weiter an einen Supervisor im Haus. Der leitete das dann an eine Mentorin. Von dort hab ich es gerade auf den Tisch bekommen und ihm (dem Kunden, nicht dem Supportchef) seine Fragen beantwortet.
Ist das nicht bezeichnend für die Struktur der meisten Unternehmen? :)

Donnerstag, September 13, 2007

Nix gibts!

Zumindest keine Prospekte mehr! Naja, jedenfalls für Privatkunden!
Ist eigentlich auch nicht ganz richtig... also nix für ehrliche Privatkunden! Wobei... für erfinderische, ehrliche Privatkunden dann doch. Meint zumindest die Crew, die unsere Webseite betreut.
Ähm, ja, sorry wenn ihr jetzt verwirrt seid.
Also, jedenfalls gibts eigentlich keine Prospekte mehr für Privatkunden. Denn das Feld "Firma" im Bestellformular ist jetzt ein Pflichtfeld. Aber wer ehrlich und erfinderisch ist, trägt halt jetzt einfach seinen Arbeitgeber ein!
Oder irgendwas... nur bitte nicht Jehova. Sonst kommen die Steine geflogen.

Suspensorien...


...führen wir leider nicht. Okay, andererseits drängt sich die Assoziation geradezu auf, wenn es um einen "Eierhalter" geht. Ich verstehe zwar nicht, wieso er unsere Hausgeräteabteilung als Sportteam bezeichnet; und ich bezweifle, dass die sich so eine Plastikschale ums Gemächt schnallen. Jahaaa, die Mädels sowieso nicht.
Schliesslich ist das erstens kalt und alles andere als atmungsaktiv, zweitens hat keiner hier 6 Eier, und drittens müsste man da auch erstmal einen Gummizug dran befestigen.

Mittwoch, September 12, 2007

Schadenfreude

Wie die Sueddeutsche berichtet, muss Günther Freiherr von Gravenreuth wegen Betrugs für 6 Monate ins Gefängnis.
Hat eigentlich gar nichts mit dem Thema dieses Blogs zu tun, doch wollte ich diese Nachricht mit euch teilen.
Und eines muss ich sagen: ich bin zutiefst erfreut über dieses Urteil.
In den Kommentaren darf kondoliert oder gratuliert werden, wie ihr wollt :)

Geiz ist geil!

Und wir sind billige Schlampen! Naja, jedenfalls im Gegensatz zu der Hotline eines japanischen Herstellers, der auch Notebooks herstellt.
Klar ruft man dann lieber bei uns an, wenn man seinen Fernseher ans Notebook anschliesst und als erweiterten Desktop nutzen will.
Nach der Schelte im vorletzten Beitrag ist man dann ja auch nicht so; also erklärt man dem Kunden halt, dass er seine Icons erst auf den neuen Desktop ziehen muss, wenn er sie dort halt haben will. Ist ja nur eine Kleinigkeit.
Man erklärt auch gerne, dass er seine Fenster dort ebenfalls rüberziehen muss.
Irgendwann ist dann aber auch gut, wenn die Fragen sich immer weiter vom reinen "wie nehme ich den Fernseher in Betrieb" in Richtung "wie konfiguriere ich meine Arbeitsumgebung" bewegen, und das vorgeschriebene Zeitlimit pro Call lange überzogen ist.

Ergo verweist man dann auf die Hotline des Notebookherstellers; die Antwort ist dann bezeichnend:

"Aber ihre Hotline ist viel billiger, ausserdem ist der Fernseher doch von ihnen."

Auf ein Streitgespräch und ich-erklär-dir-die-Welt hat man gerade keinen Bock, also stellt man sich halt mal doof.
"Das weiss ich leider auch nicht." "Sorry, mit Vista kenne ich mich nicht aus." "Tut mir leid, Herr von Boedefeld, da wären Sie wirklich besser bei $Notebookhersteller aufgehoben."
Irgendwann gibt der Kunde auf, und man berichtet den Kollegen von diesem Fall. Flurfunk halt, kann niemals schaden - lehrt die Erfahrung.
Und tatsächlich, kurze Zeit später kommt er Kunde bei $Kollege raus. Und dann bei $Kollegin. Und dann bei $noch_ein_Kollege.
Und CCA grinst über beide Backen, als alle drei wortwörtlich wiederholen:

"Tut mir leid, Herr von Boedefeld, aber mit dieser Frage wären Sie beim Hersteller ihres Notebooks sicher besser aufgehoben."

Dienstag, September 11, 2007

Rückblick

So, nun ist es soweit. Nach 21 Monaten verlasse ich die Hotline. Stichtag ist der 19.9.2007. Danach feiere ich bis zum Ende des Monats meine Überstunden und den Resturlaub ab. Früher wollte mich mein Arbeitgeber leider nicht gehen lassen, was ich allerdings nachvollziehen kann.
Ich gehöre halt zu den 20%, die 80% der Teamleistung bringen.
In dieser Zeit habe ich hochgerechnet 42.000 Gespräche geführt und 45.680 Mails beantwortet. Diese 42.000 Gespräche und 45.680 Mails haben 63 persönliche Danksagungen und 251 Beschwerden nach sich gezogen.
Kratzt mich aber nicht besonders. Ist halt das Gesetz des Supports: wenn die Leute nicht wieder aufschlagen, ist ihr Problem in der Regel gelöst.
Ein "Danke" kommt halt seltener als eine Beschwerde. Zumal von den 251 Beschwerden genau 3 Stück gegen mich persönlich gerichtet waren; der Rest bezog sich auf die Garantiebedingungen, die Qualität "unserer" Produkte, Produkteigenschaften und so weiter. Ach, und diese 3 Beschwerden waren es definitiv wert.
Ich blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück.
Die Kollegen werde ich auf jeden Fall sehr vermissen. Insbesondere die Büromaus, Master K, Master G und den Bruzzler. (Diese Personen werden sich hier erkennen).
Aber auch C.D. wird mir fehlen. Er war mein Lieblingsvorgesetzter, insbesondere, weil er nicht nur stets ein offenes Ohr für uns / mich hatte, sondern ausserdem stets fair war und sich immer voll eingesetzt hat.
C.D, wir trinken mal ein Bier - habe ich ja schon angemeldet.
Manche Kunden werde ich auch vermissen. Oft gab es diese knuffeligen Omas und Opas, die einem gerne zugehört haben, und sich herzlich für die Beratung bedankten. Insbesondere, wenn man mal wieder den Erklärbär spielte.
Bei anderen bin ich froh, dass ich diesen "Experten" nicht mehr begegnen muss.
Wie gesagt, ein lachendes und ein weinendes Auge.

Montag, September 10, 2007

Toller Rat

Wenn hier einer von Unity Media mitliest:
wenn euer / eure Kollege / Kollegin nochmal einem Kunden den Ratschlag gibt, er solle doch einfach das Typenschild mit der Seriennummer vom Receiver abziehen, auf ein Blatt Papier kleben und mit zur Arbeit nehmen, weil er von dort aus anrufen will, beiss ich dem die haarigen Eier ab. Ersatzweise die Brustwarzen.
Der Kunde war verstaendlicherweise recht sauer, da unser Servicecenter deswegen die Garantie abgelehnt hat.

Der DAU und die Imagedatei

Für die Definition eines DAU bitte hier klicken.
Und neulich kam gleich ein Prachtexemplar. Auch wenn ich hier Vorurteile schüre, aber der Absender hatte nun mal eine aol.com-Mailadresse.
Nun, hier jedenfalls die Leidensgeschichte unseres Kunden, der ganz offensichtlich nichts mit einer *.iso-Datei anzufangen wusste. Ist ja auch nichts schlimmes, kann ja nicht jeder ein versierter Anwender sein, aber natürlich ist gleich wieder die Firma schuld.

Bereits Heute Morgen habe ich ihnen eine Email geschickt das ich versucht habe die aktuelle firmware auf meinen Blu Ray Player aufzuspielen, mit dem Erfolg das es nicht ging und ich mindesten 15 CD Rohlinge verbraten habe!

In der Beschreibung wird angegeben das nur eine Datei auf die CD gebrannt werden soll die man sich bei Euch runterläd, die angebotene Datei ist aber eine Zip Datei nun diese habe ich dann unter den angegebenen Bedingungen auf CD gebrannt mit dem Ergebnis :kann nicht wiedergegeben werden also habe ich die Datei entzipt und dann den Ordner der dabei herrauskam auf CD gebrannt mit dem gleichen Ergebniss, dann habe ich die 2 Dateien im Ordner (Anmerkung von CCA: eine *.iso, eine README) alleine auf CD gebrannt wieder nix dann habe ich die Iso Datei auf CD gebrannt wieder nichts und so ging es in einer Tour!
Liebes $Hersteller Team wenn ihr schon ein Update zur Verfügung stellt dann schaut doch auch mal nach ob das überhaupt funktioniert!

Sonntag, September 09, 2007

Knapp vorbei

Es ist wirklich angenehm, wenn man auf seinen aktuellen Job nicht mehr wirklich angewiesen ist. Da darf man dann auch endlich mal sagen, was man eigentlich denkt.

[...]
HvB: "...und seit diesem Update öffnet sich nicht mehr $unsere_Software, wenn ich ihren MP3-Player reinstecke, sondern der Windows Mediaplayer."
CCA: "Nun, dann wurde wohl durch dieses Mediaplayerupdate irgendwas geändert. Installieren Sie unsere Software einfach neu, dann sollte das erledigt sein."
HvB: "Habe ich schon versucht, der Mediaplayer öffnet sich aber weiterhin!"
CCA: "Funktioniert der Player denn, wenn Sie unsere Software öffnen?"
HvB: "Ja! Aber ich will nicht jedesmal extra den Mediaplayer beenden und ihre Software starten!"
CCA: "Dann wenden Sie sich bitte an Microsoft, wie Sie das ändern können."
HvB: "Ja, war ja klar - jetzt schieben Sie es einfach auf die andere Firma!"
CCA: "Nun, tut mir leid, wenn Sie das so empfinden. Aber wie Sie selber sagten war das Update der Auslöser. Das Update kam nicht von uns, also sind wir auch nicht zuständig. Insbesondere, da unsere Software offensichtlich weiterhin tadellos funktioniert."
HvB: "Aber ich will doch ihren MP3-Player benutzen!"
CCA: "Natürlich, das verstehe ich. Und das können Sie ja auch. Aber wir leisten keinen Support für Microsoft Windows."
HvB: "Aber es geht um IHREN Player! Und den will ich so nutzen wie vorher! Also sind SIE zuständig!"
CCA: "Hören Sie, Herr von Boedefeld. Ihre Einstellungen für den Mp3-Player wurden durch dieses Update von Microsoft geändert. Also ist Microsoft zuständig."
HvB: "NEIN!!! SIE! Immerhin ist ihr Produkt betroffen!"
CCA: "Wissen Sie was? Meine Geschlechtsteile sind auch verdammt nahe am Knie. Trotzdem gehe ich nicht zum Urologen, wenn mir mein Knie weh tut. Denken Sie mal darüber nach. Guten Tag."

Samstag, September 08, 2007

Bin ich gemein...

...wenn ich einem Kunden auf seine Bitte, Daten zu allen Modellvarianten eines bestimmten Players zu bekommen, einfach so antworte:

Guten Tag Herr von Boedefeld,

$Begrüssungsformel
Ich habe ihnen einen Direktlink herausgesucht, unter welchem Sie die Datenblaetter saemtlicher verfuegbarer Varianten des $Modells finden koennen.
Leider kann ich nur bis zu 5 MB anhaengen, sonst haette ich ihnen die 96 Datenblaetter gerne auch gleich mitgeschickt.
Bitte klicken Sie auf den folgenden Link:

Freitag, September 07, 2007

Neid.

Danke an einen Kollegen für diese Anekdote:
[...]
HvB: "...und dann hatte ich noch geplant, einen LCD ins Bad zu hängen."
CCA: "Davon würde ich abraten; bei der hohen Luftfeuchtigkeit könnte das Probleme geben."
HvB: "Ach, das passt schon. Ich hab da 30m² und 3m Deckenhöhe."
CCA: "Nicht schlecht... da kann man ja fast drin wohnen. Beschlagen ihre Spiegel überhaupt?"
HvB: "Ach ja, wenn ich am Wochenende mal ein paar hübsche Frauen zu Besuch habe kann das schon vorkommen."
CCA: "Sie nehmen mich doch auf den Arm? Ein PAAR hübsche Frauen?"
HvB: "Naja, wissen Sie - ich bin Geschäftsmann und arbeite sehr viel. Da gönnt man sich am Wochenende schon mal was!"
CCA: "Herr von Boedefeld, dazu fällt mir nichts mehr ein ausser: Respekt."

Die Ruhe...

...der letzten Tage hat einen Grund. Ich wollt nix sagen bevor es nicht unter Dach und Fach ist, aber seit gestern weiß ich:

ich habe einen neuen Job.

Ich verlasse meinen bisherigen Arbeitgeber und wechsle zu einem grossen, international tätigen IT-Unternehmen in die Disposition.

Dort werde ich voraussichtlich nicht mehr (viel) mit Endkunden zu tun haben, sondern lediglich deren Technikereinsätze planen und veranlassen.

Die Zukunft dieses Blogs ist momentan etwas ungewiss; je nach Reaktion meines Arbeitgebers auf meine Kündigung wird es noch bis zum 1.10.2007 Blogfutter geben, oder aber ich werde freigestellt. So oder so, innerhalb der nächsten Zeit wird es aufgrund der notwendigen Schulungen bei meinem neuen Arbeitgeber eine Zwangspause von ca. 1 Monat geben.

Ich danke euch für die Treue, dafür, dass ihr mit euren Kommentaren dieses Blog lebendig gehalten habt und hoffe, dass ich euch bald wieder hier begrüssen darf.

Mittwoch, September 05, 2007

Skandal!

Wir kriegen es jetzt richtig von einem unserer Kunden. Warum? Naja, unsere Fernseher haben keinen "richtigen" Powerknopf, man muss schon den Stecker ziehen, sonst verbleiben die Fernseher stets im Standby. Stromverbrauch so um die 1 Watt.
Das ist so nicht in Ordnung, sagt unser Kunde. Gut, optimal ist es wirklich nicht.
Aber jetzt wird es richtig gemein; wir zittern bereits vor Angst.
Denn der Kunde hat jetzt wegen dieser Sache das Bundesumweltministerium angeschrieben.
Sigmar Gabriel wetzt bestimmt schon seine Messer...

Montag, September 03, 2007

Nicht immer der Werbung glauben

...nur, weil es einen Werbespot gibt, in welchem ein Schauspieler sich auf den MP3-Player stellt, sollte man das nicht unbedingt nachmachen.
Und wenn doch, sollte man sich nicht ueber das gebrochene Display beschweren.

Sonntag, September 02, 2007

Ende des EDID-Dramas

Die Vorgeschichte ist hier, hier und hier zu lesen.

Hallo CCA,

das AMD Geode NX Development Board hat eindrucksvollerweise keinen
genaueren Namen:
- http://www.logicpd.com/eps/sbc/amd/geode_nx/
- http://www.amd.com/us-en/ConnectivitySolutions/ProductInformation/0
50_2330_9863_10837%5E11090,00.html

Der PCI-Slot ist leider bereits besetzt. Auch die Bereitwilligkeit SiS'
bringt mich ohne ein neues vBIOS nicht weiter.

Die Ironie bei Ihrer Seperation zwischen Computermonitoren und
Fernsehern ist, dass ich den Fernseher ohne weitere Probleme an meinem
Desktoprechner nutzen könnte.


Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und verbleibe mit freundlichen
Grüßen,
Herr von Boedefeld

Soso, der Desktoprechner kann den TV also einwandfrei ansteuern, nur der Media-PC nicht. Warum dann der ganze Eiertanz? Herrjeh, geh nach Hause. Wenigstens die Botschaft mit de PCI-Slot ist angekommen.
Dann verwenden Sie in ihrem Desktoprechner vermutlich eine vollwertige
Grafikloesung, keinen onBoard-Chip.
Das mit dem PCI-Slot dachte ich mir bereits, da ich das NXDB1500 in
Betracht zog:
http://www.amd.com/us-en/assets/content_type/DownloadableAssets/31760c_nxd
b1500_pb.pdf
Ihre Kundennummer ist $soundso

Samstag, September 01, 2007

Bullshit Bingo

Eines muss man IHM lassen: hartnäckig ist er ja.
Er hat mittlerweile 2 neue Mails geschrieben; eine gibts heute, die andere Sonntag.

Hallo $CCA,

mein Problem besteht weitgehend darin, dass die Produktbeschreibung
suggeriert, man könnte den Fernseher mit einer von der Grafikkarte
ausgehenden Auflösung von 1366x768 betreiben. Dass eine
Informationsdatei in einem Format gesendet wird, das diese Auflösung
nicht korrekt hinterlegen kann, ist weder offensichtlich noch impliziert
es, dass eine Eingangsauflösung von 1366x768 nicht möglich ist.
Warum unterstützt das Panel nicht ebenfalls eine Eingangsauflösung von
1366x768, mit der man den Bildschirm beim Ignorieren der EDID-Datei
ansteuern könnte?

Das Anschaffen einer Grafikkarte ist in dem embedded Mini-ITX-System,
basierend auf dem AMD Geode NX Development Kit, leider nicht möglich.
SiS selbst sagte mir zu, die Auflösung in der nächsten Betaversion des
durchaus weit verbreiteten UniVGA 3-Treibers hinzuzufügen. Leider ist
wiederum der Technical Marketing Engineer des Mainboardherstellers nicht
in der Lage, mir eine dafür benötigte aktuallisierte Version des vBIOSs
zukommen zu lassen.

Mein Problem in einem mehrere tausende Dollar teuren Testsystem sind also
6 Pixel.
Ich hoffe, mein Ärger ist somit nachvollziehbar.


Mit freundlichen Grüßen,
$HerrvonBoedefeld

Yeah! Embedded Technical AMD Geode Marketing vBIOS Mini ITX Engineer - BULLSHIT BINGO!
Aber macht ja nix, das ist eben Neusprech. Nur, dass wir jetzt Dollar als Währung haben überrascht mich. Gleich mal Euros tauschen gehen. Zuerst googlen wir aber mal, welches Mini ITX mit einem AMD Geode für einen Media-PC, ääähhh stop - mittlerweile ja "Testsystem", in Frage kommt, und obs da vielleicht einen freien Slot gibt. Und danach informiere ich den Senior Chief Development Coordinator of Overseas Operations and Customer Communication Controlling. Falls es den bei uns gibt.

Ich bedaure sehr, wenn ihnen die technischen Details vorher nicht bekannt
waren, und Sie aus diesem Grunde von falschen Voraussetzungen ausgegangen
sind. Jedoch erwecken wir an keiner Stelle den Eindruck, im PC-Betrieb sei
die maximale Aufloesung nutzbar.
Im Gegenteil geben wir im entsprechenden Abschnitt des Handbuchs
ausdruecklich die unterstuetzten Aufloesungen an.
Es hat durchaus seinen Grund, dass unsere Computermonitore und unsere
Fernseher zwei getrennte Produktlinien sind, die auf unterschiedliche
Anwendungsbereiche optimiert wurden.
Zu ihrer Frage, warum man die EDID-Informationen nicht ignorieren kann,
empfehle ich ihnen ein Studium der von mir verlinkten
Informationsmaterialien.
Aber wie Sie ja selber erwaehnen, will SiS in der naechsten Treiberversion
nachbessern und diesem Umstand Rechnung tragen.
Leider geben Sie keine weiteren Angaben zu ihrem System ausser dem
Prozessor und dem Formfaktor Mini ITX.
Ich gehe davon aus, dass Sie selber geprueft haben, ob eine Low-Profile
PCI-Grafikkarte in Frage kommt.
Ihre Kundennummer ist $soundso

Ob er den Wink mit dem Zaunpfahl versteht?