Dienstag, Mai 29, 2007

BCCAfH - Episode 8

Die Büromaus kochte vor Wut; zwar mochte der BCCAfH das irgendwo, weil Sie dabei immer so sexy aussah - mit ihren zusammengekniffenen, funkelnden Augen, den Rücken durchgestreckt und dabei ihre... schönsten Teile präsentierend - aber es lag nicht an ihm, und das machte ihn misstrauisch.

"Was ist los, Olga?" fragte er.
"Dieser neue Supervisor bringt mich auf die Palme. Heute morgen hat er mir mit Konsequenzen gedroht, wenn weiterhin so viele Beschwerden über mich eingehen."
"Wie, Beschwerden? Kann doch gar nicht sein. Du gibst den Leuten doch immer die richtige Mailadresse für Beschwerden? Von diesem Schizophrenie-Selbsthilfeverein?"
"Jaaaaaa, ich bin doch kein Anfänger!" stöhnte sie augenrollend, "Aber offenbar ist irgendwer misstrauisch geworden und hat einige Gespräche gemonitored!"
"Ah. Verstehe." murmelte der BCCAfH nachdenklich.

Es war doch immer dasselbe mit diesen Neulingen. Kamen frisch von irgendwoher und wollten gleich den ganzen Betrieb umkrempeln.

"Pass auf, lass den Kopf nicht hängen. Keiner ausser mir ärgert meine ostgotische Büromaus! Ich hab auch schon einen Plan..."

Einige Tage später fing der BCCAfH den neuen Supervisor vor dessen Cube ab.

"Hey Basti, Du, wir müssen mal reden."
Der Supervisor musterte ihn kritisch.
"Und was kann ich für SIE tun, HERR Hell?" antwortete er betont kühl.
"Ach Basti, alter Schwede, nicht so förmlich. Es geht um die Olga."
"Ich wüsste nicht, was ich mit ihnen über ihre Kollegin zu bereden hätte."
"Naja, diese ganzen Mails. Das war doch sicher ein furchtbares Missverständnis. Ich wollte dir nur sagen: Schwamm drüber, ich trag dir zumindest nichts nach."
Sein Pokerface bröckelte etwas und wich einer leichten Verwirrung.
"Welche Mails?"
"Na komm, schon, Basti! Diese ganzen Mails, die Du mir seit deiner kurzen, privaten Unterredung mit Olga geschickt hast. Vor drei Tagen."
"Äääh...?"

Herrlich, wenn ein Gesicht sich plötzlich in ein grosses Fragezeichen verwandelt.

"Ich muss zugeben, zuerst war ich stocksauer, dass Du eine Untergebene flachlegen willst, und mich deswegen um Tipps fragst. Auch deine Fantasien fand ich... nun ja... wie soll ich sagen... also, mein Fall wäre das nicht, mit all diesen Fäkalien und so."
"Herr Hell, wenn das ein Scherz sein soll..." stotterte er.
"Nein, nein - absolut nicht. Ich möchte nur eines klarstellen: ich trage dir persönlich nichts nach, man kann seine Gefühle halt nicht ändern. Aber Basti, hey, bitte versteh mich - Olga ist auch eine gute Freundin von mir, und deswegen habe ich ihr die Mails gezeigt. Und sie war nicht besonders erfreut. Ich musste ihr versprechen, Kopien an Sie und die Centerleitung zu schicken."
"Aber... ich habe keine solchen Mails verschickt?"

Es war Zeit für den Todesstoss.

"Basti, Basti, Basti... Du scheinst wirklich verwirrt zu sein. Die Mails kamen alle von deinem Computer da. Dem Computer, den Du bei deiner kurzen Unterredung mit Olga leider nicht gesperrt hast..."

Seine Augen werden gross. Er hats kapiert.

"Aber.... aber... damit werden Sie niemals durchkommen!" stammelt er.
"Ich nicht, das mag sein. Aber unsere Frauenbeauftragte, die zufällig Stellvertreterin unseres Chefs ist."

Er macht einen Riesensatz zu seinem Cube, um den Computer hochzufahren. Armer Tropf... er hat die Aussichtslosigkeit seiner Lage immer noch nicht erkannt.

"Keine Sorge, Basti. Ich habe die nötigen Daten bereits gesichert - natürlich nach einer gründlichen Reinigung von allem... unerwünschten."

Endlich bricht er zusammen. Wimmernd sieht er die Fehlermeldung, die ihm einfühlsam mitteilt, dass die IT seine Zugangsberechtigung bereits gelöscht hat.

"Ich muss jetzt leider gehen. Oh, da kommt ja bereits die Frauenbeauftragte. Kopf hoch, so schlimm wirds schon nicht werden. Du kannst ja immer noch als Callcenteragent anheuern - irgendwo bei Beate Uhse oder so. Die sehen das bestimmt nicht so eng."

Im Vorbeigehen wirft mir die Stellvertreterin einen misstrauischen Blick zu. Ich halte kurz eine Wäscheklammer hoch, und schon beschleunigt Sie ihre Schritte.

Und wieder mal Spiel, Satz und Sieg für den BCCAfH.

Donnerstag, Mai 24, 2007

Ohne Strom nix los

Guten Tag ich habe das oben genannte modell nun habe ich mir funkschalter gekauft um nicht im standby modus zu sein sondern den TV k omplett aus zu haben folgendes problem ist nun auf getreten wenn ich den fernsehr mit der funkschaltung aus machen so das er kein st orm mehr bekommt so funktioniert die Uhr auch nicht mehr sprich es wird keine uhrzeit angezeigt!
Was kann man dagegen unternehmen ausser das man es nicht so aus schaltet???
Kann ein Service point helfen und eine neue software aufspielen?

Klar, da braucht man nur das sogenannte USV-Update.
*kopfschuettel*

Mittwoch, Mai 23, 2007

Lebenszeichen

Hallo,

ich muss wohl mal hier Stellung nehmen...

Also, richtig ist: ich habe mich getraut, ein Mädel anzusprechen, auf das ich schon einige Zeit ein Auge geworfen habe. Das hält mich aber derzeit nicht vom Bloggen ab; da spielen eher andere Gründe eine Rolle, über die ich derzeit nicht weiter reden möchte - ungelegte Eier halt.
Genauso verhält es sich mit dem Mädel - die Zeit wird zeigen, ob da was draus wird. Freuen würde es mich ja schon, aber noch ist es zu früh, um irgendwelche Prognosen abzugeben.

Kurzfassung: ich mach mir derzeit einen Kopf um die Veränderung meiner Lebensumstände. Daher diese kleine Pause. Natürlich sammele ich weiterhin fleissig Geschichten, die dann auch irgendwann wieder hier stehen.
Bis dahin bitte ich weiter um eure Geduld ;)

P.S.: Herr B. G. -

MELD-DICH-AN!

Dienstag, Mai 22, 2007

Kreative Pause

Mir geht gerade viel im Kopf herum. Abgesehen davon hat die Qualität hier in der letzten Zeit doch gelitten.
Daher gibt es eine Pause unbestimmter Zeit - abonniert den RSS-Feed, um rechtzeitig informiert zu werden.
Könnte 2 Tage, 4 Tage oder 14 Tage dauern. Je nachdem.
Ach ja, ich hab mich was getraut.

Montag, Mai 21, 2007

Basics

*klingeling*
CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "Tag. Kann ich mal einen Techniker sprechen?"
CCA: "Natürlich. Was ist denn ihre Frage?"
HvB: "Ich hab Probleme mit dem $Programm für meinen $MP3-Player."
CCA: "Erzählen Sie mal."
HvB: "Und Sie kennen sich auch aus?"

Nein, ich sitze hier nur als Platzhalter. Wie bei den Oscarverleihungen.

Kurzfassung: der Kunde beklagte sich, weil er angeblich immer nur einen Track gleichzeitig übertragen könne. Programm bereits neu installiert, an anderem PC versucht - immer dasselbe. Ratlosigkeit beim CCA.

CCA: "Herr von Boedefeld, es tut mir leid, aber sowas habe ich noch nie gehört. Beschreiben Sie mir doch noch einmal, wie Sie vorgehen."
HvB: (bereits leicht genervt): "Also, ich starte das Programm, dann klicke ich auf den Song, und dann auf Synchronisieren, dann auf den nächsten Song..."
CCA: "Und was passiert, wenn Sie mehrere Songs markieren?"
HvB: "Genau das geht ja nicht - der markiert immer nur einen! Wenn ich auf einen anderen klicke, ist der vorher markierte nicht mehr markiert! Das sagte ich doch schon!"

Mir schwant was. Mal testen...

CCA: "Dann habe ich Sie falsch verstanden. Ich dachte es geht um die Übertragung, nicht ums Markieren. Drücken Sie doch bitte mal die Taste STRG, oder CTRL, und klicken Sie dann mehrere Lieder an."
HvB: "Wo ist diese Taste denn?"

Bingo. Der Kunde wurde dann auch gleich etwas kleinlaut und räumte ein, eigentlich ja noch nicht so lange einen Computer zu besitzen. Aber ich wurde auch an etwas erinnert: nicht immer so kompliziert denken.

Freitag, Mai 18, 2007

Manchmal...

...reitet mich einfach der Teufel. Heute war so ein Tag.

*klingeling*

CCA: "Begrüssungstext"
FvB: "Ja, hallo. Von Boedefeld hier."
CCA: "Guten Tag, Frau von Boedefeld."

Stille.
CCA: "Was kann ich denn für Sie tun?"
FvB: "Ich hatte gestern angerufen. Wegen dem Festplattenrekorder."

Kurze Stille - merkt Sie es? Nö.
CCA: "Ach, SIE AUCH."

Aber lobend erwähnen muss ich: Sie nahm es mit Humor, und war danach eine vorbildliche, kooperative Anruferin.

Mittwoch, Mai 16, 2007

Gehts noch?

Kundenmail:

Ich interessiere mich für einen $Herstellername LCD Fernseher mit 37 Zoll. Bitte
informieren Sie mich über die Unterschiede der Produkte $Herstellername
(es folgen SECHZEHN verschiedene Modelle!)
Ich kann leider keine Datenblätter finden, aus denen ich die Unterschiede der Geräte entnehmen könnte.
Ich bedanke mich im voraus für Ihre Mühe.

Klaro, wir haben ja auch den lieben langen Tag nichts zu tun. Ich hab ihm jetzt einen Katalog zugeschickt.

Sehr komisch

Eben rief ein Versicherungsangestellter an. Angeblich sollen wir bei einem Kunden ein durch Fremdverschulden beschädigtes Gerät abgeholt haben. Die Versicherung möchte das vor der Auszahlung natürlich sehen.
Merkwürdig sind daran 3 Dinge:
- bei Selbstverschulden / Fremdverschulden holen wir keine Geräte ab.
- selbst wenn wir es abholen, tun wir dies nur kostenpflichtig. Wer lässt ein kaputtes Gerät kostenpflichtig abholen, wo er doch eh ein Neues kaufen muss? Da ist es doch sinnvoller, es kostenlos zu entsorgen.
- es sind keine Angaben vorhanden, mit denen man den Fall nachvollziehen kann, zum Beispiel eine Seriennummer.
Klingt nach einem recht dilettantischen Versicherungsbetrug.

Dienstag, Mai 15, 2007

CCA poetisch

Ein bisschen Spass muss sein *pfeif*:

* 15.05.2007 // 15:49:57 // CCA

s/n XXXXXXXXXXX kd-nr XXXXXXXX
immer wieder die sender verschwinden, trotz reset sind sie nicht mehr zu finden, $provider sagt; signal OK, holt ab die box - olé olé!

Montag, Mai 14, 2007

Tolle Idee

Manchmal habe ich Angst um meinen Kopf. Der ist vom vielen Kopfschütteln ohnehin schon ausgeleiert, meistens über die Kunden, von denen ich hier berichte. Aber dann kommen auch noch so tolle Ideen meiner Vorgesetzten - wer mehr wissen will, einfach mal auf den entsprechenden Tag klicken.

Also, wir haben da ein eigentlich tolles System: direkt über den normalen Agenten gibt es eine kleine weitere Stufe, nennen wir Sie einfach mal Rektoren - wobei das nicht unsere firmeninterne Bezeichnung ist.

Diese Rektoren haben einige besondere Aufgaben, von denen ich mich einfach mal auf die wichtigste beschränken will: sie verfügen über mehr Hintergrundinformationen, die man uns kleinen Agenten wohl nicht zumuten oder anvertrauen will (die man mit etwas ausgefuchstheit aber trotzdem rausfindet), und sind in schwierigen Fällen unsere Ansprechpartner.

Bisher sah das so aus: CCA benötigt eine Information, die weder in den Service Manuals noch in den Datenblättern oder dem Handbuch aufgeführt ist. Dabei geht es um solch wahnsinnig geheime Dinge wie die Frage "Wird Modell XYZ überhaupt noch hergestellt, wenn ja: was ist die UVP?" oder auch "Wann kommt Modell ABC endlich auf den Markt?" oder "Wie viele Dateien pro Ordner kann $MP3-Player maximal verdauen?".
Also schreibt CCA eine Mail an die Mentoren, und wenn dort die Info vorliegt kriegt er eine Antwort.

Nun, im Verbund mit der Aufsplittung unserer Line werden diese Rektoren wohl bald wegrationalisiert. Braucht ja auch kein Mensch, immerhin kann man das auch anders regeln.
Oh, Moment - wir haben ja bisher gar keinen alternativen Prozess? Ach, was solls. Sollen sich die Agenten halt an die... ähmm... ja, an wen soll man sich denn da jetzt wenden?

Ach, egal. Passt schon.

*Kopfschüttel*

P.S.

Wenn dies eine ganz besondere Person liest... wollen wir mal zusammen ins Bermudadreieck? Ich bin zu feige, persönlich zu fragen.

Armes Deutschland

Ich zitiere mal einen Kunden:

"Und wie sollen sich meine Kinder beschäftigen, während Sie unseren Fernseher in der Werkstatt haben?"

Leider muss ich ja meine Fresse halten... sonst hätte ich dem gerne Verhütungsmittel nahegelegt, wenn er sich schon nicht mit seinen Kindern beschäftigen will.

iPod

ich möchte electrinic lade gräte for mein mp3 ipod 2006/03 china .beschtielung
kaufen ..
sie haben gesagt das kostet 19 euro das pass mir schon
danke
Sprechen Sie mir nach:
Du-sollst-uns-nicht-mit-Apple-verwechseln!

Sonntag, Mai 13, 2007

Tarotkarte


Tscha, heute habe ich bei Freunden gesessen. Irgendwann zog die Freundin meines Kumpels ein Tarot-Set aus dem Ärmel, und wir haben alle eine Karte gezogen. Das hier war meine:


IX - Der Eremit
die Suche nach dem eigenen Lebensweg, Isolation und Resignation, Distanz, Abgeschiedenheit, Weisheit, Einsamkeit, Reifezeit.
Wir sehen auf dieser Karte eine älteren Mann, der auf einem Berg steht und in das Tal hinabschaut. Er stützt sich auf einem Stab ab und hält in der rechten Hand eine Lampe, dessen Flamme aus einem sechszackigen Stern besteht. Der Eremit hat sich aus der Zivilisation zurück gezogen. Dort hat er sehr viele Erfahrungen gesammelt und möchte sie jetzt in aller Ruhe verarbeiten. Zusätzlich hat er das Bestreben, sich selber in der Einsamkeit wieder zu finden. Die gesamte Karte ist in einem Grau gehalten. Grau ist der Farbausgleich der Farben schwarz und weis. Schwarz und weiß widerrum ist das Symbol, dass alles auf unsere Welt zwei Seiten hat und niemals perfekt ist.




Die Karte der Eremit symbolisiert die Weisheit und die Erfahrung, welche wir im Laufe unseres Lebens sammeln. Wenn Sie den Eremit als Tageskarte ziehen, werden Sie an diesem Tag von sehr vielen Gedanken begleitet. Sie haben viel Erfahrung gesammelt und setzen sie mit Bedacht ein. Sie wissen, dass ihre Mitmenschen sehr oft spontan und schnell reagieren. Aber viele Spontanreaktionen sind sehr unüberlegt und können einen erheblichen Schaden anrichten. Um diesen Schaden wieder zu reparieren, erfordert es sehr viel Arbeit und Energie. Diese Arbeit möchten sie sich sparen. Wenn Sie z.B. schlecht gelaunt sind und ihren gesamten Frust am Partner auslassen, mag es Ihnen danach sofort besser gehen. Doch ihr Partner wird dieses Verhalten nicht akzeptieren und sich erheblich wehren. Die Folge ist, dass der gesamte Haussegen schief schief hängt. Als Eremit in der Tageskarte werden sie ihre Laune so verarbeiten, dass Sie keinem weh tun. Das kann z.B. durch Sport, Erholung oder einem Hobby sein.

Deutung der Eremit = Weisheit, Gedanken, Vorsicht, älterer Mann, Großvater

Passt ja irgendwo schon. Ich bin Uralt (über 30), ich habe - eigentlich - derzeit kein gesteigertes Interesse an einer Beziehung (zumindest ist es mir ziemlich egal) und ich hab kein Problem damit, einfach hier alleine zu Hause zu hocken, statt die Discos zu verunsichern.

Freitag, Mai 11, 2007

Linuxprofi II

Guten Tag,
warum wird der Player nicht als Wechseldatenträger erkannt? Warum muß ich völlig nutzlose Software installieren um die Dateien zu übertragen? Unter Linux ist das Ding nicht nutzbar. Nicht jeder möchte mit dem MS-Virus arbeiten. Falls es keine Möglichkeit gibt, die Dateien unter Linux einzuspielen, werde ich es zurückgeben. Schade. Sonst ist der Player ausgezeichnet.

Hmmm. Is recht, Du Profi.
Zuerst einmal freuen wir uns, dass Sie die Moeglichkeiten freier Software fuer sich entdeckt haben und nutzen moechten.
Leider haben Sie uns nicht mitgeteilt, welche Linuxdistribution Sie verwenden.
Wir empfehlen fuer die Verwaltung des Players zum Beispiel AmaroK, welches fuer viele verschiedene Distributionen wie Fedora, RedHat, Gentoo, (K)Ubuntu und andere angeboten wird und sowohl unter KDE als auch unter Gnome laeuft.
Bitte beachten Sie bei der Installation mit dem Paketmanager ihrer Wahl, alle Abhaengigkeiten zu erfuellen; insbesondere libmtp ist zwingend erforderlich, wenn Sie ein Geraet ueber das Media Transfer Protocol betreiben wollen.
Wir wuenschen ihnen viel Erfolg und auch weiterhin Freude an ihrem neuen Player.

Rethorische Fragen

Hallo,
auf der Support-Seite werden mir zu meinem Camcorder zwei
Treiber und eine Software namens $Softwarename angeboten. Was soll ich damit?
Tscha... das weiss ich auch nicht.
*Ergaenzung* Obwooooohl:
Leider koennen wir ihnen auch nicht beantworten, zu welchen Verwendungszwecken Sie persoenlich die Treiber und die Photosoftware einsetzen koennten. Gedacht sind Sie eigentlich, um die Erkennung des Camcorders und die Bearbeitung der Photos (falls Ihr spezielles Modell ueber eine Photofunktion verfuegt) zu ermoeglichen. Die Tatsache, dass Sie offensichtlich bereits Filme uebertragen haben, legt den Schluss nahe, dass Sie zumindest die Treiber nicht benoetigen.

P*n*s*n*c Promoter

Nun, dass Promoter nicht unbedingt viel Ahnung von der Technik haben müssen - okay.
Allerdings ist es durchaus erheiternd, wenn ein Promoter von Fernsehern einer anderen Elektronikfirma noch nichts von Pixelfehlerklassen gehört hat. Und dann auf unsere Garantieablehnung (wens interessiert: EIN Subpixelfehler wars) zuerst mit dem Anwalt droht und dann auch noch folgende Drohung ausspricht:

HvB: "Dann werde ich in Zukunft ALLEN Kunden von euren Geräten abraten!"

Da kann dem CCA dann schon mal was rausrutschen wie:

CCA: "Das finde ich natürlich sehr bedauerlich, Herr von Boedefeld, aber Hand aufs Herz - als Promoter von $andere_Firma haben Sie doch vermutlich ohnehin eher selten ihren Kunden zu Geräten von unserer Firma geraten?"

Naja, jedenfalls zittern wir alle schon innerlich bei dem Gedanken, dass ein Promoter einer anderen Firma Kunden von unseren Geräten abrät.

Donnerstag, Mai 10, 2007

Rufen Sie zurück

Ein Beitrag hier hat mich wieder an einen ganz besonders eiligen Kunden erinnert. Hielt ich damals nicht für bloggenswert.

*klingeling*

CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "Ja, hallo! Rufen Sie mich bitte zurück, das ist mir hier zu teuer - alleine schon die Warteschleife! Also, bis gleich!"

*klick*
Tscha... und nächstes Mal investieren wir wenigstens so viel Zeit und Geld, dass der CCA weiss *WEN* er *WO* zurückrufen soll.

Mittwoch, Mai 09, 2007

Zur Erheiterung...

...der halben Schlange an der Supermarktkasse habe ich soeben beigetragen, als ich - vollkommen in Gedanken versunken meine Einkäufe einpackend - das freundliche "Auf Wiedersehen" der Kassiererin mit einem gemurmelten "Danke für ihren Anruf, auf Wiederhören" beantwortete.

Ich habs getan!

Freitag nachmittags, 15:41 Uhr.

[...]
CCA: "Unser Servicepartner wird sich dann Montag oder Dienstag bei Ihnen melden, um einen Termin zu vereinbaren."
HvB: "Geht das nicht heute noch?"
CCA: "Herr von Boedefeld, das bezweifle ich. Unser Servicepartner hat in etwa 19 Minuten Dienstschluss."
HvB: "Also geht das gar nicht? Können Sie da nicht etwas tun?"
CCA: "Mit etwas Glück werden Sie vielleicht heute noch angerufen; ich kann ihnen das aber nicht garantieren."
HvB: "Ja, aber können Sie nicht gleich einen Auftrag geben?"
CCA: "Der Auftrag ist bereits raus, Herr von Boedefeld. Allerdings kann ich ihnen nicht garantieren, dass unser Servicepartner diesen in den nächsten 18 Minuten noch bearbeitet und Sie zurückruft."
HvB: "Also rufen die mich heute noch zurück?"

Was bin ich? Eine Schallplatte mit Riss?

CCA: "Herr von Boedefeld, anscheinend drücke ich mich ungenau aus. Bitte erklären Sie mir, welchen Teil von 'ich kann ihnen das nicht garantieren' Sie nicht verstanden haben."

Und wenn ich dafür auch in der Hölle schmoren werde - das musste raus.

Dienstag, Mai 08, 2007

Wir sind für alles verantwortlich!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an Sie mit der Bitte um Abgabe einer Stellungnahme.

Letzten Monat ersteigerte ich bei eBay einen MP3/4 Player, der mit einem
$Herstellername Chipsatz ($eBay-Link) ausgestattet sein soll.

Ausschlaggebend hierfür war für mich die Werbung mit Ihrem Namen. Denn der
spricht für Qualität.

Leider wurde ich eines besseren belehrt. Als ich die Schutzfolie vom
Display entfernte, hatte ich das halbe Display in der Hand. Der
Netzstecker passte in keine Steckdose ...... Handelt es sich hierbei
wirklich um eingebaute Markenware Ihrer Firma? Das wäre für mich
unvorstellbar.

Ich habe das Gerät sofort am nächsten Tag zurückgeschickt. Auf meine Geld
warte ich noch bis heute. Dies ist auch kein Einzelfall.

Ich erwarte ihre Stellungnahme.


Sehr geehrter Herr von Boedefeld,

um mich kurz zu fassen: wieso zur Hölle sollen wir zu irgendeinem eBay-Verkauf bzw. einem Verkäufer Stellung nehmen, der irgendwelche Player aus Fernost verkauft, wo zufällig einer unserer Chips eingebaut ist? Es gibt auch Autos, die Scheibenwischer von Bosch haben. Wenn ihnen da jetzt der Motor verreckt, wenden Sie sich an Bosch - oder an den Hersteller / Verkäufer des Autos?
Mit freundlichen Grüssen, der CCA.

Also...

... ich habe da eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Naja, eigentlich ist es nur eine Nachricht, ob jetzt gut oder schlecht.
Die gute schlechte Nachricht:
Da unsere Hotline bald auf 1st- und 2nd-Level aufgesplittet wird, und ich für den 2nd Level ausgewählt wurde, könnte es in Zukunft seltener Geschichten geben.
Andererseits werden die kommenden Geschichten dann vermutlich nur von klassischen DAU(s?) handeln, da ich mich nicht mehr mit den allgemeinen Anfragen rumplagen muss, sondern nur noch mit technischen Problemen.
Mal schauen, was da kommt. Noch ist es eine Weile hin.

Montag, Mai 07, 2007

Unwissenheit...

...schuetzt vor Schaden nicht.

[...]
Woher soll ich wissen, dass das Display bruchgefährdet ist, dass es besonderer Sorgfalt bedarf?

Ich habe vor der Benutzung den Quick-Start-Guide ausführlich
durchgelesen, ich fand nirgendwo einen Hinweis darauf, dass das Display
brechen könnte, man auf das Display besonders Rücksicht nehmen muß.

Was antwortet man da nun, ohne die Kundin vor den Kopf zu stossen? *grübel*

*Ergänzung*
Ich glaube, so kann man das schreiben, oder?
Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die Sie mit Ihrem Player haben.
Jedoch weisen wir auf Seite 3 des Handbuchs auf Gefahren durch mechanische Einwirkungen hin:
"Vermeiden Sie übermäßige Krafteinwirkungen auf das Produkt. Lassen Sie es nicht fallen. Stellen Sie keine schweren Objekte auf das Gerät."
Natuerlich sind wir stets bemueht, die Qualitaet unserer Produkte zu verbessern; gerne leiten wir daher ihre Anregung an unsere Dokumentationsabteilung weiter, um diesen Text dahingehend zu ergaenzen, dass bei Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmassnahmen Schaeden am Geraet zu befuerchten sind.
Vielen Dank fuer ihre Rueckmeldung!

Sonntag, Mai 06, 2007

Kleines Blogroll-Update

Ich habe mal zwei interessante Blogs hinzugefügt - Die Busfahrerin und den Pizzabäcker.
Beide linken schon länger hierher, aber ich bin halt faul und vergesslich...

Freitag, Mai 04, 2007

Mächtig Holz vor der Hütte

...interessiert mich eigentlich gar nicht so sehr, ich halte es da mehr mit der "mehr als zwei Hände voll sind Verschwendung, solange ich nur zwei Hände habe"-Theorie.
Aber gut, wenn der Korrupt(e) Admin vom gulli:board mir seinen Stock zum Anfassen gibt - da trau ich mich nicht nein sagen. Ich hab seinen Kruppstahldildo gesehen, und der ist furchteinflössend.

1. Welches Obst weckt bei dir schöne Erinnerungen und warum?

Kirschen, dito. Auch wir hatten einen Kirschbaum, wo ich als Kind zur Erntezeit in der Sommersonne auf den Ästen rumlungerte und mir frische Kirschen in den Mund stopfte.

2. Welches Obst weckt bei dir schlimme Erinnerungen und warum?

Schlimme Erinnerungen? Obst? Fällt mir nichts zu ein. Okay, wenn Saft zählt - einmal habe ich auf einer Jugendfreizeit zusammen mit zwei Russen eine Kräutermischung verdampft. Danach Orangensaft getrunken. Keine Ahnung obs daran lag, jedenfalls werde ich nie vergessen wie kurz vor dem rettenden Klo der Würfelhusten ins Waschbecken ging.

3. Welches Obst könntest du am ehesten mit dem Wort “lustvoll” verbinden?

*Flachwitz* Natürlich Pfläumchen. */Flachwitz*
Nein, dann schon eher eine Mango.

4. Zu welchem Obst tanzt du am liebsten?

Egal was Du schluckst, setz die Dosis bitte runter.

5. Deine Lieblingskosenamen mit Obst?

Na, Du kleine Matschbirne?

6. Böse Schimpfnamen mit Obst?

Na, Du grosse Matschbirne?

7. Schimpfnamen - Abmahnungen - Fotos! Bitte füge an dieser Stelle ein hübsches Obstbild ein! (Und vermeide dabei unter allen Umständen Bilder von Marions Kochbuch!)


Wenn man genau hinschaut, erkennt man irgendwann ein Tablett mit Mangos drauf.

8. Welches Obst wolltest du schon immer probieren, bist aber bisher nicht dazu gekommen?

*Flachwitz* Ich wollte immer mal an einer Pflaume lecken, aber den Wunsch habe ich mir längst erfüllt */Flachwitz*

9. Das exotischste Obst ever?

Für mich der Granatapfel.

10. Zu welchem Obst machst du dich am liebsten (zum Beispiel durch Bearbeitung dieses Stöckchens)?

Eine Kaktusfeige. Gut geschützt, sieht zuerst nach nix aus, und wenn Du mich falsch anpackst wirds Dir leid tun, aber wenn man mit mir richtig umgeht kann man richtig geniessen.

11. (Schnapszahl!) Obst, Gemüse - oder gleich Obstler?

Obst ist "zwischendurch" oder "Nachtisch", Gemüse ist "Beilage" oder "Hauptgericht", Obstler ist "Feierabend".

Den Stock reiche ich weiter an die Tigermaus, weil sie ohnehin ein freches Früchtchen ist. An Versteckt, damit sie mal über was anderes als Flugzeuge bloggt. Und an Mikey, weil ich den Ostgoten bei jeder sich bietenden Gelegenheit ärgere.
Ach, ausserdem könnte HomoCarnula mal wieder einen Stock vertragen.

Die Hitze...

Kein DAU dabei, aber lustig wars.
Haendler ruft an und lässt sich über einen Camcorder informieren - ist da ein USB-Kabel bei (ja), hat der eine Firewireschnittstelle (nein)...

[...]
Händler: "Hmmm... schade.... mal schauen, wie ich dem das jetzt beibiege mit der fehlenden Firewireschnittstelle... der will das unbedingt wegen der Übertragungsqualität haben."
CCA: "Hmm, da habe ich jetzt aber mal eine Frage."
Händler: "Ja?"
CCA: "Wieso will der unbedingt die Filme per Firewire oder anders übertragen, wenn der Camcorder ohnehin auf DVDs aufzeichnet, die Sie dann in den PC einlegen können?"
Händler: "..."
CCA: "..."
Händler: "Jetzt komm ich mir vor wie der Ochs vorm Berg."

Donnerstag, Mai 03, 2007

BCCAfH - Episode 7

Folgende Episode des BCCAfH ist rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind selbstverständlich rein zufällig ;)

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Olga schnaubte verächtlich und nestelte nach ihren Zigaretten; ein todsicheres Zeichen dafür, dass Sie auf 180 war.

"Was ist denn los, Frau Ostpreussen?" fragte der BCCAfH.
"Dieser impotente (es folgten unaussprechliche Beschimpfungen, bei denen selbst der BCCAfH leicht rot wurde) Kunde hat mich die ganze Zeit blöd angepupt, weil er die Aufnahmen seiner Kamera zwar auf seinen Mac übertragen kann, aber nicht dekodieren!"
"Ja, und?"
"Was, und?"
"Und wo ist jetzt unser Problem?"
"ER NERVT! Ich geh jetzt Pause machen!"


Wie aufs Stichwort klingelte das Telefon, und während Olga mit ihrem süssen Hintern (hatte er das gerade wirklich gedacht?) zum Rauchen entschwand, nahm der BCCAfH seufzend das Gespräch an.

"BCCAfH von der Firma, die die Hotline betreibt, deren Telefonnummer Sie gerade gewählt haben - was is nun schon wieder?"
"Hallo. Mein Name ist von Boedefeld. Kennen Sie sich mit der Technik aus?" schallte es ihm säuerlich entgegen.
"Unter uns Männern gesagt: natürlich nicht. Die Grösse ist halt doch wichtiger."
"Was?? wollen Sie mich verarschen?"
"Entschuldigung, ich dachte Sie hätten damit angefangen. Nun, dann stellen Sie mir doch einfach ihre Frage."
"Also, laut Ihrer Angaben funktioniert die Kamera $Modell mit Mac OSX."


Zufälle gibts...

"Das ist korrekt."
"NEIN, ist es nicht!"
"Was genau schaffen Sie denn nicht?"
"ICH schaffe alles - aber ihre Kamera nicht!"
"Gut, lassen Sie es mich umformulieren. Wo hakt es denn?"
"Ich kann die Filme übertragen, aber nicht abspielen. Und die Webcamfunkion läuft auch nicht. Und ausserdem gibt es auf ihrer Homepage weder Codecs noch Treiber für Mac!"
"Das ist korrekt."


Pause. Eine lange Pause.

"Und was ist nun ihre Frage?" hakte der BCCAfH nach.
"Sind Sie schwer von Begriff? Laut Ihrer Werbung funktioniert diese Kamera unter Mac. Das tut Sie aber nicht!"
"Moment mal. Können Sie die Videos übertragen oder nicht?"
"JA! Aber nicht abspielen! Nur der Ton geht!"
"Okay, also mit anderen Worten: Ihnen fehlt der richtige Videocodec?"
"JA! Weil SIE den nicht bereitstellen!"
"Das ist korrekt. Wir stellen weder Software noch Codecs für Mac bereit, da Apple eine Software namens Quicktime Pro zur Verfügung stellt, mit der Sie die Filme bearbeiten können."
"Aber das funktioniert nicht!"


Wieder eine Pause.

"Hallo?? Sind Sie noch da?"
"Aber natürlich, Herr von Boedefeld."
"Und warum sagen Sie nichts?"
"Ich warte darauf, dass Sie mir eine Frage stellen, die in unseren Zuständigkeitsbereich fällt."
"Das IST ihr Zuständigkeitsbereich!"
"Nein."


Der BCCAfH vernahm heftiges Keuchen und fühlte sich spontan an die Szene aus "Mars attacks" erinnert, wo den Ausserirdischen die Köpfe explodierten. Sicherlich würde das bald auch diesem unglücklichen Wesen passieren.

"SIE SCHREIBEN HIER, DASS DIESE KAMERA UNTER MAC FUNKTIONIERT!"
"Das tut Sie doch auch, nach ihrer eigenen Aussage. Sie können doch Dateien übertragen, oder?"
"JA! ABER NICHT ABSPIELEN!"

Es war Zeit für den Todesstoss.

"Gut, Herr von Boedefeld. Sie klingen für mich wie jemand, der sich mit der Materie auskennt." (An dieser Stelle quetschte der BCCAfH seinen Aggressionsball so hart, dass er platzte)
"Die Kamera wird ja nach ihrer eigenen Aussage erkannt und überträgt Filme. Ist das soweit richtig?"
"JA! ABER..."
"Ja, ja, das sagten Sie bereits. Darf ich Sie bitte an dieser Stelle auf Seite 5 des Handbuchs verweisen, wo der Downloadlink unserer WINDOWS-Installationsdatei verlinkt ist, sowie auf Seite 84, wo ausdrücklich auf Quicktime Pro unter Mac verwiesen wird, ausserdem auf Seite 92, wo als Systemvoraussetzungen für den Webcambetrieb auf Windows 98, 2000 und XP verwiesen wird, jedoch NICHT auf Mac, und dann noch auf Seite 105, wo wir bei Problemen mit der Mac-Software auf Apple verweisen?"
"Aber es funktioniert nicht!"
"Herr von Boedefeld, da widersprechen Sie sich gerade selber. Sie können die Daten übertragen, was auch nicht weiter verwunderlich ist - da die Firewireschnittstelle, alias IEEE1394, alias iLink von Apple eingeführt wurde. Sie können diese Daten auch mit Quicktime bearbeiten, *wenn* Sie den richtigen Codec installiert haben - aber das muss ich ihnen als Experten ja nicht erzählen. Sollte ihnen dieser Codec also fehlen, wenden Sie sich bitte an Apple zwecks Support. Eventuell haben diese ja einen Pluginpack für Quicktime."
"Aber laut ihrer Werbung..." wimmerte Herr von Boedefeld.
"Laut unserer Werbung UND unseres Handbuches wird diese Kamera von Mac OSX erkannt. Das ist auch der Fall. Sie sagten selbst, die Daten können Sie übertragen. Bearbeiten können Sie diese mit einer Software, die von Apple bzw. Macintosh vertrieben wird. Bei Problemen mit dieser Software wenden Sie sich bitte an Apple. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun? Wir hätten da noch ein paar erotische Wallpaper von nackten Männerkörpern, speziell für Mac-User."


Klick.

Schweiss und Elektronik = Böse!


Okay, also laut einem unserer Kunden besteht hier Aufklärungsbedarf. Daher will ich gerne meiner heiligen Pflicht als Kämpfer für das Gute, das Gerechte, das Schöne und alle Flittchen und Greisen dieser Welt nachkommen und euch erleuchten.

Zuerst das Wichtigste: wenn in einem elektronischen Gerät Flüssigkeitsspuren diagnostiziert wurden, ist es mit der Garantie in aller Regel vorbei (Ausnahmen und Tauchcomputer bestätigen die Regel). Der Begriff "Flüssigkeit" wird hier über den Aggregatszustand definiert, nicht über die Menge. Einfache Faustregel: wenn sich ein Blatt Löschpapier beim Kontakt mit der verdächtigen Substanz verfärbt, hat man es höchstwahrscheinlich mit etwas (zumindest teilweise) flüssigem zu tun.

Noch ein wichtiges Detail: Feuchtigkeit und elektronische Geräte stehen sich in aller Regel feindlich gegenüber (gilt nicht für Aquarienpumpen). Diese Feindschaft wird in der Regel noch verstärkt, wenn durch Salze die elektrische Leitfähigkeit stark erhöht ist (Ausnahme: Meerwasseraquarienpumpen). Darum sollte man Sorge dafür tragen, dass elektronische Geräte möglichst nicht in Kontakt mit Flüssigkeiten kommen. Auch, wenn im Handbuch vielleicht nicht ausdrücklich steht "Bitte halten Sie den MP3-Player möglichst fern von ihrem Schweiss", sondern sich stattdessen ein Comicfigurplayer ängstlich vor einem Wassertropfen wegduckt, empfiehlt sich an dieser Stelle, das nicht als Freibrief für alle anderen Flüssigkeiten zu verstehen.

Fassen wir also zusammen:
1. Feuchtigkeit im MP3-Player ist Pfuibäh.
2. Körperschweiss zählt ebenfalls als Feuchtigkeit, auch wenn er nicht so konzentriert auftritt wie beispielsweise Badewasser in Badewannen. Das Argument greift daher nicht und ist auch Pfuibäh.
3. Auch wenn es vielleicht eine gute Idee wäre, sind die wenigsten MP3-Player mit dem Hintergedanken entwickelt worden, am Körper eines sotternden Joggers über Monate keine Feuchtigkeit aus der warmen, schwülen Umgebung aufzunehmen. Ausserdem ist Schweiss überraschenderweise eine sehr aggressive Substanz und daher gleich doppelt pfuibäh.
4. Klar war der Player teuer - darum sollte man entweder lieber ein wenig vorsichtiger sein als nötig, oder aus seinen Fehlern lernen.

Ich sehs schon kommen, bald schreiben wir hier in Deutschland in jedes Handbuch alles rein wie die Amis:
"Elektronisches Gerät! Bitte fernhalten von Wasser, Säften, Softdrinks, Körperflüssigkeiten, Säuren, Laugen, Alkoholika und anderen Erzeugnissen, deren Aggregatszustand zwischen fest und gasförmig angesiedelt ist*!"

* = gilt auch für türkische Dampfbäder.

Servicegedanke...

Manchen Leuten kann man es einfach nicht Recht machen. Zur Erklärung: wir geben für Kunden, deren Garantie bereits abgelaufen ist, dennoch (kostenpflichtige) Aufträge an unsere Subunternehmer weiter. Hat den Hintergedanken, dass wir es a) können und b) dem Kunden damit nach eventueller Wartezeit in unserer Warteschleife ein weiterer Anruf bei einer kostenpflichtigen Hotline mit erneuter Wartezeit erspart wird. Ausserdem können wir so prüfen, ob der Kunde schon alle für einen Auftrag nötigen Daten zusammen hat. Wir fungieren also als Vermittler, mehr nicht.

Nun beschwerte sich ein Kunde über die Höhe der Rechnung, wenn er vorher gewusst hätte wie teuer das wird und so weiter. Wir sollten da mal mit unserem Subunternehmer reden, ob man da nicht was drehen könnte.

Meine Erklärungsversuche, dass wir nicht sein Vertragspartner wären, waren ziemlich fruchtlos. Also habe ich irgendwann aufgegeben und ihm einfach klipp und klar mitgeteilt, dass wir nicht mit unserem Subunternehmer über die Rechnung nachverhandeln würden, er aber gerne die Telefonnummer haben könne um das mit denen auszudiskutieren.

Wollte er nicht. Stattdessen will er jetzt zur Verbraucherberatung (gähn), ein paar Zeitschriften anschreiben (gähn²) und rechtliche Schritte prüfen (Kiefersperre-gähn).

Mittwoch, Mai 02, 2007

Drohmail

Mail eines Kunden, selbsterklärend:

mein kundennummer: XYZ
mir reicht es jetz ich war lang genug ruhig sie wollten mein handyrechnung gesehen und haben sie bekommen sie wollten andere rechnung sehen kann ich aber nicht besorgen weil nicht mein telefon sondern telefonzelle! ich fordere jetz bis zu $Datum das sie mir alles erstatten das sind 14,89 euro handy und 6 euro telefonzelle!
ich hab extra telefonzelle gemacht weil ich kosten sparen wollte das sollte auch für sie gut sein also verstehe ich nicht wieso sie sich so streuben jetzt auch gut zu mir zu sein!
also zahlen sie jetzt 20 euro ich bin nicht pinkelig ich erlasse ihnen die 89 cent auf meine konto konto ist $Kontodaten sonst geht mein anwalt zu computer bild und bizz und ich poste überall in dem internet das ihr wegen 6 euro extra nachweis von einer telfonzelle haben wollt DABEI KRIEGT MAN KEINE NACHWEIS VON TELEFONZELLE!!!!!
sie haben zeit bis $Datum sonst mach ich ernst ok sie haben es in der hand!

Dienstag, Mai 01, 2007

CCA ist...

CCA ist...

Der CCA ist immer der Gute.
Die CCA ist der wichtigste öffentliche Betreiber von privaten Gefängnissen in den USA
CCA ist ein elektrischer Leiter
CCA ist eine Spezifikation für ein Komponentenmodell
Der CCA ist die Basis für die weiterführende Zertifizierung zum Citrix Certified Enterprise Administrator
CCA ist Kult Beatles
CCA ist führender Anbieter von Cheerleading Equipment in Deutschland
Das CCA ist als gemeinnütziger Verein kirchlich frei von Staat und Landeskirche und auch keinem freikirchlichem Bund angeschlossen.

mehr...

Montag, April 30, 2007

Neue Kabelart entdeckt

Ruhrgebiet (CCA)

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen kolportiert wurde, hat der berühmte Wissenschaftler Herr von Boedefeld eine neue Kabelart entwickelt.
Es handelt sich hierbei um "ein Kabel, das um die Ecke geht".
Die Markteinführung ist für Herbst 2007 geplant, Verkaufspreise stehen noch nicht fest.

Samstag, April 28, 2007

BCCAfH - Episode 6

"Wer zur Hölle bist DU denn?", fragte der BCCAfH ungläubig. Gerade erst hatte er seine heilige Mittagspause beendet, und nun fand er diese kleine, bebrillte, graue Büromaus auf seinem Platz vor.
Nicht, dass der BCCAfH generell etwas gegen Büromäuse hätte, im Gegenteil. Am liebsten mochte er- natürlich - die schnurlose Variante. Mit der entsprechenden Oberweite, einem hübschen Hintern und der ausgewogenen Mischung von Zickigkeit und Willigkeit waren Büromäuse sein liebstes Hobby.

"Hi, ich bin Olga. Ich soll mal bei Dir reinhören, ich fange hier neu an."
Der BCCAfH setzte sein gehässigstes Grinsen auf.
"Olga? Von der Wolga? Sekunde, irgendwo hab ich noch eine Banane..."

"Danke, sehr freundlich. Aber ich steh nicht auf Babybananen. Da muss schon ordentlich was dran sein."
Der BCCAfH stutzte, während die Büromaus ihn weiterhin freundlich anlächelte.
"Okaaaay. Dann lass uns mal loslegen, Olga."
Das war wirklich nicht übel. Normalerweise hatte der BCCAfH bisher noch jeden Anfänger innerhalb der ersten 30 Sekunden dazu anregen können, sich jemand anderes zum Belästigen zu suchen. Aber noch war der Arbeitstag ja nicht vorbei...
Das Telefon klingelte- ausnahmsweise war das mal gut. Da konnte der BCCAfH der kleinen Büromaus gleich mal zeigen, wo der Frosch die Locken hat...
"Pizzaserrrvice Antonio, Antonio an Apparat, was möschte Sie beschtelle?" säuselte der BCCAfH ins Telefon.
"Ähhh.... Verzeihung! Verwählt!"
Die Büromaus verzog keine Miene.
"WAS?" fragte der BCCAfH.
"Nun ja, nichts. Aber nach den Warnungen habe ich mir mehr erwartet. Doch bellende Hunde beissen wohl wirklich nicht, nur der Atem riecht unangenehm."
Abgesehen von den Mordgedanken, die langsam in ihm aufstiegen, konnte der BCCAfH nicht umhin, dieser kleinen Babybananenschlampe (Bananen? Hatten die im Osten doch gar nicht!) langsam einen gewissen Respekt entgegenzubringen. Diese Art Respekt, die man vor ekligen, haarigen Tieren hat, bevor man sie aus ebenso respektvoller Entfernung mit einem präzise geworfenen 5.25"-Doppel-Floppylaufwerk eines Commodore PET zerquetscht.
Der BCCAfH bemühte sich, nicht den entsprechenden Gesichtsausdruck zu zeigen.
"Soso. Eilt mir mein Ruf also bis in Stalins Gulags voraus."
"Dazu kann ich nichts sagen. Denkbar wäre es, der Mensch liest gern von Leidensgenossen."
Noch bevor der BCCAfH erfolgreich die Umgebung nach Zeugen absuchen konnte (eine Standard-Vorsichtsmassnahme, bevor er das abisolierte Stromkabel einsetzte), klingelte leider das Telefon.
"BCCAfH, von der Firma wo Sie ihr Gelumpe kaufen, was geht jetzt schon wieder nicht?"
"Ääähhh... tutmirjaleidwennichstöre, aber ich wollte nur mal fragen - das beigelegte Kabel zu meinem Laptopnetzgerät ist zu kurz, haben Sie da ein längeres? Ich würde das dann gerne kaufen."
"Verlängerungskabel? Ach was, brauchen Sie nicht. Wie lang ist die Entfernung denn? Was fehlt?"
"Naja, so vielleicht 50 cm..."
"Dafür brauchen Sie doch kein längeres Kabel. Nehmen Sie einfach etwas abisolierten Draht zur Verlängerung. Aber erden Sie sich um Gottes Willen vorher! Beide Drähte in die Hände, mit nem nackten Fuss an etwas metallisches und dann die Verbindung herstellen! Verstanden?"
"Äh... ja... und das klappt?"
"TODSICHER!"
Genüsslich grinsend musterte der BCCAfH die Büromaus, die weiterhin keine Miene verzog.
"Ganz nett." sagte Sie.
"Na fein, Fräulein von und zu Ostpreussen. Den nächsten Call machst Du. Scheinbar weisst Du ja schon alles." schnaubte er.
Das Telefon klingelte erneut.
"Herzlich willkommen, mein Name ist Olga, was kann ich für Sie tun?" säuselte die Büromaus ins Telefon.
"Ähhh, jaaaa, also schönen Tag erstmal... ich hab da ein Problem mit meinem Pay TV... ich wollte da einen Film schauen, aber angeblich ist meine Karte nicht freigeschaltet."
"Oh, überhaupt kein Problem. Bitte warten Sie einen Moment, ich verbinde."
Der BCCAfH bekam Stielaugen.
"Verbinden? Bist du bescheuert? Der soll sich an seinen Anbieter wenden und dort in der Warteschleife verrecke..."
"Psssscht! Abwarten!"
Nach einigen Sekunden nahm die Büromaus das Gespräch wieder aus der Parkposition.
"Hallo, hier ist die Bestellabteilung, mein Name ist Önürüsstüklü."
"Oh, hallo... wie war ihr Name gleich?"
"Önörüüüstükülü."
"Das habe ich nicht ganz verstanden...?"
"Ünörüstükülö."
"Äh..."
"Nennen Sie mich doch einfach Aische. Was kann ich denn für Sie tun?"
"Ich würde gerne ein Zusatzpaket abschliessen."
"Gerne doch. Haben Sie bitte ihre Kreditkartendaten zur Hand?"
Dem BCCAfH quollen die Augen aus dem Kopf. Würde Sie etwa...?
Sie würde nicht nur, Sie tat es.
"Vielen Dank für ihren Anruf, in etwa 24 Stunden ist ihre Freischaltung erweitert."
Der BCCAfH bemühte sich, einen neutralen Gesichtsausdruck zu wahren.
"Und jetzt?" fragte er.
"Nun, und jetzt geh ich ein wenig shoppen!" strahlte Sie ihn an.
"Dir ist klar, dass das kriminell ist?"
"Wen störts? Der wird sich höchstens bei seinem Anbieter über eine Frau Aische Örübülököülü-was-weiss-ich-wie-die-hiess beschweren."
"Öhm... ja... also..."
"Guuuuuuck mal, hieeeer! IBM-Thinkpads im Sonderangebot... willst Du auch einen?"
Der BCCAfH atmete tief ein.
"Willst Du mich heiraten, Olga?"
Sie musterte ihn freundlich lächelnd.
"Hast Du denn mehr als eine Babybanane zu bieten?"

Freitag, April 27, 2007

Faxen dicke!

Ärgerlich: Wenn man mehrmals an unsere RMA-Abteilung faxt und keine Antwort erhaelt.
Nervig: Wenn auf Rückfrage mitgeteilt wird, die RMA hätte nichts erhalten.
Vermutlich erleichternd: wenn man daraufhin den nächstbesten Agenten erstmal richtig anpampt.
Hilfreich: Wenn CCA das Fax erneut anfordert, um es direkt aus dem Hotline-Faxordner zu ziehen und an RMA weiterzuleiten.
Herrisch: Wenn man nicht nur wie verlangt kurz Bescheid sagt, sondern auch direkt einen Rückruf verlangt.
Dämlich: Wenn dann beim Händler keiner ans Telefon geht.

Unbezahlbar: das Faxprotokoll.


[Der folgende Fehler oder Warnhinweis trat beim Empfang der Nachricht auf: 3314/Gegenstelle hat aufgelegt (3314)]

Mittwoch, April 25, 2007

Kundenfrust

Die Frau Schnatterliese lässt hier ihren Frust über Hotlines ab.
Hab ich prinzipiell Verständnis für, schliesslich arbeiten an Hotlines auch nur Menschen - und die sind mal mehr, mal weniger gut geschult. Da kann man sich auch mal ärgern.
Zu einigen Dingen habe ich allerdings Anmerkungen zu machen:

euer job ist nicht, mich (oder jeden anderen anrufer, hilfe- und unterstützung suchenden) in einer art kennenlernphase mit der euch vorgeschalteten spracherkennungssoftware minutenlang an den rand einer nerven- oder wahlweise finanzkrise zu manövrieren,

Stimmt, das ist nicht unser Job. Das haben wir uns auch gar nicht einfallen lassen. Dafür darfst Du unseren Chefs danken, die damit "Das Fräulein vom Amt" wegrationalisieren und Arbeitsabläufe optimieren wollen, alles im Namen des Profits. Es gibt positive Gegenbeispiele: Bei O2 beispielsweise reicht ein in die Warteschleife geschleudertes "Agent", um sofort mit einem Menschen aus Fleisch und Blut verbunden zu werden. Unser Arbeitgeber hat auch erkannt, dass 120 Sekunden Auswahlmenü etwas arg sind, insbesondere wenn nur Tonwahl akzeptiert wird. Darum haben wir bald nur noch 2 Auswahlmöglichkeiten und eine "Vorstufe", in der jeder landet, der nichts auswählt / wo keine gültige Auswahl registriert wird, und von wo dann zum richtigen Ansprechpartner durchgestellt wird. Ich freu mich drauf, ehrlich.
dass eure arbeits-, öffnungs- oder telefonzeiten zudem noch begrenzter sind, als die meiner gynäkologin, meines tierarztes und meiner bank, setzt dem ganzen ein nettes krönchen auf.

Keine Ahnung welche Hotlines Du ansprichst. *Wir* arbeiten - je nach Bereich - von 8-20, im Pay-TV und Handy-Support sogar von 8-23 Uhr. Letzteres 7 Tage die Woche, sogar an Weihnachten und Silvester. Dein Gynäkologe auch? Zudem *muss* dein Gynäkologe sicherlich weniger Frauen pro Stunde / Arbeitstag durchschleusen als wir. Oder riskiert der seinen Job, wenn er weniger als 6 Frauen pro Stunde auf den Stuhl hievt?
einen gesonderten gruß an all die support-hotlines, die bereits im vorfeld darauf verweisen, dass sie mir, dem anrufer, trotzdem sie kostenpflichtig sind,

Kostenpflichtig, nun ja - wieder weiss ich nicht, welche Hotlines mit welchen Kosten Du ansprichst. Ich koste meinen Arbeitgeber brutto circa 9,50 Euro pro Stunde. Geteilt durch 60 bleibt eine negative Differenz von 1 Cent zum Minutenpreis (14 Cent), von welchem die Telekom sich noch was abzwackt. Nicht die Welt, allerdings kommen zu den Lohn(-neben)kosten ja noch Miete, Nebenkosten, Betriebskosten, Materialaufwand, yadda yadda yadda. Zurückrufen tun wir übrigens auch - da zahlen die Kunden gar nichts, das kostet alleine "unser" Geld.
Sicher bleibt unterm Strich für meinen Arbeitgeber was hängen, *muss* ja auch, aber den Gewinn kriegt er über unseren Auftraggeber, *nicht* von den 14 Cent pro Minute.
nur maximal drei minuten der supportmitarbeitertelefonzeit gewähren,

Unsere Vorgabe sind 4,5 Minuten pro Gespräch - im Durchschnitt allerdings, Zwangstrennung gibt es bei uns nicht. Womit wir wieder beim Gynäkologen wären, der allerdings bei dauernder Überschreitung dieser Zeitvorgabe keine Angst vor Arbeitslosigkeit haben muss.
2 minuten dieser zeit verdaddelt ihr mit der aufnahme von personenbezogenen daten und der vergabe von immer neuen kundennummern,

Natürlich sollte jeder Kunde nur *eine* Kundennummer haben, keine Frage. Aber was würde dich mehr nerven, wenn wir nicht wenigstens diese anlegen würden - die 2 Minuten zum Anlegen deines Datensatzes und Protokollierung des Gesprächs, oder jedesmal alles von vorne erzählen zu müssen?
Bestimmt gibt es dumme CCAs, die nicht nach der Kundennummer fragen. Aber viel öfter erlebe ich persönlich es, dass Mitarbeiter von Blödmärkten "keine Kundennummer haben", und bei der Suche via Telefonnummer finde ich plötzlich 2 Dutzend (!) Kundennummern.
geholfen hab ich mir übrigens selber,

*Sarkasmus* Sehr gut - warum nicht gleich so? */Sarkasmus*
Ernsthaft, ich weiss ja nicht was dir nun genau passiert ist. Würde mich aber mal interessieren, dann könnte man mal einen Dialog zwischen "enttäuschter Kundin" und "frustriertem CCA" führen. Wäre das nicht interessant?

Ich warte auf deine Antwort ;)

Artikulation

Ich weiss nicht genau, seit wann wir ein Buchstabieralphabet haben - seit Einführung der fernmündlichen Übertragung vielleicht? Oder doch schon länger?
Naja, jedenfalls erfüllt es seinen Zweck sehr gut. Gerade bei etwas dumpfen Verbindungen oder nuschelnden Menschen ist es sehr praktisch, wenn man nicht mehrmals nachfragen muss. Leider hat sich das noch nicht überall rumgesprochen.

CCA: "...und jetzt bitte die Seriennummer."
FvB: "Zwölf, Tseehm, Iks..."
CCA: "Verzeihung, meinten Sie mit Tseehm Eins und Null, oder Ce wie Cäsar?"
FvB: "Zehn!"
CCA: *nachhak* "Also Eins und Null?"
FvB: "Sagte ich doch."
CCA: "Entschuldigen Sie, die Verbindung ist nicht so gut."

... oder Du musst mal die Kieselsteine ausm Mund nehmen, das klappt nur bei griechischen Rednern...
FvB: "Sechsundzwanzig, Üpsilon..."
CCA: "Zwo, Sechs, Üpsilon..."
FvB: *ungeduldig* "Nein, Seeechs und Zwaaanzig! Und dann Üpsilon!"
CCA: "Ach so. Könnten Sie dann bitte jede Zahl einzeln ansagen?"
FvB: "Das war doch einzeln?! Eine Sechs und eine Zwanzig!"
CCA: "Mhhmmm."
FvB: "Also: Sechs, Zwei, Null, Üpsilon, Efs,..."
CCA: "Eff wie Friedrich oder Es wie Siegfried?"
FvB: "Efs!"
CCA: *rat* "Also Friedrich?"
FvB: "Nein, Efs! Wie in.... Siegrun!"
CCA: "Alles klar. Wie ich erwähnte, die Verbindung ist schlecht. Könnten Sie bitte auch weiterhin Namen statt Buchstaben verwenden?"

...hoffentlich gehörst Du einer Religion an, die CCAs quälen mit der Hölle bestraft...
FvB: *hörbar genervt und extrem betont, wie zu einem Kleinkind*
"Siegrun, Konrad, Neun, blabla"

Klicks... Seriennummer falsch. Zumindest höchstwahrscheinlich. 1994 gabs dieses Modell sicher noch nicht.

CCA: "Irgendwo hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ich wiederhole: (...), Ka wie Kurt, Neu..."
FvB: "NEIN! Nicht Ka wie Konrad! Ce wie Conrad! Sagen Sie, wie lange soll das hier noch dauern? Ihre Hotline ist schliesslich nicht gerade billig!"
CCA: *Aggressions-Knautschball malträtier*

Dienstag, April 24, 2007

Ach soooo!

Vorgeschichte: die Kundin hatte Probleme mit der Übertragung von Filmen Camcorder --> PC.
Also wurde die Kundin zuerst gefragt, welches Kabel Sie denn verwendet. Die Antwort ist super - sachlich sicher korrekt, aber komplett nutzlos:

es ist ein kabel,welches mir von saturn emfpohlen wurde

Und das sind dann die Leute, die sich beschweren wenn ständig nachgehakt wird...

Montag, April 23, 2007

Werbung

So, das schlimmste ist überstanden. Und direkt zum Wiedereinstieg was niedliches:

[...] Statte einer Hülle fand ich einen Werbespot bei dem der MP3 Player runter
fiel und auch noch jemand drauf sprang ohne das was passierte. Und es kam noch
besser, sogar ein Auto kann über den MP3-Player fahren. Nun dachte ich wenn das
Geräte so stabil ist reicht es ja wenn du ihn in eine Stofftasche packst. So
habe ich ihn dann in meine Jackentasche gesteckt und ich kann nicht ausschließen
dass ich irgendwo gegen was gestoßen wäre, aber ein Auto ist sicher nicht über
mich gefahren, dass hätte ich ja gemerkt. Nun ist das Display gerissen und ich
kann nichts mehr darauf sehen und ich ärgere mich der Werbung geglaubt und nicht
doch eine Schutzhülle gekauft zu haben.
[...]


NACHTRAG:
Mittlerweile habe ich das ominöse Video gefunden.
Und es ist ein Privatvideo, kein Werbespot.

Dienstag, April 17, 2007

Virulent

Ja, der CCA ist ansteckend und soll zu Hause bleiben. Könnte länger dauern. Vielleicht lass ich zwischendurch mal was von mir hören, neue Geschichten wirds vorerst nicht geben.
So, und jetzt entdecke ich den Junkie in mir.

Sonntag, April 15, 2007

Alt, aber gut



Gerade durch Zufall einen uralten Beitrag von mir auf dem gulli:board wiedergefunden. Da es um Hilfe und Support geht poste ich es einfach mal hier...

Meine Theorie...

...dass Kunden einem gar nicht richtig zuhören wurde bestätigt.
Von 4 Kunden hat kein einziger nachgefragt, ob er jetzt wirklich mit Lara Croft redet.
P.S.:
Grobi hat auch jeder akzeptiert. Mal gucken, welche Namen ich noch so unterbringen kann.

Garantie versus Gewährleistung

Es ist immer wieder faszinierend, wie viele Kunden Garantie mit Gewährleistung verwechseln.
Heute möchte ich allen genervten Kunden mal einen wertvollen Tip geben:
Beruft euch nicht auf die Garantie. Lasst euch nicht von eurem Händler mit der Hotlinenummer des Herstellers abspeisen.
Ich erlebe das jeden Tag - Kunde ruft an:
"Ja, hallo, mein Gerät X hat Y, und der Händler Z hat mir ihre Nummer gegeben!"
Natürlich hat der Händler ein Recht auf Nachbesserung. Natürlich erledigt das in der Regel der Hersteller im Rahmen der Garantiebedingungen.
ABER: wenn ihr euch ab dann nur noch an den Hersteller haltet, begebt ihr euch in die schwächere Position.
Jeder Hersteller kann seine Garantiebedingungen frei definieren. Das ist wirklich so, fragt euren Anwalt. Der Händler hat diese Freiheiten nicht - die Gewährleistung ist gesetzlich geregelt.
Wenn ihr also Druck machen wollt, macht den bei eurem Händler. Zumindest innerhalb der ersten 6 Monate nach Kauf. (Warum 6 Monate? Google hilft!)
Ihr habt euren Kaufvertrag mit dem Händler abgeschlossen, nicht mit dem Hersteller. Daher ist der Händler auch euer Schuldner.
Und jetzt klingts gemein, aber es ist nicht so gemeint:
Ihr seid für den Hersteller das schwarze unterm Fingernagel. Warum?
Klar habt ihr irgendwas irgendwo gekauft. Aber da war für den Hersteller die Geschichte schon längst erledigt.
Der Hersteller verkauft 123.456.789 Geräte an den Zentraleinkauf vom Blödmarkt. So, Angelegenheit erledigt - soll doch der Blödmarkt schauen, wie er die Geräte los wird.
Daraus folgt:
Wenn ihr Druck beim Hersteller macht ist ihm das ziemlich egal. Er hat sein Geld längst gemacht. Und die Garantiebedingungen hat er sich selber zurecht gezimmert.
Wenn ihr aber Druck beim Händler macht, Fristen setzt und mit Rücktritt droht, sieht der Händler seinen Gewinn flöten gehen.
Also macht der Händler Druck beim Hersteller. Und beim Blödmarkt wird irgendwann auch der Hersteller nervös, wenn der Druck hoch genug wird.
Und erst dann ändert sich vielleicht irgendwann mal was.

Samstag, April 14, 2007

Langeweile...

Eigentlich will ich mich ja nicht beschweren. Zwar darf ich bis zum naechsten Wochenende durcharbeiten, aber immerhin ist nichts los.
Was bei dem Wetter auch nicht verwundert... lieber wäre ich jetzt im Biergarten, wie unsere Kunden auch.
Naja, man richtets sich halt moeglichst gemütlich ein:
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Donnerstag, April 12, 2007

Kabelwackler

CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "Ja, Tag. Ich brauche einen Techniker."
CCA: "Okay. Wieso brauchen Sie denn einen Techniker?"
HvB: "Also, mein Fernseher fällt immer aus wenn ich am Stecker wackele."
CCA: "Äh... meinen Sie das nicht vielleicht umgekehrt? Dass der Fernseher nur geht, wenn Sie am Stecker wackeln?"
HvB: "Nein, ich meine das schon so, wie ich es gesagt habe."
CCA: "Das heisst, wenn Sie nicht am Stecker wackeln bleibt er an?"
HvB: "Genau!"
CCA: "Nur damit ich alles richtig verstanden habe - wenn der Fernseher einfach so da steht, funktioniert alles einwandfrei. Wenn Sie aber am Stecker auf der Rückseite wackeln, dann fällt er aus?"
HvB: "Sag ich doch die ganze Zeit! Wann kann denn da mal einer kommen?"


Es wurde ein LANGES Gespräch.

Mittwoch, April 11, 2007

Vorm Bettchen...

...wollte ich nur melden, dass jetzt wohl auch Trackbacks gehen. Sollten. Könnten.
Herrjeh, probierts einfach mal aus. Ich weiss doch auch nicht...

Lüüüügner!

Bin sehr enntäuscht von $Firma.Als ich vor ca.6 Monaten nach dem Nachfolger von der $Modellname angefragt habe,wurde ihrerseits bestritten daß ein Nachfolger in absehbarer Zeit kommen soll.Jetzt soll demnächst schon die $neues_Modell auf den Markt kommen.Hat $Firma es nötig langjährige Kunden anzulügen??
Ich habe 2 $Firma DVD Player,einen $Firma DVD Recorder und einen $Fernseher von $Firma in meinem Besitz.Das waren jetzt ganz sicher die letzten $Firma Produkte die ich mir gekauft habe.Werde mir jetzt Produkte eines Herstellers kaufen der von seinen Kunden noch etwas hält.Nie wieder $Firma!!!!Werde auch in einschlägigen Internetforen auf diesen Sachverhalt hinweisen.

Geeeenaauuuu. Poste das mal in allen Foren. Innerhalb von 6 Monaten kann sich die Informationslage ja nicht ändern. Wir wissen ALLES mindestens ein Jahr später früher.

Bei einem hatte ich übrigens damals Recht:
Den Katalog für Frühjahr 2007 habe ich - privat - letzte Woche per Post erhalten.
Die offizielle Kataloglieferung an meinen Arbeitgeber wurde damit immerhin nur um zwei Tage geschlagen.

Dienstag, April 10, 2007

Ganz verschwitzt.

1 Jahr und 6 Tage Milchwahnsinn.

446 Beiträge.
Laut Statcounter.com 262.859 Seitenzugriffe, 185.102 Besucher.
Laut Blogcounter.de 191.167 Seitenaufrufe, 123.935 Besucher.
Laut Technorati.com Rang 29,461 (349 Links von 132 Blogs)

Unzählbar: die Erleichterung, hier alles loszuwerden.

Mal schauen wie lange das noch dauert :) Danke für eure Treue.

Krass deutsch

ich ba das mal extrem geile $Modell1 und das ding funzt perfeckt.getz hab ich bei euch auffe hompätsch das $Modell2 gesehn und muss sagen das das ja mal völlig verschärft aussieht.RESPEKT!!! jetz aber ma butter bei die fische:ich hab nicht so viel kohle und auch erst vor kurzem mein vertrach für dat $Modell1 abgeschlossen. hapt ihr vieleicht ein umbaukit das das $Modell1 wie $Modell2 aussehen tut?weil dat währ dann ja nich so teua und ich könnt vor meinen kolegen ganz gut dastehn wenn meins aussieht wie das neue teil.vileicht hapt ihr ja ein kaputtes aus ner reperatuhr und braucht das nicht mehr.ich würd datt sofort nehemen und mir das auch selba zurechtfummeln,sodas das $Modell1 in das andre geheuse passt.haut rein und weita so

Freitag, April 06, 2007

Herr Gummifuss

Wir haben da einen Kunden, der heisst bei uns intern nur noch "Herr Gummifuss".

Warum? Nun, besagter Kunde hatte einen Fernseher zur Reparatur. Bei Auslieferung unterzeichnete er auch, dass er den Fernseher vollständig und unbeschädigt erhalten habe.
Später fiel ihm dann auf, dass unter dem Standfuss einige Gumminippel fehlten, die den Fernseher am Verrutschen hindern sollen. Dadurch stand der TV angeblich schief.
Also schlug er bei uns auf, wir beauftragten die Werkstatt mit der Zusendung einiger Gumminippel und betrachteten die Sache als erledigt. Peanuts, da nehmen wir es auch mit der Unterzeichung des Übergabeprotokolls nicht so genau.

Irgendwann rief der Herr von Boedefeld wieder an, nachdem er mit der Werkstatt gesprochen hatte, die sich aber weigerten, einen Techniker zu schicken der die Gumminippel anbringt.

Einige Diskussionen und Tage später sah er es dann auch ein, dass ein Technikereinsatz zu diesem Zweck *leicht* übertrieben wäre.
Wieder etwas später rief er erneut an, und beklagte sich, die Gumminippel seien nicht angekommen.
In der Werkstatt wollten allerdings 5 Leute bezeugen, dass er bei einem Anruf den Satz gebraucht habe "Schön, die Nippel sind jetzt da. Jetzt brauche ich nur noch einen Techniker."
Normalerweise wäre das wohl auch kein Problem - Pfennigartikel. Nur machte sich besagter Herr durch sein Auftreten von Anfang an keine Freunde, um es mal diplomatisch auszudrücken.

Egal was nun stimmt - das Ende vom Lied:

Die Werkstatt weigert sich, erneut Gumminippel zu verschicken. Wir halten uns ab jetzt vornehm raus. Persönlich würde ich sagen: Schickt dem Kerl verdammt noch mal einen Karton mit 50 vollständigen Sätzen Klebenippeln. Oder eine grosse Gummimatte mit Schablone und Cutter. Mit einem Brief, in dem wir tausend Mal bedauern wie das gelaufen ist. Und wir nicht nur hoffen, dass so etwas nie wieder vorkommt, sondern uns JETZT sogar ganz sicher sind, dass sowas nie wieder vorkommt.
Ich schweife ab - wir halten uns also raus, und die Werkstatt hat die Schnauze voll.
Und der Herr von Boedefeld will jetzt die Werkstatt mit seinem Anwalt verklagen.
Wegen zwei Gumminippeln.

2 Gumminippel: maximal 5 Euro im Baumarkt. Inklusive Sprit und Tüte.
Gespräche mit der Hotline und der Werkstatt: vermutlich an die 10 Euro.
Anwalts- und Gerichtskosten: steht noch aus.

Das Gefühl, es irgendwem jetzt richtig zu zeigen: vermutlich unbezahlbar.

Donnerstag, April 05, 2007

Prinzipien

*tuuut... tuuut*


HvB: "Ja, bitte?"
CCA: "*Begrüssungstext*, es geht um ihr Fax. Wir hatten Sie ja gebeten, uns einen Kulanzantrag zu senden, weil Sie einen Technikereinsatz zwecks Firmwareupdate wünschen."
HvB: "Richtig!"
CCA: "Nun, wie Sie hier schreiben, sehen Sie das nicht ein. Ohne Kulanzantrag können wir allerdings keine Kulanz gewähren."
HvB: "Nun, wie ich auch geschrieben habe, ist auf dem Gerät noch Garantie."
CCA: "Tut mir leid, aber das ist nicht ganz korrekt. Die Garantie für ihr ursprüngliches Gerät lief laut Kaufdatum am $Datum ab. Auf das Austauschgerät haben Sie somit keine Garantie mehr."
HvB: "Stimmt nicht! Ich habe mich da über die rechtliche Lage informiert. Die 2 Jahre fangen durch den Austausch wieder neu an!"
CCA: "Herr von Boedefeld, ich bin kein Anwalt. Aber meine Firma vertritt da eine andere Ansicht. Wie dem auch sei, wenn Sie uns diesen Antrag schicken, würden wir das auf jeden Fall wohlwollend prüfen. Aber mit jedem Tag, den wir warten, wird die Chance etwas kleiner. Bitte schicken Sie uns doch den Antrag einfach."


Herrjeh... schick doch einfach diesen blöden Kulanzantrag.

HvB: "Nein, das werde ich nicht tun! Nachher legen Sie mir das dann so aus, dass ich ihre Aussage akzeptiere und auf meine Garantie verzichte!"
CCA: "Dann können wir aber keine Kulanz gewähren und ihnen den Techniker schicken."
HvB: "Dann verklage ich Sie eben!!!11einself"


Okay, hol tiiiief Luft CCA. Du könntest abgehört werden.... aaarrrrrgh! Es ist einfach zu stark.

CCA: "Also Herr von Boedefeld, jetzt mal unter uns, nicht von Hersteller zu Kunde. Denken Sie doch bitte einmal drüber nach, worum wir uns hier streiten. Sie hätten in der Zwischenzeit locker einen Vierzeiler aufgesetzt und für 14 Cent an uns durchgefaxt. Ich hätte das Ding direkt rausgezogen und weitergereicht an die zuständigen Kollegen. Stattdessen möchten Sie jetzt einen Anwalt beauftragen, der für einen Beratungstermin bereits 50 Euro nimmt - und da haben Sie gerade erst die Türklinke anfassen dürfen. Ist das wirklich nötig?"
HvB: "Hier geht es ums PRINZIP!"

Mittwoch, April 04, 2007

DBDDHKP

Doof bleibt doof...

Heute durfte ich mich mit einer Kundin unterhalten, die das Austauschgerät für ihren 2 Jahre alten Plasma nicht mochte. Kurz vor Ende der Garantiezeit defekt, Reparatur nicht moeglich... naja, egal.
Jedenfalls bekam die Kundin ein niegelnagelneues Exemplar unseres Flaggschiffes im Plasmabereich - 2 HDMI statt 1 DVI wie bei ihrem Alten, Kartenleser und USB-Anschluss, spezielle Entspiegelungsbeschichtung, höhere Auflösung und insgesamt einfach weiter entwickelt.
War aber nicht genehm. Warum?

Ihr altes Gerät war silber, das neue ist schwarz.

Manchmal möchte ich solchen Leuten kommentarlos ein Paket mit 3 Blatt Sandpapier unterschiedlicher Körnung und zwei Dosen Sprühlack zusenden...

Dienstag, April 03, 2007

Zwergenaufstand

Vorausgegangen war eine Fehlermeldung, worauf der Kunde von mir die Antwort bekam, sein Gerät an die Adresse unserer Werkstatt einzusenden. 14 Tage später schreibt er uns wie folgt an:

ich hatte vor 2 Wochen meinen Defekten MP3 Player den ich
bei $Irgendwer gewonnen habe an folgende Adresse gesannt. (Auf meine
KOSTEN!!!)

$Adresse unserer Zentrale

Wo ist der Ersatz??
Wo ist der MP3 Player??
Wann bekomme ich einen
neuen zurück???
Wie lange soll ich noch warten???
Das Ding hat gerade mal
2 mal funktioniert!

Tja, knapp daneben ist auch vorbei. Also dem Kunden dies mitgeteilt.
Die von ihnen genutzte Adresse ist nicht korrekt. Es handelt sich um die Verwaltung in $Stadt, nicht um unsere Werkstatt.
Alle an $Verwaltung geschickten Geraete werden gesammelt und per Hauspost an $Werkstatt zugestellt.
Dadurch verlaengert sich leider die Bearbeitung.

Eigentlich sollte hier Schluss sein. Jeder macht mal Fehler, mit solchen Fehlern rechnen wir und bügeln die dann aus. Dumm gelaufen, Schwamm drüber? Neeeeee.
Guten Tag Herr CCA,

so dann habe ich eben mal in dem von ihnen genannten Sitz in $Werkstattstadt angerufen. Dort ist noch nichts eingetroffen! Sie haben mir auch keine Angaben gemacht wo sich das Packet befindet und wie lange es in $Verwaltungsstadt gelagert wird. Da ihr Konzern ja bereits im Besitz dieses defekten Gerätes ist und eine Kopie des Gewinnausschreibens mit Unterschrift vorliegt, können sie den Ersatz schon los senden. Es ist eine absolute Frechheit Kunden über einen solchen Zeitraum warten zu lassen 'ganz ohne eine Information wie der stand ist!!!' Ich denke das im heutigen Zeitalter der technischen Kommunikation es wohl möglich ist kurz anzurufen oder eine email zu schreiben!

Zu dem hätte ich gerne meine Versandkosten von 2,60 die ich aufbringen musste zurück!

Also wären sie so freundlich mir mit zu teilen wie lange das Packet in
$Verwaltungsstadt gelagert wird und wie viel Wochen es noch dauern soll bis ich
mein MP3-Player ersetzt zurück bekomme???

Schlechter Mensch

Ich bin ein schlechter Mensch...

Troubleshooting bei einem Kühlschrank, CCA versucht das Modell herauszufinden. Ältere Dame, das Gespräch zieht sich schon eine Weile ergebnislos hin.

[...]
FvB: "...das ist ein Kühlschrank."
CCA. "Ja, davon bin ich ausgegangen nachdem Sie erwähnten, dass die Kühlung ausgefallen ist."

Montag, April 02, 2007

CCA ist verliebt


...und zwar in dieses hübsche Ding da rechts.
GPS, WLAN, Touchscreen und und und.
Wie konnte ich nur ohne dich leben.... komm kuscheln!

Freitag, März 30, 2007

Verarsche?

Kundenmail:

Sehr geehrte Damen und Herren,
vor ein paar Tagen wurde mit ein MP3 Player $Modell geschenkt . Vorab wurde dieser neu gekauft ,im $Blödmarkt.
Beim Ausprobieren happert es schon an derPassform der Kopfhörer,diese Endungen passen nicht in meine Ohrmuschel.
Ich erwarte ihre Stellungnahme!

Sehr geehrte Frau von Boedefeld,
Es geht auf Ostern zu, die Ohren werden grösser.
Bei Ohren handelt es sich um ein Naturprodukt, welches in seinen Spezifikationen leider keiner Industrienorm unterliegt.
Bitte reinigen Sie ihre Ohren, falls die Kopfhoerer zu klein sind, oder reinigen Sie sie nie wieder, wenn die Kopfhoerer zu gross sind.
Wir empfehlen ihnen die Anschaffung neuer Kopfhoerer, die ihrer individuellen Disposition Rechnung tragen.

Bloghinweis

Gefunden über den Hotelblogger:

Tante Emma.

Donnerstag, März 29, 2007

Gut, dass wir drüber gesprochen haben.

*klingeling*
CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "Ja, hallo! Ich bin jetzt hier im Einkaufszentrum Regensburg!"
CCA: "Ah ja."

Erwartungsvolle Stille.

CCA: "Und was kann ich für Sie tun?"
HvB: "Ich finde S52 nicht!"
CCA: "Aha."

Wieder Stille.

HvB: "Wie komme ich da jetzt hin?"
CCA: "Tut mir leid, ich habe keine Ahnung."
HvB: "Ja aber Sie müssen das doch wissen!"
CCA: "Ihnen ist schon klar, dass Sie hier bei $Firma anrufen?"
HvB: "Ja!"
CCA: "Und wieso soll ich jetzt wissen, wie Sie im Einkaufszentrum Regensburg S52 finden?"
HvB: "Na, da ist doch $Laden!"
CCA: "Aha."

Irgendwo rollt ein verdorrter Strauch vom Wüstenwind getrieben über die Mainstreet, während die Sonne unbarmherzig vom Himmel brennt, und CCA und HvB sich mit ihren Pistolenhalftern gegenüberstehen. Ein alter Mann mit schlechten Zähnen spuckt geräuschvoll seinen Kautabak auf die staubige Strasse.

CCA: "Ehrlich gesagt verstehe ich immer noch nicht, wie ich ihnen nun helfen soll."
HvB: "Ach, vergessen Sie es einfach!"
*klick*

Mittwoch, März 28, 2007

Schön gesagt

Kommentar eines Kunden, als er den Unterschied zwischen 16:9 und 4:3 verstanden hatte:

"Ahhh! Also kann ich wählen zwischen schwarze Balken an Seiten, oder Mädels
haben fette Arsch!"


Yepp! Besser hätte ich es auch nicht zusammenfassen können... :)

Schlampe.

Ich bin eine Schlampe. Zumindest was Bürokratie betrifft.
Da wurde ich angesprochen, wieso ich denn 70 Minusstunden habe.
Nachdem ich jetzt die Zeiterfassungsbögen seit Januar 2006 mit den Dienstplänen verglichen und korrigiert habe, sind daraus 62 Plusstunden geworden.
Ich muss echt mehr auf korrekte An- und Abmeldung am Zeiterfassungscomputer achten...

Dienstag, März 27, 2007

Super gemacht!

Toll!

Irgendwer hat sich gedacht "Lasst uns auf unsere Katalog-Anforderungsseite doch so ein schickes Popover-Flash packen, damit jeder auf unser Gewinnspiel aufmerksam wird!"

Das Flash ist auch klasse, nicht zu übersehen hängt es da direkt über dem Eingabefeld für den Namen! Und wenn man sich dann sattgesehen hat und seine Daten eingeben will (bzw. die des Kunden), würde man das Flashding gerne wegklicken.
Geht aber nicht!

Juhuuuuu!

Tarot-Stock

Okay, jaaa, ich bin für jeden Scheiss zu haben. (homocarnula: ich tausche das jetzt einfach mal gegen dein Koffeinstöckchen. Okay? Na also!)



You are The Devil



Materiality. Material Force. Material temptation; sometimes obsession



The Devil is often a great card for business success; hard work and ambition.



Perhaps the most misunderstood of all the major arcana, the Devil is not really "Satan" at all, but Pan the half-goat nature god and/or Dionysius. These are gods of pleasure and abandon, of wild behavior and unbridled desires. This is a card about ambitions; it is also synonymous with temptation and addiction. On the flip side, however, the card can be a warning to someone who is too restrained, someone who never allows themselves to get passionate or messy or wild - or ambitious. This, too, is a form of enslavement. As a person, the Devil can stand for a man of money or erotic power, aggressive, controlling, or just persuasive. This is not to say a bad man, but certainly a powerful man who is hard to resist. The important thing is to remember that any chain is freely worn. In most cases, you are enslaved only because you allow it.



What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.

So, und greifen darf sich diesen Stock wer auch imemr ihn will.

Montag, März 26, 2007

Exkrementaufnahmestation

Hmmm. Muss ich mir Sorgen machen, dass Leute meine Seite über das Suchwort "Human Toilet" finden?
Oder eher, dass der entsprechende Beitrag bei Google auf Platz 7 aller deutschen Seiten zum Thema steht?
Ach, der Seitentitel Exkrementaufnahmestation stopft übrigens mal wieder ein Googleloch!

Meine Pappenheimer!

*klingeling*
CCA: "Begrüssungstext"
FvB: "..."
CCA: "Hallo?"
FvB: "Hello? Do you speak english?"
CCA: "AH, Misses Boedefeld. How are you?"

Stille.

CCA: "Hello? Misses von Boedefeld? Or someone else?"
FvB: "Yeah, yeah, its me - but how did you know?"
CCA: "Oh, i have no idea. But somehow i was expecting it. And there are not so many customers who only speak english"

:o)

Jaja, die Frau Boedefeld... die bereits fragte, ob ich n Schwarzer bin (sic), wieso ich so gut Englisch spreche, und die mir aus der Hand frisst, seitdem ich ihr auf den Vorwurf "You sold me a broken fridge!" (nach 8 Monaten einwandfreier Funktion) rundheraus verkündete:

"Oh please, Misses Boedefeld, give me a break on that one. Things break down, thats why we have a warranty. Things break all the time - cars, computers, fridges. I am trying to help you, we are trying to fix it. Can we carry on now?"

Der CCA nimmt ab

...nicht den Telefonhörer, sondern Gewicht.
Mehr gibts hier.

Auffallend richtig

Situation: Händler meldet Schaden füer einen Kunden und bittet um Rückruf. Monatgs, Grosskampftag.
[...]
HvB: "Aber Sie rufen den Kunden jetzt gleich an, ja?"
CCA: "Sofern ich Zeit habe selbstverständlich. Es könnte aber durchaus sein, dass wir heute nicht mehr dazu kommen und uns erst morgen melden."
HvB: "Aber das ist dringend! Das muss heute noch erledigt werden!"
CCA: "Ich werde es gerne versuchen, kann ihnen das aber für heute nicht garantieren. Einkommende Anrufe haben Priorität, und montags ist am meisten los."
HvB: "Aber Sie werden doch 5 Minuten Zeit finden?"
CCA: "Vielleicht ja, aber ich kann es nicht garantieren."
HvB: "Hören Sie mal, was ist das denn für ein Service? In der Zeit wo wir jetzt diskutieren hätten Sie schon längst anrufen können!"
CCA: "Da haben Sie vollkommen recht. Daher schlage ich vor, dass wir das Thema jetzt beenden."
HvB: "Aber Sie rufen dann heute an, ja?"

Kopf --> Tisch

Freitag, März 23, 2007

3mm

...übrigens sind wir mal wieder scheisse, weil wir uns weigern einem Kunden seinen 11 Monate alten LCD gegen einen neuen umzutauschen.
Er hat dann noch 30 Minuten mit mir diskutiert bevor er einsah, dass er nicht weiterkommt.
Grund der Reklamation?
Unser Logo ist laut Kunden nicht exakt mittig, sondern weicht um 3mm (DREI MILLIMETER)nach rechts ab.

Donnerstag, März 22, 2007

Zuständigkeiten II

*klingeling*

CCA: "Begrüssungstext"
CCA2: "Ja, Tach. Hier ist CCA2 von $Pay-TV-Anbieter."
CCA: "Tag Kollege. Was gibts denn?"
CCA2: "Ich hab hier einen Kunden, da müsste mal der Kabelanschluss überprüft werden. Kannste dem bitte einen Techniker schicken?"
CCA: "Ähm. Hör mal, Kollege, wir sind nur für unsere Hardware zuständig. Der Anschluss ist euer Bier."
CCA2: "Und jetzt?"
CCA: "Wie, und jetzt? Schick dem halt einen von euren Technikern."
CCA2: "Aber ich bin doch nur für analoge Kabelanschlüsse zuständig..."
CCA: "Dann gib den Fall doch an einen Kollegen ab, der dafür zuständig ist...?"
CCA2: "Äh... ja... also seid ihr dafür echt nicht zuständig?"
CCA: "Kollege, offensichtlich biste erst kurz dabei. Geh jetzt mal zu deinem Supervisor und frag den, wie es bei euch weitergeht. Hier biste jedenfalls definitiv falsch."
CCA2: "Okay... danke."
CCA: "Keine Ursache."

Mittwoch, März 21, 2007

RMA

*klingeling*
CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "Ja hallo, ich hab da zwei Gutschriften von ihnen bekommen und weiss nicht wofür. Können Sie da mal nachschauen?"
CCA: "Ich direkt nicht, aber ich kann es weiterleiten. Haben Sie die RMA-Nummer?"
HvB: "Nein, nur eine Überweisungsnummer."
CCA: "Hmmm, sagen Sie mal an."
[...]
CCA: "Gut, ich werde das weiterleiten und informiere Sie, sobald uns Infos dazu vorliegen."
HvB: "Wann wird das sein?"
CCA: "Kann ich erstmal nichts zu sagen, wird ein wenig dauern. Wenn Sie ein wenig mehr Infos hätten könnten wir das beschleunigen... können Sie nicht noch etwas mehr ermitteln?"
HvB: "Wie stellen Sie sich das vor?! Wir sind ein Grosshändler! Wir haben nicht nur 2 RMA-Fälle die Woche!"
CCA: "Ja ne, is klar."

Keine Ahnung

[...]
CCA: "...sind die Türen bei ihrem Modell übereinander oder nebeneinander?"
FvB: "Weiss nicht?!"

Dienstag, März 20, 2007

Und was geht mich das an?

*klingeling*

CCA: "Begrüssungstext"
HvB: "Ja, hallo. Hier ist der Herr von Boedefeld vom Geizmarkt Dauhausen."
CCA: "Guten Tag."
HvB: "Ich hab hier einen Kunden, der will so ein $Pay-TV-Abo mit ihrem $Receiver abschliessen."
CCA: "Das ist schön."
HvB: "Ja, und ich würde ihm das gerne verkaufen."
CCA: "Dann verkaufen Sie es ihm doch...?"
HvB: "Aber ich habe da ein Problem!"
CCA: "Ein technisches?"
HvB: "Ja!"
CCA: "Dann erzählen Sie doch welches, bevor wir den Kunden noch länger warten lassen."
HvB: "Ich weiss nicht, wie ich das hier in meinem Programm eingeben soll."
CCA: "Ähhh... wie jetzt?"
HvB: "Na, in diesem Ding hier von $Pay-TV-Anbieter!"
CCA: "Und was soll ich da jetzt tun? Wieso fragen Sie nicht ihren Vorgesetzten?"
HvB: "Der ist aber nicht da..."
CCA: "Aha. Und wieso kommen Sie da auf die Idee, die TECHNISCHE HOTLINE DES HERSTELLERS DES RECEIVERS anzurufen?"
HvB: "Das war halt die erste Nummer, die im Handbuch von dem Receiver drin stand..."

Montag, März 19, 2007

Ganz sicher!

*tuut...tuut...*
HvB: "Ja?"
CCA: "Begrüssungstext, ich rufe wegen ihrer Heimtheateranlage an, Sie hatten Fragen zum Aufbau?"
HvB: "Ah ja, schön dass Sie anrufen. Ich krieg das irgendwie nicht hin."
CCA: "Kein Problem. Wie weit sind Sie denn schon, was haben Sie schon selber probiert?"
HvB: "Nichts!"
CCA: "Ah ja... okay. Dann schliessen wir mal zuerst die Lautsprecher an."

(An dieser Stelle bitte für einige Minuten die Jeopardy-Melodie vor sich hin summen, dann weiterlesen)

CCA: "Gut, das hätten wir dann ja. welche externen Geräte wollen Sie noch anschliessen?"
HvB: "Meinen Fernseher und meinen Videorekorder"
CCA: "Alles klar. hat ihr Fernseher denn Audioausgänge?"
HvB: "Nein, aber ich hab mir so einen Scartadapter geholt!"
CCA: "Okay. Haben Sie denn vorher sichergestellt, dass Sie über den Scartausgang auch ein Signal rausbekommen und es sich nicht nur um einen Eingang handelt?"
HvB: "Ja!"
CCA: "Dann probieren wir das mal..."

(Jeopardy-Melodie...)

CCA: "Hören Sie jetzt den Fernsehton über die Lautsprecher?"
HvB: "Nein..."
CCA: "Haben Sie auch mit der $Funktionstaste auf den externen Eingang als Signalquelle umgestellt?"
HvB: "Ja."
CCA: "Bitte drücken Sie oben auf der Fernbedienung auf die $Geräteauswahltaste, vielleicht haben Sie dort versehentlich ein anderes Gerät gewählt."
HvB: "Habe ich jetzt gemacht, geht immer noch nicht!"
CCA: "Und Sie sind sicher, dass Sie ein Signal über diesen Scartanschluss bekommen?"
HvB: "Hab ich ihnen doch schon gesagt - ja!"

(Jeopardy-Melodie, während der CCA nochmal das Handbuch kontrolliert)

CCA: "Ich kann keine Fehler an unserem Vorgehen entdecken, daher muss ich von einem Gerätedefekt ausgehen. Bitte nehmen Sie sich etwas zu schreiben, ich gebe ihnen die Adressdaten unseres Reparaturservices."
HvB: "Reparatur?"
CCA: "Ja, wenn das Gerät defekt ist müssen wir es reparieren."
HvB: "Warten Sie mal..."

Rascheln, Kramen... plötzlich plärrt laut irgendeine Sportübertragung los.

HvB: "Hat sich erledigt, jetzt habe ich Ton."
CCA: "Was haben Sie denn gerade gemacht?"
HvB: "Ich habe mal den anderen Scartanschluss versucht."
CCA: "..."

Star-Wars Hotline

Vielen Dank an IMHO-TEP für ein weiteres Schmankerl!

Freitag, März 16, 2007

Immer höflich bleiben

Als Beitrag wäre es zu lang geworden, daher für Interessierte zum Herunterladen.
Dieser Mailverkehr ist ein Musterbeispiel für die Haltung einiger Kunden:
1. Handbuch nicht aufmerksam gelesen, sondern einfach erstmal gewurschtelt.
2. Wurschteln hat nicht geklappt, also wird eine geharnischte Mail geschrieben.
3. Antwort mit dezentem Hinweis auf die passenden Stellen des Handbuchs wird gekonnt ignoriert.
4. Erneut eine noch unfreundlichere Mail geschrieben und bei der Gelegenheit noch ein paar Drohungen hinzugefügt.

To be continued? Mal schauen.

Downloadlink

Donnerstag, März 15, 2007

Seriöse Probleme

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich meinen Frust von der überraschenden Preissenkung des Laptops $Modellname außern. Ich habe diesen [letztes Jahr kurz vor der Cebit] bei $Onlinehändler gekauft und weniger als 2 Wochen danach wurde sein Preis um 300 Euro bei $Onlinehändler und sogar um 600 Euro bei $unsere_UVP
gesenkt!!! Ich war so geschockt, so was gibt es doch nie, oder? 300/600 Euro sind enorm viel Geld, insbesondere für einen Student wie ich. Aber vor allem bedeutet für mich diese drastische Preissenkung, dass es mit diesem Laptop bestimmte seriöse Probleme gibt, dass diese Serie z.B. viele Defekte hat, oder so was. Und ich wollte das beste Gerät kaufen!
Ich bin jetzt fast am Ende meines Studiums der Informatik und kann es mir in den nächsten 1,5 Jahren nicht leisten Daten oder Zeit wegen unstabiles und unzuverlässiges Laptops zu verlieren! Deswegen habe ich so viel Geld investiert und jetzt fühle ich mich total belogen und ver***t.

[...viel Geblubber mit der Quintessenz: er möchte den Differenzbetrag erstattet bekommen, am liebsten gleich ein anderes - neues - Modell, aber das ganze nicht seinem Händler aufbürden, weil er sich dort so gut beraten gefühlt hat...]

Deswegen glaube ich, dass Sie diejenigen sind, die mir bei der Lösung dieses Problems helfen sollen.

[...erneutes Geblubber...]

Ich zähle auf Ihr Verständnis, Ihre Hilfsbereitschaft und erhoffe eine
schnelle und adäquate Reaktion.


Sehr geehrter Herr von Boedefeld,

die adäquate Reaktion wäre wohl schallendes Gelächter. Wir sollen also nach über einem Jahr Geld auszahlen, weil jemand damals kurz vor der Cebit einen Laptop gekauft hat, der danach billiger wurde, und den er jetzt aus persönlichen Befindlichkeiten nicht mehr haben will?

Geh weg.

Mittwoch, März 14, 2007

Die Warteschleife

Frisch geklaut aus einem Kommentar von "Chris_XY"auf DAUjones:

Die ultimative Warteschleifenmusik.

Oh, mittlerweile wurde die komplette Version nachgereicht.

Versprochen ist versprochen. Versprochen!

ICH WURDE WIE VERSPROCHEN KEIN EINZIGES MAL ZURÜCKGERUFEN.

Na, dann ist doch alles in Ordnung.

Dienstag, März 13, 2007

Der Blueray-Beschiss


And now to something slightly different:
Wie die Gerüchteküche vermeldet, sollen den ersten in den USA ausgelieferten Plextor-Blueray-Brennern eine Notiz beiliegen, wonach alle 18 Monate ein Update der integrierten AACS-Schlüssel nötig sein wird, falls man neue Filme weiterhin schauen will.
Ach, ja: das erste Update im Februar 2008 soll noch kostenlos sein, aber danach...

Betrug single.de - gefakte Mails. Single.de Rechnung Mail

Da derzeit viele Leute über die Keywords "betrug single.de" auf meinem Blog landen, erbarme ich mich mal eine Erklärung von der single.de Hauptseite zu posten.
Aaaaalso.
Im Namen von single.de wurden wahllos Mails verschickt, die irgendwelchen Usern vorgaukelten, dass in in ihrem Namen Premiumaccounts erstellt wurden - zu horrenden Preisen.
Tatsache ist, um single.de zu zitieren:

Seit kurzem sind gefälschte Rechnungs-Emails mit Betreff 'Rechnung Single.de' oder 'Kostenpflichtige Klubmitgliedschaft' im Umlauf, die einen Trojaner im Anhang verbergen. Öffnen Sie den Anhang nicht! Diese E-Mails wurden unter Missbrauch unserer Mailadresse als Absender verschickt. Wir distanzieren uns ausdrücklich von deren Inhalten. Weitere Informationen finden Sie hier

Wenn ihr also solch eine Mail erhalten un den Anhang geöffnet habt:
Macht einen Virenscan, benutzt SpybotSD und AdAware, installiert euer System notfalls neu.
Wenn ihr den Anhang nicht geöffnet habt, sondern zuerst nach single.de Betrug, single.de Rechnung oder anderen Keywords gegoogled habt und hier gelandet seid:
zurücklehnen, entspannen. Es war einfach nur mal wieder eine Kombination aus Social Engineering und Spam.

USB=Firewire

*klingeling*

CCA: "Begrüssungstext, blubberbla"
HvB: "Moin! Ich kriege diese Kamera nicht an meinen PC angeschlossen!"
CCA: "Welches Modell haben Sie denn?"
HvB: "$Herstellername!"
CCA: "Ja nee, is klar. Und was steht auf dem Handbuch noch, ausser $Herstellername?"
HvB: "Öhm.... $Modellname."
CCA: "Fein. Wie haben Sie die Kamera denn angeschlossen? Über USB, AV oder Firewire?"
HvB: "Na, normal halt!"

Darum beneide ich meine Kunden so. Soziologen müssen erst Statistiker beauftragen, Psychologen habens noch schwerer, aber für unsere Kunden ist alles erstmal was sie tun "normal".

CCA: "Okay. Was für Anschlüsse hat ihr PC denn?
HvB. "Wie bitte?"

Seufz.

CCA: "Ist der Anschluss, wo Sie die Kamera am PC anschliessen, eher wie ein Rechteck oder wie ein Dreieck geformt?"
HvB. "Eher wie ein Rechteck!"
CCA: "Sehen Sie, da haben wir es dann ja schon. Über USB können Sie nur auf Fotos zugreifen, weil *Erklärbär spiel*"
HvB: "Aber bei dem anderen Anschluss geht es auch nicht!"

Glücklicherweise bin ich mit einem natürlichen Misstrauen gesegnet.

CCA: "Bitte erklären Sie mir doch genau, was Sie bisher wo angeschlossen haben, damit ich ihnen keine unnötigen Fragen stellen muss."

Um die Geschichte abzukürzen: der Kunde hatte *irgendwie* das Mini-USB-Kabel auch in den 4-Pin-Firewireanschluss der Kamera reingewürgt, dabei am PC aber weiterhin die USB-Schnittstelle benutzt.

CCA: "Nein, das kann so nicht klappen. Sie brauchen ein anderes Kabel. Bitte nehmen Sie sich etwas zu schreiben, ich diktiere ihnen dann die Bezeichnung des richtigen Kabels."
HvB: "Aber das MUSS doch klappen!"
CCA: "Nein, das kann ganz bestimmt nicht klappen. Firewire und USB sind zwei vollkommen verschiedene Schnittstellen. *Erklärbär spiel*"
HvB: "Junger Mann, sie wollen mich doch hier foppen! Im $Geizmarkt hat mir der Verkäufer noch extra gesagt, dass das Kabel nur in den richtigen Anschluss passt! Die Kamera ist ganz sicher defekt!"

Stimmt ja auch. Und normalerweise passt ein RJ45-Stecker nur in eine entsprechende Buchse, und ein USB-Stecker nur in einen USB-Anschluss. Aber mit etwas Fantasie und Aufwand kriegt man auch einen USB-Stecker in eine Netzwerkbuchse rein - und zwar schräg.

CCA: "Okay, vielleicht irre ich mich ja auch, obwohl ich dieses Modell recht gut kenne. In diesem Fall sollten sich das unsere Techniker mal anschauen. Bitte schicken Sie die Kamera dann an $Adresse, und schreiben Sie auf jeden Fall dazu, dass es mit ihrem Kabel sowohl am Mini-USB-Port als auch am Firewireport der Kamera nicht geklappt hat. Und bitte legen Sie das Kabel bei..."

...damit die Techniker auch sofort merken, dass hier jemand einfach das falsche Kabel angeschlossen hast und Dir dann die Rechnung für eine unnötige Überprüfung schicken.

Jaaa, es ist grausam und hinterhältig - aber ehrlich jetzt:
Die meisten Kunden WOLLEN gar keine Beratung, sondern einfach nur die Adresse der Werkstatt, oder am Besten gleich ein Austauschgerät - weil ihres ist ja ganz offensichtlich defekt...

CBS Helpdesk Indien

Der gute IMHO-TEP von Daujones schickte mir mal wieder ein nettes Video, welches ich euch nicht vorenthalten möchte:

Montag, März 12, 2007

Galgenhumor?

Mail eines Kunden:

hallo ihr süßen, ich habe festgestellt, dass ich euch auch auf diesem wege
erreiche.
also:
wenn jemand lust hat mein problem zu lösen. ich bin da.
mein handy kann jederzeit angerufen werden. damit habe ich übrigens gar keine
probleme. ist aber auch von $andere_Marke, aber das nur am rande.
machts gut
und nicht ärgern lassen
$Vorname (ich unterschreib mal nur mit vornamen, ihr
seid mir mittlerweile so vertraut...)

Freitag, März 09, 2007

Letzten Samstag...

...war ich mit meinem lieben Kollegen Herrn N. und seinem Lebensabschnittsgefährten im Stargate, einer Gay-Disco hier in Bochum.
War ganz nett, wenn auch für mich irgendwie frustrierend. Ich will von Frauen angebaggert werden, nicht von Kerlen!
Bildergalerie
Homepage des Lebensgefährten vom Herrn N. (Herrjeh, was für ein Satz)

Dienstag, März 06, 2007

Ich lebe noch

...aber irgendwie bin ich derzeit in einem Motivationsloch. Daher gibts derzeit unregelmässig Updates.

Ich gelobe Besserung.

Als kleines Schmankerl eine Geschichte aus meinem Vorrat; folgendem Kunden hatte ich mal erklärt, dass er mit seiner Digitalkamera rein theoretisch auch im Dunkeln Aufnahmen machen kann, wenn er Infrarotstrahler einsetzt. Hätte ich doch bloss mein Maul gehalten...

was die sache mit der night-shot-funktion angeht: zum einen ist es
schwierig, weit entferntes (z.b. rehe auf dem feld) mit dem licht einer
infrarot-leuchte zu erreichen, um sie mit der kamera aufnehmen zu
können. zum anderen frage ich mich, ob mir eine infrarot-leuchte dann
auch etwas nützen würde, wenn ich eine kaufte, ob der camcorder
infrarotlicht überhaupt 'wahrnehmen' und in akzeptabler qualität
aufzeichnen kann. wissen Sie's?


Nein, lieber Herr von Boedefeld, ich weiss es nicht. Da ich keine Ahnung habe, was für Sie "akzeptable Qualität" bedeutet.
Technisch gesehen kann der Bildsensor auch Infrarotlicht erkennen, und mit einem entsprechend leistungsstarken Strahler können Sie vielleicht sogar Rehe auf dem Feld aufzeichnen.
Aber vielleicht vergessen Sie ihre Idee doch lieber einfach wieder.

Samstag, März 03, 2007

Das FUD-Konzept

Mal etwas ganz anderes - wobei, eigentlich auch nicht. Ich habe ja ein ums andere Mal schon über DRM gesprochen, und dieser Post ist recht nahe dran.

Die RIAA hat eine neue Seite, und zwar p2pdownloads.com.

Nun habe ich ja keine Ahnung, wie die Rechtslage in den USA ist, aber folgendes liess mich aufhorchen - es folgt ein Auszug aus den FAQ:

If I have Wi-Fi at home, how can you be sure it was me who did the downloading?

The fact that a wireless connection is involved does not mean that the individual engaging in copyright infringement cannot be identified. Cases are routinely pursued where a wireless connection is involved.

Also, wenn ich das mal in meine Worte packen darf - nur um sicher zu sein, dass ich es auch verstanden habe, denn die Formulierung ist ja richtig schön schwammig gewählt (sicherlich mit Absicht - FUD-Konzept):
Wenn ich also als Privatperson ein WLAN betreibe und darüber illegale Aktivitäten stattfinden, dann könnt ihr trotzdem beweisen wer es war?
Wie wollt ihr denn beweisen, dass es mein Computer war - oder auch nicht? Bisher war mir nur bekannt, dass ihr IP-Adressen erfasst. Wenn ihr neuerdings die MAC-Adresse aus den Datenpaketen protokolliert, dann klärt mich bitte auf! Ich würde mich dann gleich viel wohler fühlen, weil ja bekanntlich die bisherigen Schutzmaßnahmen für WLANs nicht 100%ig sicher sind.

Und wenn ihr das nicht könnt, was macht ihr dann bei Wohngemeinschaften? 4 Studenten an einer Leitung? Es müssen ja nicht immer fremde Hacker sein... verklagt ihr dann den Anschlussinhaber, der ja im Grunde genommen nur Vertragspartner des ISPs ist? Woher soll ich denn bitteschön wissen, ob im Zimmer nebenan gerade einfach nur gesurft wird, Musik geshared wird oder Kinderpornos verbreitet werden?

Bin ich jetzt bereits ein potentieller Verbrecher, nur weil ich einen Internetzugang habe?

Offensichtlich ja, wenn ich mir die Fälle ins Gedächtnis rufe, wo Senioren verklagt wurden. Oder minderjährige Kinder.

Leute, ihr lehnt euch verdammt weit aus dem Fenster. Ich hoffe, dass ihr eines Tages den Falschen verklagt, dieser dann durch sämtliche Instanzen durchmarschiert, und Gutachter den Gerichten zum Schluss begreiflich machen, dass eine IP ungefähr die gleiche Beweiskraft hat wie die Telefonnummer einer Telefonzelle.

Freitag, März 02, 2007

Kompliziert, kompliziert

Sehr geehrter Herr von Boedefeld,

wir finden es natürlich ganz toll und fühlen uns geehrt, dass Sie ein Gerät von uns nur wegen der beliegenden Software gekauft haben!

Es ist auch sehr bedauerlich, wenn diese Software nun nicht bei ihnen läuft. Ja, zugegeben, das ist jetzt alles recht kompliziert zu erklären, und es wird Sie vermutlich nicht von ihrer Meinung abbringen, dass hier ein schwerer Mangel vorliegt, der Sie zur Rückgabe berechtigt.
Letzteres können wir ohnehin nicht entscheiden, da müssen Sie ihren Händler fragen.
Auf jeden Fall liegt hier kein Mangel vor, sondern einfach eine der Tücken des Computeralltags:

Windowssoftware läuft nun mal leider nicht unter MacOS.

Donnerstag, März 01, 2007

Is nich.

Nein, liebe Kundin. Da kannst Du schimpfen, zetern und drohen so viel Du willst. Natürlich schicken wir dir einen Techniker, wenn Du darauf bestehst. Aber nichts, wirklich gar nichts was Du sagst wird mich zu einer Zusage bewegen, dass dieser Einsatz für dich garantiert kostenfrei ist.
Jedenfalls nicht bei sowas:

"Wäsche fühlt sich zu hart an und hat nach dem Schleudergang Abdrücke von den Abflusslöchern der Waschtrommel."

Du bist zu lange CCA...

...wenn Du privat mit deinem Dad telefonierst, dich wegen einem Frosch im Hals räuspern willst, und automatisch mit der rechten Hand ins Leere greifst - wo normalerweise der Stummschaltknopf wäre.
Und Du dann noch 3 Minuten tapfer durchhältst, bevor dir einfällt, dass Du dich eigentlich auch einfach mal räuspern könntest.

Support im Mittelalter

IMHO-TEP weist mich soeben darauf hin, dass ein (Norwegischer? Schwedischer?) Spot endlich mit englischen Untertiteln verfügbar ist.
Also, viel Spass.