Posts mit dem Label Fun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, November 26, 2009

Reise nach Jerusalem

Da ich hier so gross angekündigt werde, darf ich natürlich auch nur die Highlights erwähnen, was diesen Fall ins Besondere betrifft:

Hausmeister: "Hallo, hier gibt es vor Ort nur 14 Garagen, warum vermietet ihr eigentlich 15?"

Oh, gute Frage... tja... keine Ahnung.

Samstag, November 03, 2007

Leben an der Hotline

Schamlos geklaut vom Hotlineblog, der wieder zu neuem Leben erwacht ist:

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Lustitsch

Sorry, Leute. Die letzten Tage habe ich damit verbracht meinen neuen Job, bzw. die damit verbundenen Prozesse zu verinnerlichen. Weiterhin mussten - natürlich, wie konnte es auch anders sein - zeitgleich private Komplikationen auftreten.
Egal, mich kriegt so schnell nichts klein.

Heute nur ein belangloses Update, etwas lustiges. Morgen vielleicht mehr. Auf jeden Fall gibts Freitag einen Sonderpost, denn dann habe ich mal wieder Geburtstag. Aufmerksame Leser wissen sogar, den wievielten ;)

Click here to watch 'Polizei-Notruf-'

Freitag, Juli 13, 2007

Technical Support


Hat mir die Louffi eigentlich schon vor einiger Zeit geschickt, aber ich hatte es vergessen. Mea culpa! Mea maxima culpa! Ich gelobe Besserung.
Nun, während ich nach Berlin jette und Homocarnula sowie den Hotelblogger betrunken mache, könnt ihr diesen Cartoon anstarren. weiter gehts frühestens am 23., zumindest mit arbeitsbezogenen Blogeinträgen.

Dienstag, Juli 03, 2007

PEBKAC-Moment

Freitag, Juni 29, 2007

Zum Wochenende: Darth Erdhoernchen

Das dramatische Erdhörnchen hat jetzt einen Filmdeal:

Donnerstag, Juni 28, 2007

Special Commando Helpdesk

Donnerstag, Juni 21, 2007

Erdhörnchen-Content

Momentan ist hier wohl Sommerloch angesagt, darum via BoingBoing: das dramatischste Erdhörnchen des Internets.


Heute ist übrigens Bochum Total, und wer an der 1Live-Bühne steht, sollte aufmerksam die umliegenden Hausdächer betrachten. Auf einem davon sitzt nachher ein merkwürdiger Vogel mit Laptop vor sich (wenn es nicht nieselt / regnet wie jetzt gerade).

Vielleicht streame ich dann live über meine Webcam, auf jeden Fall werd ich wohl ein paar Videos auf YouTube einstellen.

Montag, Juni 11, 2007

BCCAfH - Episode 9, Part 1

Gelangweilt vom ständigen Tickets löschen ging der BCCAfH seinem liebsten Hobby nach und trug die Mailadressen von nervigen Kunden auf diversen Spamverteilern ein, als plötzlich die Büromaus andackelte.

"Duuuhuuuu, BCCAfH, magst Du mich zum Einkaufen begleiten?"
"Äääähm, weisst Du, eigentlich ja liebend gerne, aaaaber..."

Fieberhaft suchte der BCCAfH nach einer Ausrede. Nichts war tödlicher, nichts energiezehrender als eine Einkaufstour mit einem weiblichen Wesen. Okay, vielleicht abgesehen von den Powerpointpräsentationen sogenannter Vorgesetzter. Bei der letzten hatte er ernsthaft überlegt, ein wenig Digitalis einzunehmen und sich mit Herzrythmusstörungen ins Krankenhaus einliefern zu lassen. Er war aber davon abgerückt, als ihm einfiel, dass ein wenig mehr Digitalis im Konferenzkaffee das gleiche Ergebnis ohne Gefährdung seiner eigenen Gesundheit haben würde.
"...aaaaaber ich müsste eigentlich ganz dringend mal wieder einen neuen Kernel kompilieren..."

Die Büromaus schürzte verächtlich die Lippen.
"Das geht doch fast automatisch."
"Jaaa, aber die Pause nutze ich immer zum Geschirr waschen... und... und..."
"Habe ich erwähnt, dass ich mir einen neuen BIKINI kaufen will?"
"...ach, EINKAUFEN sagtest Du? Sorry, ich hatte eine Runde LAUFEN verstanden. Ja, sicher!

Schon wenig später würde er seine männlichen Hormone verfluchen.
(to be continued...]

Donnerstag, Mai 03, 2007

BCCAfH - Episode 7

Folgende Episode des BCCAfH ist rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind selbstverständlich rein zufällig ;)

--------------------------------------------------------------------

Olga schnaubte verächtlich und nestelte nach ihren Zigaretten; ein todsicheres Zeichen dafür, dass Sie auf 180 war.

"Was ist denn los, Frau Ostpreussen?" fragte der BCCAfH.
"Dieser impotente (es folgten unaussprechliche Beschimpfungen, bei denen selbst der BCCAfH leicht rot wurde) Kunde hat mich die ganze Zeit blöd angepupt, weil er die Aufnahmen seiner Kamera zwar auf seinen Mac übertragen kann, aber nicht dekodieren!"
"Ja, und?"
"Was, und?"
"Und wo ist jetzt unser Problem?"
"ER NERVT! Ich geh jetzt Pause machen!"


Wie aufs Stichwort klingelte das Telefon, und während Olga mit ihrem süssen Hintern (hatte er das gerade wirklich gedacht?) zum Rauchen entschwand, nahm der BCCAfH seufzend das Gespräch an.

"BCCAfH von der Firma, die die Hotline betreibt, deren Telefonnummer Sie gerade gewählt haben - was is nun schon wieder?"
"Hallo. Mein Name ist von Boedefeld. Kennen Sie sich mit der Technik aus?" schallte es ihm säuerlich entgegen.
"Unter uns Männern gesagt: natürlich nicht. Die Grösse ist halt doch wichtiger."
"Was?? wollen Sie mich verarschen?"
"Entschuldigung, ich dachte Sie hätten damit angefangen. Nun, dann stellen Sie mir doch einfach ihre Frage."
"Also, laut Ihrer Angaben funktioniert die Kamera $Modell mit Mac OSX."


Zufälle gibts...

"Das ist korrekt."
"NEIN, ist es nicht!"
"Was genau schaffen Sie denn nicht?"
"ICH schaffe alles - aber ihre Kamera nicht!"
"Gut, lassen Sie es mich umformulieren. Wo hakt es denn?"
"Ich kann die Filme übertragen, aber nicht abspielen. Und die Webcamfunkion läuft auch nicht. Und ausserdem gibt es auf ihrer Homepage weder Codecs noch Treiber für Mac!"
"Das ist korrekt."


Pause. Eine lange Pause.

"Und was ist nun ihre Frage?" hakte der BCCAfH nach.
"Sind Sie schwer von Begriff? Laut Ihrer Werbung funktioniert diese Kamera unter Mac. Das tut Sie aber nicht!"
"Moment mal. Können Sie die Videos übertragen oder nicht?"
"JA! Aber nicht abspielen! Nur der Ton geht!"
"Okay, also mit anderen Worten: Ihnen fehlt der richtige Videocodec?"
"JA! Weil SIE den nicht bereitstellen!"
"Das ist korrekt. Wir stellen weder Software noch Codecs für Mac bereit, da Apple eine Software namens Quicktime Pro zur Verfügung stellt, mit der Sie die Filme bearbeiten können."
"Aber das funktioniert nicht!"


Wieder eine Pause.

"Hallo?? Sind Sie noch da?"
"Aber natürlich, Herr von Boedefeld."
"Und warum sagen Sie nichts?"
"Ich warte darauf, dass Sie mir eine Frage stellen, die in unseren Zuständigkeitsbereich fällt."
"Das IST ihr Zuständigkeitsbereich!"
"Nein."


Der BCCAfH vernahm heftiges Keuchen und fühlte sich spontan an die Szene aus "Mars attacks" erinnert, wo den Ausserirdischen die Köpfe explodierten. Sicherlich würde das bald auch diesem unglücklichen Wesen passieren.

"SIE SCHREIBEN HIER, DASS DIESE KAMERA UNTER MAC FUNKTIONIERT!"
"Das tut Sie doch auch, nach ihrer eigenen Aussage. Sie können doch Dateien übertragen, oder?"
"JA! ABER NICHT ABSPIELEN!"

Es war Zeit für den Todesstoss.

"Gut, Herr von Boedefeld. Sie klingen für mich wie jemand, der sich mit der Materie auskennt." (An dieser Stelle quetschte der BCCAfH seinen Aggressionsball so hart, dass er platzte)
"Die Kamera wird ja nach ihrer eigenen Aussage erkannt und überträgt Filme. Ist das soweit richtig?"
"JA! ABER..."
"Ja, ja, das sagten Sie bereits. Darf ich Sie bitte an dieser Stelle auf Seite 5 des Handbuchs verweisen, wo der Downloadlink unserer WINDOWS-Installationsdatei verlinkt ist, sowie auf Seite 84, wo ausdrücklich auf Quicktime Pro unter Mac verwiesen wird, ausserdem auf Seite 92, wo als Systemvoraussetzungen für den Webcambetrieb auf Windows 98, 2000 und XP verwiesen wird, jedoch NICHT auf Mac, und dann noch auf Seite 105, wo wir bei Problemen mit der Mac-Software auf Apple verweisen?"
"Aber es funktioniert nicht!"
"Herr von Boedefeld, da widersprechen Sie sich gerade selber. Sie können die Daten übertragen, was auch nicht weiter verwunderlich ist - da die Firewireschnittstelle, alias IEEE1394, alias iLink von Apple eingeführt wurde. Sie können diese Daten auch mit Quicktime bearbeiten, *wenn* Sie den richtigen Codec installiert haben - aber das muss ich ihnen als Experten ja nicht erzählen. Sollte ihnen dieser Codec also fehlen, wenden Sie sich bitte an Apple zwecks Support. Eventuell haben diese ja einen Pluginpack für Quicktime."
"Aber laut ihrer Werbung..." wimmerte Herr von Boedefeld.
"Laut unserer Werbung UND unseres Handbuches wird diese Kamera von Mac OSX erkannt. Das ist auch der Fall. Sie sagten selbst, die Daten können Sie übertragen. Bearbeiten können Sie diese mit einer Software, die von Apple bzw. Macintosh vertrieben wird. Bei Problemen mit dieser Software wenden Sie sich bitte an Apple. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun? Wir hätten da noch ein paar erotische Wallpaper von nackten Männerkörpern, speziell für Mac-User."


Klick.

Samstag, April 28, 2007

BCCAfH - Episode 6

"Wer zur Hölle bist DU denn?", fragte der BCCAfH ungläubig. Gerade erst hatte er seine heilige Mittagspause beendet, und nun fand er diese kleine, bebrillte, graue Büromaus auf seinem Platz vor.
Nicht, dass der BCCAfH generell etwas gegen Büromäuse hätte, im Gegenteil. Am liebsten mochte er- natürlich - die schnurlose Variante. Mit der entsprechenden Oberweite, einem hübschen Hintern und der ausgewogenen Mischung von Zickigkeit und Willigkeit waren Büromäuse sein liebstes Hobby.

"Hi, ich bin Olga. Ich soll mal bei Dir reinhören, ich fange hier neu an."
Der BCCAfH setzte sein gehässigstes Grinsen auf.
"Olga? Von der Wolga? Sekunde, irgendwo hab ich noch eine Banane..."

"Danke, sehr freundlich. Aber ich steh nicht auf Babybananen. Da muss schon ordentlich was dran sein."
Der BCCAfH stutzte, während die Büromaus ihn weiterhin freundlich anlächelte.
"Okaaaay. Dann lass uns mal loslegen, Olga."
Das war wirklich nicht übel. Normalerweise hatte der BCCAfH bisher noch jeden Anfänger innerhalb der ersten 30 Sekunden dazu anregen können, sich jemand anderes zum Belästigen zu suchen. Aber noch war der Arbeitstag ja nicht vorbei...
Das Telefon klingelte- ausnahmsweise war das mal gut. Da konnte der BCCAfH der kleinen Büromaus gleich mal zeigen, wo der Frosch die Locken hat...
"Pizzaserrrvice Antonio, Antonio an Apparat, was möschte Sie beschtelle?" säuselte der BCCAfH ins Telefon.
"Ähhh.... Verzeihung! Verwählt!"
Die Büromaus verzog keine Miene.
"WAS?" fragte der BCCAfH.
"Nun ja, nichts. Aber nach den Warnungen habe ich mir mehr erwartet. Doch bellende Hunde beissen wohl wirklich nicht, nur der Atem riecht unangenehm."
Abgesehen von den Mordgedanken, die langsam in ihm aufstiegen, konnte der BCCAfH nicht umhin, dieser kleinen Babybananenschlampe (Bananen? Hatten die im Osten doch gar nicht!) langsam einen gewissen Respekt entgegenzubringen. Diese Art Respekt, die man vor ekligen, haarigen Tieren hat, bevor man sie aus ebenso respektvoller Entfernung mit einem präzise geworfenen 5.25"-Doppel-Floppylaufwerk eines Commodore PET zerquetscht.
Der BCCAfH bemühte sich, nicht den entsprechenden Gesichtsausdruck zu zeigen.
"Soso. Eilt mir mein Ruf also bis in Stalins Gulags voraus."
"Dazu kann ich nichts sagen. Denkbar wäre es, der Mensch liest gern von Leidensgenossen."
Noch bevor der BCCAfH erfolgreich die Umgebung nach Zeugen absuchen konnte (eine Standard-Vorsichtsmassnahme, bevor er das abisolierte Stromkabel einsetzte), klingelte leider das Telefon.
"BCCAfH, von der Firma wo Sie ihr Gelumpe kaufen, was geht jetzt schon wieder nicht?"
"Ääähhh... tutmirjaleidwennichstöre, aber ich wollte nur mal fragen - das beigelegte Kabel zu meinem Laptopnetzgerät ist zu kurz, haben Sie da ein längeres? Ich würde das dann gerne kaufen."
"Verlängerungskabel? Ach was, brauchen Sie nicht. Wie lang ist die Entfernung denn? Was fehlt?"
"Naja, so vielleicht 50 cm..."
"Dafür brauchen Sie doch kein längeres Kabel. Nehmen Sie einfach etwas abisolierten Draht zur Verlängerung. Aber erden Sie sich um Gottes Willen vorher! Beide Drähte in die Hände, mit nem nackten Fuss an etwas metallisches und dann die Verbindung herstellen! Verstanden?"
"Äh... ja... und das klappt?"
"TODSICHER!"
Genüsslich grinsend musterte der BCCAfH die Büromaus, die weiterhin keine Miene verzog.
"Ganz nett." sagte Sie.
"Na fein, Fräulein von und zu Ostpreussen. Den nächsten Call machst Du. Scheinbar weisst Du ja schon alles." schnaubte er.
Das Telefon klingelte erneut.
"Herzlich willkommen, mein Name ist Olga, was kann ich für Sie tun?" säuselte die Büromaus ins Telefon.
"Ähhh, jaaaa, also schönen Tag erstmal... ich hab da ein Problem mit meinem Pay TV... ich wollte da einen Film schauen, aber angeblich ist meine Karte nicht freigeschaltet."
"Oh, überhaupt kein Problem. Bitte warten Sie einen Moment, ich verbinde."
Der BCCAfH bekam Stielaugen.
"Verbinden? Bist du bescheuert? Der soll sich an seinen Anbieter wenden und dort in der Warteschleife verrecke..."
"Psssscht! Abwarten!"
Nach einigen Sekunden nahm die Büromaus das Gespräch wieder aus der Parkposition.
"Hallo, hier ist die Bestellabteilung, mein Name ist Önürüsstüklü."
"Oh, hallo... wie war ihr Name gleich?"
"Önörüüüstükülü."
"Das habe ich nicht ganz verstanden...?"
"Ünörüstükülö."
"Äh..."
"Nennen Sie mich doch einfach Aische. Was kann ich denn für Sie tun?"
"Ich würde gerne ein Zusatzpaket abschliessen."
"Gerne doch. Haben Sie bitte ihre Kreditkartendaten zur Hand?"
Dem BCCAfH quollen die Augen aus dem Kopf. Würde Sie etwa...?
Sie würde nicht nur, Sie tat es.
"Vielen Dank für ihren Anruf, in etwa 24 Stunden ist ihre Freischaltung erweitert."
Der BCCAfH bemühte sich, einen neutralen Gesichtsausdruck zu wahren.
"Und jetzt?" fragte er.
"Nun, und jetzt geh ich ein wenig shoppen!" strahlte Sie ihn an.
"Dir ist klar, dass das kriminell ist?"
"Wen störts? Der wird sich höchstens bei seinem Anbieter über eine Frau Aische Örübülököülü-was-weiss-ich-wie-die-hiess beschweren."
"Öhm... ja... also..."
"Guuuuuuck mal, hieeeer! IBM-Thinkpads im Sonderangebot... willst Du auch einen?"
Der BCCAfH atmete tief ein.
"Willst Du mich heiraten, Olga?"
Sie musterte ihn freundlich lächelnd.
"Hast Du denn mehr als eine Babybanane zu bieten?"

Sonntag, April 15, 2007

Alt, aber gut



Gerade durch Zufall einen uralten Beitrag von mir auf dem gulli:board wiedergefunden. Da es um Hilfe und Support geht poste ich es einfach mal hier...

Montag, März 19, 2007

Star-Wars Hotline

Vielen Dank an IMHO-TEP für ein weiteres Schmankerl!

Mittwoch, März 14, 2007

Die Warteschleife

Frisch geklaut aus einem Kommentar von "Chris_XY"auf DAUjones:

Die ultimative Warteschleifenmusik.

Oh, mittlerweile wurde die komplette Version nachgereicht.

Dienstag, März 13, 2007

CBS Helpdesk Indien

Der gute IMHO-TEP von Daujones schickte mir mal wieder ein nettes Video, welches ich euch nicht vorenthalten möchte:

Donnerstag, März 01, 2007

Support im Mittelalter

IMHO-TEP weist mich soeben darauf hin, dass ein (Norwegischer? Schwedischer?) Spot endlich mit englischen Untertiteln verfügbar ist.
Also, viel Spass.

Montag, Februar 05, 2007

Callcenter-Wörterbuch II

"Leider können wir nicht / Wir bedauern / Es tut uns sehr leid, aber..."
= kennen Sie den Sack Reis in China? Der würde unsere asiatischen Chefs mehr interessieren.

"Das Gerät arbeitet innerhalb der Spezifikationen."
= Wissen Sie, unsere Chefs haben beschlossen: wenn die Ausnahme zur Regel wird, werden unerwünschte Eigenschaften zur Spezifikation. It's not a bug, it's a feature.

"Unvorhergesehene Komplikationen bei..."
= alle haben wir gewusst, dass es so nicht klappt. Aber unseren Chefs war das egal.

"Natürlich gibt es immer wieder mal fehlerhafte Geräte, aber das kommt eher selten vor."
= Junge, ich arbeite an einer technischen Hotline. Wo man REPARATUREN anmeldet.
Ich habe zu 80% mit Anfragen zu defekten Geräten zu tun. ICH KENNE FAST NICHTS ANDERES. Also stell mir nicht solche Fragen.

"Leider haben wir auf unsere Anfrage an die Zentrale bisher keine Antwort erhalten."
= Wenn Du bisher dachtest, dass nur Papier geduldig ist, hast Du bisher noch keine Mail an unsere $Zentrale_in_asiatischem_Land geschickt.

"Wir rufen Sie gerne zurück, wenn wir neue Informationen haben."
= Wenn. WENN.

Warteschleife
= Vorhölle für die Erzeugnisse von Mainstreammusikern, welche Ihre Seele dem Teufel verkauft haben.

Sonntag, Januar 07, 2007

And now to something completely different

Hat überhaupt nichts mit Callcentern zu tun, aber es ist zu gut um es euch vorzuenthalten:

via Bahn-Spass

Samstag, Januar 06, 2007

BCCAfH - Episode 5

Silvester war gerade vorbei, und im Kopf des Bastard Call Center Agent from Hell schien gerade die gesamte Jahresproduktion an Watte einer grossen Kosmetikfabrik zu stecken.
Nur so war es zu erklären, dass der Kaffee keinerlei Wirkung zeigte, und er den eintreffenden Anruf nicht postwendend an die vietnamesische Niederlassung weiterleitete.

BCCAfH: "Tag. Haben Sie es schon aus- und wieder eingeschaltet?"
HvB: "Ähm... woher wussten Sie das?"
BCCAfH: "Ehrlich gesagt wusste ich das nicht. Ich habe es nichtmals vermutet. Aber meistens hilft es. Worum gehts denn?"
HvB: "Ja, also, ich habe da diesen neuen Fernseher, und der reagiert manchmal nicht mehr auf die Fernbedienung. Da hilft es dann nur, wenn ich den Stecker ziehe und wieder reinstecke. Danach ist alles wieder OK. Wie kann sowas denn kommen? Ist der vielleicht kaputt?"
BCCAfH: "Das kann verschiedene Gründe haben. Stromschwankungen im Versorgungsnetz ihres Stromanbieters, fremde Infrarotsignale, oder Sonnenflecken und das chinesische Neujahr."
HvB: "Wie... Sonnenflecken? Chinesisches Neujahr?!"
BCCAfH: "Ja, aber selbstverständlich."
HvB: "Wie soll das denn gehen?"
BCCAfH: "Ganz einfach. Wenn die Chinesen Neujahr feiern, werden Raketen und Böller gezündet. Wie bei jedem Verbrennungsvorgang erhitzt sich die umgebende Luft. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft, daher entzieht diese warme Luft ihrer Umgebung Feuchtigkeit. Wie bei einem Dominoeffekt pflanzt sich dieser Effekt dann um die Erde fort, bis er in Deutschland ankommt. Nun ist trockene Luft leider empfänglicher für statische Aufladungen. Im Zusammenhang mit erhöhter Sonnenfleckaktivität kann sich dadurch eine erhöhte Aufladung der Atmosphäre ergeben, wodurch positiv geladene Ionen und negativ geladene Ionen versuchen, sich gegenseitig auszugleichen. Dadurch wirkt Strahlung auf ihren Fernseher ein, und bringt die Elektronik zum Absturz."
HvB: "Ach... ja, ich glaube davon habe ich schon mal gehört. Aber... meinen Sie wirklich?"

Dummy Mode on.

BCCAfH: "Selbstverständlich."
HvB: "Aber China ist doch auf der anderen Seite der Erde?"
BCCAfH: "Vergessen Sie nicht, wir reden hier über mehr als eine Milliarde Chinesen. Das sind eine ganze Menge Raketen und Böller."
HvB: "Hmm... da haben Sie recht. Aber was kann ich denn jetzt dagegen tun?"
BCCAfH: "Bis auf weiteres leider gar nichts. Aber trösten Sie sich, die Chinesen feiern ja nicht ewig Neujahr."
HvB: "Da haben Sie recht... naja, dann warte ich einfach mal ab."
BCCAfH: "Gute Idee. Vielen Dank für ihren Anruf, und ein frohes neues Jahr."

Seufzend schaute der BCCAfH auf die Uhr. Gerade mal eine Stunde von 8 vorbei... es war Zeit für drastische Massnahmen, um den Kater zu bekämpfen. Glücklicherweise wusste er ja, wo der Personalchef seine Schnapsvorräte versteckt hielt...

Mittwoch, Dezember 20, 2006

BCCAfh - Episode 4

Der BCCAfH war äusserst zufrieden mit sich selber. Noch nie konnte er Wichteln leiden, aber dieses Mal würde er es allen zeigen.
Die komplette Belegschaft hatte sich auf der Weihnachtsfeier bereits total zugedröhnt, jetzt konnte der Spass beginnen.

Chef: "Soo, geschätzte Kollechen, dange für dieses erffff...fffolgreiche Jahr (blafasel), und nu zum amüsanten Teil des Abends - dem Wichteln! Herr BCCAfH, möchten Sie nicht anfangen?"


War klar. Der kleine Popanz macht sich jedes Jahr einen Spass daraus, mich als Ersten zu wählen, weil er genau weiss, wie ich Weihnachten verabscheue.
Das mag an der geringen Integration von nackten Frauen und Haien mit Laserkanonen auf ihren Köpfen liegen, aber egal. Ich mag es halt nicht.

BCCAfH: "Gerne doch, Boss. Zuerst mal möchte ich anmerken, dass ich mir dieses Jahr besonders viel Mühe gegeben habe. Ich habe wirklich für die komplette Vorgesetztenriege Geschenke besorgt. Also, fangen wir doch gleich mit Ihnen an - für Sie habe ich ein Set Reizwäsche besorgt. Bitteschön."

Er ist verwirrt, der Alkohol trübt wohl seine Sinne.

Chef: "Ohh, dangge.. woher wussten Ssssie denn die Konfegtionsgrösssse meiner Frau? Na, darüber sprechen wir morgen, hahaha!"

Alle lachen pflichtbewusst.

BCCAfH: "Nein, Boss. Das ist nicht für ihre Frau gedacht, aber das wird ihnen morgen schon wieder einfallen. Vermutlich so zehn Minuten nach Büroschluss, auf dem Weg zum Büromateriallager."

Seine Augen weiten sich. Er hat es kapiert.

BCCAfH: "Nun, weiter im Text. Auch für ihre Stellvertreterin habe ich ein schönes Geschenk. Eine ganze 100er-Packung Wäscheklammern!"

Im Publikum stecken einige verwirrt die Köpfe zusammen. Macht nix, ihr Schafe, gleich kapiert ihr schon. Die Stellvertreterin des Chefs ist bereits ganz bleich geworden.

Stellvertreterin: "Ähm... ja... danke... woher wussten Sie nur, dass mir nach dem Umzug so viele Wäscheklammern fehlen?"

Und kichert nervös.

BCCAfH: "Nun, ich glaube wohl kaum, dass wir an dieser Stelle näher darauf eingehen sollten. Jedenfalls habe ich extra Wäscheklammern aus Plastik gekauft, die können Sie sogar *danach* abwaschen. Hygiene ist ja manchmal recht wichtig, nicht wahr?"

Jetzt hat Sie es wohl verstanden. Zumindest ist Sie leuchtend rot geworden.

BCCAfH: "Und für unseren Personalchef, der sich gerade unauffällig in Richtung Herrentoilette bewegt, habe ich natürlich auch etwas."

Wie vom Blitz getroffen zuckt der Personalchef zusammen. Man kann förmlich sehen, wie seine Schultern nach unten sacken. Langsam dreht er sich mit einem gequälten Lächeln um und wird von johlenden Kollegen Richtung Bühne geschoben.
Ungefähr so muss das damals bei den Mayas gewesen sein, wenn mal wieder ein Menschenopfer fällig war.

Personalchef: "Das wäre wirklich nicht nötig gewesen... ich hab doch alles..."
BCCAfH: "Eben! Und was schenkt man jemandem, der ohnehin bereits alles hat? Natürlich ZUBEHÖR!"

Er wirkt ein wenig erleichtert, als ich ihm einen scheinbar normalen Aktenordner in die Hand drücke. Freu dich nicht zu früh, Freundchen...

Personalchef: "Oh! Ah! Ja, natürlich. Das wird mir bei meiner Arbeit sehr helfen!"

Und er lacht befreit.

BCCAfH: "Klappen Sie den Aktenordner doch mal auf - da ist noch eine Überraschung drin."

Er öffnet den Aktenordner und sein Gesicht wird zu einer starren Maske.

BCCAfH: "Sehen Sie, alles was man für einen langen Bürotag so braucht. Schnapsgläser und eine Flaschenhalterung für ihre Lieblingssorte."

Das Publikum johlt. Brot und Spiele... nicht nur die alten Römer wussten um die Wirkung dieser Kombination.
Die drei Delinquenten stehen ziemlich bedröppelt in der Gegend rum. Jetzt wird es Zeit, meine eigene Position wieder etwas zu stärken.

BCCAfH: "Liebe Kollegen, ich hoffe ihr habt euch gut amüsiert. Und ich möchte unseren Chefs danken, dass Sie diesen Sketch so toll vorbereitet und mitgespielt haben. Wir hatten uns gemeinsam überlegt, dieses Jahr einfach mal humoristisch die ganzen Gerüchte aufzuarbeiten, die so per Flurfunk kursieren - und wie ich sehe, ist das toll angekommen - und ihr habt gesehen, dass auch unsere Vorgesetzten Humor verstehen. Ist es nicht so?"

Die Delinquenten machen gute Miene zum bösen Spiel, die Menge johlt. Und mittlerweile sind eh alle so betrunken, dass nur mir auffällt, wie die Spannung vom Chef, seiner Stellvertreterin und dem Personalchef abfällt.

Der Chef tritt an mich heran und flüstert mir ins Ohr:

Chef: "Eigentlich müsste ich Sie dafür feuern..."
BCCAfH: "Stimmt, aber dann würde allen auffallen, dass es eben doch kein Scherz war. Ausserdem müsste ich dann ihrer Frau davon berichten, was Sie und ihre Stellvertreterin von mir geschenkt bekommen haben. Scheidungen sind teuer heutzutage, wissen Sie..."

Er überlegt kurz.

Chef: "Was halten Sie von einer kleinen Gehaltserhöhung?"
BCCAfH: "20%, und nie wieder wichteln. Wobei... letzteres dürfte auch in ihrem Sinne sein. Also sagen wir einfach nur 30% mehr Gehalt."